Fördert Süßstoff Diabetes?

Hallo,

eigentlich eine ganz einfache Frage:
Fördern nun Süßsstoffe (erstmal egal welcher) Diabetes irgendeines Typs oder war/ist dies ein Gerücht/Irrglaube, der mittlerweile wiederlegt ist? Ab welcher täglichen Menge können Schäden auftreten?
Ich habe bereits Recherchen im Internet angestrengt, aber zu einem wirklichen Ergebnis kam ich dabei nicht.

Kann mir jemand gute Quellen nennen, die das Thema behandeln oder kennt sich von sich aus damit aus? Ich bin lediglich persönlich an der Tatsache interessiert, und will keine Arbeit oder so verfassen. Es geht darum, dass ich etwas abnehmen möchte und deswegen die Zufuhr an Kohlenhydraten und Fett reduziere. Allerdings möchte ich nicht immer nur Wasser oder puren Tee trinken (nehme also gern mal Süßstoff hinzu) und bin sowieso Fan einem süßstoff- und koffeinhaltigen Erfrischungsgetränk. Allerdings will ich deswegen nicht in einiger Zeit an Diabetes erkranken.

Besten Dank bereits im Voraus.

eigentlich eine ganz einfache Frage:
Fördern nun Süßsstoffe (erstmal egal welcher) Diabetes
irgendeines Typs oder war/ist dies ein Gerücht/Irrglaube, der
mittlerweile wiederlegt ist?

Also ich bin seit gut 10 Jahren Diabetiker und hatte in dieser Zeit
einige Male mit Süßstoffen zu tun (auch in Schulungen). Aber dass
Süßstoffe Diabetes auslösen sollen höre ich zum ersten Mal…

Ab welcher täglichen Menge können
Schäden auftreten?

Ungewiss. Es gibt immer mal wieder Gerüchte, dass speziell Aspartam
Krebserregend sein soll, aber da widersprechen sich die Quellen.

Es geht darum, dass ich etwas abnehmen

möchte und deswegen die Zufuhr an Kohlenhydraten und Fett
reduziere.

Dann würde ich dir eher raten, auf Süßstoff zu verzichten. Wesentlich
konkreter ist nämlich die Befürchtung einiger Wissenschaftler, dass
man durch die künstliche Süße dem Körper nur vorgaukelt, ihm Zucker
zuzuführen, was dazu führt, dass Insulin zur Blutzuckersenkung
ausgeschüttet wird (was ja bei Süßstoff nicht nötig ist). Das führt
dann wohl dazu, dass das Verlangen auf Süßes bestehen bleibt (oder
gar noch verstärkt wird, da ja der Blutzucker notgedrungen absinkt)
und man dann eher noch mehr „richtige“ Süße (zuckerhaltige
Lebensmittel) in sich reinstopft.

Nachtrag…
Hier noch ein paar nicht uninteressante Links zu diesem Thema:

http://www.medizinauskunft.de/artikel/gesund/Essen_T…

http://www.ganzheits-medizin.de/suessstoff/

http://www.lebegesund.de/info/ernaehrunggesundheit/s…

MOD: links anklickbar gemacht

Also ich bin seit gut 10 Jahren Diabetiker und hatte in dieser Zeit
einige Male mit Süßstoffen zu tun (auch in Schulungen). Aber dass
Süßstoffe Diabetes auslösen sollen höre ich zum ersten Mal…

Ok, danke schon mal für die Aufklärung. Mir wurde das gestern von einem Freund zugetragen. Was er sagte, schreib ich unten.

Ab welcher täglichen Menge können Schäden auftreten?

Ungewiss. Es gibt immer mal wieder Gerüchte, dass speziell Aspartam
Krebserregend sein soll, aber da widersprechen sich die Quellen.

Ich denke, es gibt heutzutage zu vieles, was künstlich hergestellt und als evtl. krebserregend eingestuft wird. Das mag bei einigen (vielleicht sogar den meisten) Produkten sogar so sein, aber man muss wohl abwägen, was man denn überhaupt noch essen kann, will man solche Stoffe umgehen. Nichtsdestotrotz werde ich mir Deine Links aus dem anderen Beitrag ausführlich anschauen. Danke dafür an dieser Stelle.

Es geht darum, dass ich etwas abnehmen möchte und deswegen die
Zufuhr an Kohlenhydraten und Fett reduziere.

Dann würde ich dir eher raten, auf Süßstoff zu verzichten. Wesentlich
konkreter ist nämlich die Befürchtung einiger Wissenschaftler, dass
man durch die künstliche Süße dem Körper nur vorgaukelt, ihm Zucker
zuzuführen, was dazu führt, dass Insulin zur Blutzuckersenkung
ausgeschüttet wird (was ja bei Süßstoff nicht nötig ist). Das führt
dann wohl dazu, dass das Verlangen auf Süßes bestehen bleibt (oder
gar noch verstärkt wird, da ja der Blutzucker notgedrungen absinkt)
und man dann eher noch mehr „richtige“ Süße (zuckerhaltige Lebensmittel)
in sich reinstopft.

Dieser Effekt war mir bewusst, aber gerade deswegen sehe ich mich in der Lage, einfach mit Hilfe des Kopfes bei Heisshunger auf Süßes zu verzichten. So’n leckerer Schokoriegel macht einfach wieder zu viel kaputt, was man sich im wahrsten Sinne des Wortes vom Munde abgespart hat.

