Oxytozin

Von: , Frage gestellt am Mi, 2. Mai 2007

Hallo Mediziner,

gibt es Erkenntnisse über den Zusammenhang von Ernährung, Licht und Bewegung mit der Oxytozinproduktion?

Gruß Steffi

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
    Re: Oxytozin

    Hallo Steffi,hoffentlich bist du auch mit der Antwort eines Nichtmediziner zufrieden?
    Zumindest ist meine Bücherwand sehr groß und hab was erstöbert:

    Mit Fug und Recht könnte man das Oxytocin auch als das einzige
    echte Orgasmushormon bezeichnen.
    Die Vermutung, dass dieses Hormon mit dem Orgasmus zu tun hat
    ergab sich aus Messungen an Männern die im Dienste der
    Wissenschaft masturbierten.
    Tatsächlich ist es die einzige bisher bekannte Substanz, deren Konzentrationsich vor,während und nach dem Orgasmus verändert.
    Zur Frage: Kurz vorher steigt der Oxytocin-Spiegel rasant
    an und während des Höhepunkts erreichen die Werte
    eine zwei- bis dreifach höhere Konzentration als normal.

    Und nun die Anleitung um seinen Oxytocin-Haushalt in
    Schwung zu halten:
    die Hormonstimulation mittels Messer und Gabel funktioniert
    in diesem Fall höchsten indirekt und zwar insoweit, als es
    dem gesamten Stoffwechsel und Hormonhaushalt nützt wenn
    ihm die wichtigen Nährstoffe in ausreichender Menge
    und guter Qualität zur Verfügung stehen.
    Hier gelten die Grundregeln für eine vernünftige Ernährung:

    =Ausgewogen und abwechslungsreich essen
    =Fettarm essen, tierische Fette meiden oder stark einschränken
    =Zucker und Weißmehlprodukte meiden, oder einschränken
    =Viel frisches Obst und Gemüse verzehren
    =Rohkost dem Kochen vorziehen
    =Frischkost guter Qualität konserviertem Essen vorzug geben
    =Öfter Fisch auf dem Speiseplan
    =Alkohol nur in Maßen
    =Rauchen aufgeben
    =Aufhängen...ä

    =Sex natürlich auch

    und wie man dem Liebeshormon noch auf die Sprünge helfen kann
    der soll zärtlich sein.
    Denn dieses Hormon reagiert auf den Hautkontakt, also Streicheln.
    Wenn die Haut das angenehme Signal der Zärtlichkeit empfängt
    gehen sofort über Nerven- und Sinneszellen die Botschaften
    an die einzelnen Hormonproduzenten.
    Die Oxytocinausschüttung reagiert in Sekundenschnelle auf ein
    liebevolles (Wach-)Streicheln

    Im Umkehrschluss reagiert die Produktion sehr sensibel auf
    äußere Störungen wie Stress,Sreit Trauer und ähnliche
    Einflüsse.
    In einem solchen Fall sind die oxycotinhaltigen Medikamente
    Medikamente (zur Wehenförderung) keinesfalls das Mittel der Wahl.
    Schon wegen der erheblichen Nebenwirkungen nicht
    und für Zärtlichkeitsdefizite sind sie
    nicht gedacht.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen
    Gruß Kai [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Oxytozin

      Hallo Kai,

      es ist sehr interessant, was du zusammengetragen hast. Vielen Dank!
      Es bestätigt indirekt, daß ein Mangel von außen wohl nicht zu beeinflussen ist, wenn man mal von der sexuellen Hautstimulation absieht.
      Mir ging es allerdings nicht so sehr um Sex, als vielmehr um das Ergebnis dessen. Nachgeburtsverhaltung, wofür ein Oxytozinmangel verantwortlich ist. Da drängt sich schon die Frage auf, ob man dem Mangel ausgleichen und somit der Komplikation vorbeugen kann.

      Nochmal danke für's Nachsuchen.
      Gruß Steffi

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!