Desweiteren ist genau das, was Du oben als Gefahr des Heisshungers beschreibst das, was mein Freund mir als Begründung für Diabetes genannt hat:

  1. Man nimmt Süßstoff zu sich
  2. Körper denkt: „Oh, lecker Zucker, raus mit dem Insulin“
  3. Da kein Zucker da ist, sinkt der Blutzuckerspiegel (wie Du auch sagst)
  4. Körper stellt fest: „Mist, hab ja viel zu viel Insulin ausgeschüttet, dann werd ich das nächste mal halt nicht mehr so viel ausschütten“
    Natürlich überspitzt dargestellt, aber es scheint ja plausibel, dass der Köper irgendwann resistent gegen „süßen Geschmack“ wird und kein oder nur noch wenig Insulin ausschüttet.

Hallo,

irgendwo hier hatten wir schon mal Diskussion darüber, ob Süßstoffe die Insulinausschüttung hochtreiben und das Ergebnis war: Nein.
Da ich keine Süßstoffe benutze, habe ich mir nicht alles gemerkt.
Aber es gibt Untersuchungen zum Insulinspiegel und Süßstoffen.
Selbst wenn, dann wäre der Mechanismus noch ein wenig anders, als er Dir beschrieben wurde, aber es gibt ihn, mit Süßkram, das die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin ausschüttet.
Grob gesagt führt das dazu, das 1. Fett in den Zellen deponiert wird, da Insulin nicht nur Zucker in die Zellen bringt, sondern auch Fett u.a. und 2. das die Rezeptoren für Insulin evtl eine Resistenz entwickeln und somit ein Diabetes Typ 2 sich entwickeln kann.
(Wenn hier jemand reinschaut, ders netter erklären kann: Bitte! Gerne!)

Nun ja, es (Süßstoffe) interessiert mich deswegen auch nicht, weil ich so natürlich wie möglich leben möchte und entdecke, das das sogar super schmeckt.

Irgendwie fällt mir dann auf, das es bei mir überhaupt gar keinen Zucker mehr gibt und auch nichts Süßes. Und ich habe nix vermisst.

Ich esse zum Nachtisch einen Apfel, nach jeder Mahlzeit, und dann hat es sich mit Naschhunger.
Die Mahlzeiten liegen 5 Stunden oder länger auseinander, kein Weizen, keine Kartoffeln, kein Dinkel, nur Roggen und es lebt sich super: Keine Heißhungerattacken, kein Naschhunger, 1,5 kg Obst und Gemüse jeden Tag, Eiweiß in Form von Geflügel, Fisch, Hülsenfrüchten, Sonnenblumen- und Kürbiskernen u.v.m.
Und sinkendes Gewicht bei voller Sättigung.
Wenn Du mehr wissen möchtest, kannst mich gern anmailen.

Gruss
Kathy

  1. Man nimmt Süßstoff zu sich
  2. Körper denkt: „Oh, lecker Zucker, raus mit dem Insulin“
  3. Da kein Zucker da ist, sinkt der Blutzuckerspiegel (wie Du
    auch sagst)

Nein, so funktioniert es nicht. Der Körper „mißt“ den Blutzuckerspiegel im Blut und nicht an den Geschmacksnerven im Mund. Süßstoff hat eine molekulare Struktur, die sich hervorragend an die Süßrezeptoren der Zunge anlagert und so Dir das Gefühl gibt, Du würdest etwas süßes essen. Das ist eine simple Nervenreaktion. Der Körper steuert den Hormonausstoß (Insulin ist ein Hormon) anhand des tatsächlichen Blutzuckerspiegels. Und den beeinflußt Süßstoff in keinster Weise.

Benni

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Hallo, allerdings verursacht Süßstoff über einen ähnlichen Mechanismus wie vom Fragesteller angenommen, Heißhungerattacken, was für eine Reduktionsdiät nicht grad förderlich ist. Und übermäßiges Übergewicht ist dann wiederrum ein Risikofaktor für Diabetes, aber eben nicht auslösend.
Vielleicht wird so ein Schuh draus.
Aber ab und an mal eine SüßstoffLimo um mal einen anderen Geschmack zu bekommen ist sicher nicht schädlich.
Aber man sollte im Hinterkopf haben, dass Süßstoffe auch zur Schweinemast eingesetzt werden, das hilft, um sich ans Wassertrinken zu gewöhnen.
Ich glaube fest daran, dass Cola süchtig macht, kanns nur noch nicht beweisen, ausser dass ich auch nicht von loskomm. *grins*
Gruß Susanne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

nicht schon wieder
Hallo,

Aber man sollte im Hinterkopf haben, dass Süßstoffe auch zur
Schweinemast eingesetzt werden,

Das kommt alle paar Monate in schöner Regelmässigkeit, das macht die Aussage aber nicht richtiger.
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Nicht nur den direkten Artikel lesen, sondern auch die sich daraus ergebende Diskussion.
Fazit:
Schweinchen bekommen am Anfang Süßstoff ins Futter ,weil die Muttermilch süß ist und damit das Umgewöhnen leichter wird.
Im Mastfutter ist HEUTE kein Süßstoff mehr enthalten.

Gruß
Elke