Ich habe etwa 30 kg Übergewicht. Vor ca. 2 Monaten wollte ich das endgültig ändern, habe meine Waage verbannt (das dumme Ding macht mich ganz verrückt) und habe meine Ernährung umgestellt.
Darauf, was ich nun alles Esse und was ich reduziert habe möchte ich jetzt nicht einzeln eingehen, weil es sonst den Rahmen hier sprengen würde. Die Haupt-Ernährungs-Fehler, die ich gemacht habe waren jedenfalls: viel zu viel Zucker und das Bedürfnis jegliches Essen, dass ich sehe in mich reinzustopfen, egal ob ich hungrig war oder nicht.
Obwohl ich nicht weis wie viel ich bis jetzt abgenommen habe (da ich keine Waage mehr habe) merke ich die ersten Erfolge: meine Haut wird besser, meine Hosen passen besser, ich bin bei weitem nicht mehr so schnell außer Atem.
Ich bin wirklich begeistert über diese kleinen Erfolge, vor allem weil ich mich schon so viel besser fühle obwohl ich wahrscheinlich nicht mehr als 3-4 Kilo abgenommen habe, geschätzt an der Passform meiner Hosen.
Nun zur eigentlichen Frage:
Ich will ab nächsten Monat versuchen schwanger zu werden. Wenn man so googelt steht überall bei gesunder „Ernährung in der Schwangerschaft“, dass Diäten verboten sind (ist klar, ich mache auch keine Diät) und dass ein Gewichtsverlust vermieden werden muss, damit weder Kind noch Mutter Schaden nehmen.
Muss ich mir jetzt Sorgen machen, weil ich normal und gesund esse und wegen des hohen Ausgangsgewichts während der Schwangerschaft nicht zunehme bzw. sogar noch an Gewicht verliere?
Wahrscheinlich werde ich mal sehen, ob ich eine/n gute Ernährungsberater/in finde, die mir da weiter helfen können…
Eure Meinung dazu würde mich trotzdem mal interessieren.
HAllo, die Keine Diät-Empfehlung beziehen sich meist auf echte Reduktionsdiäten, dh. 1000-Kalorienlimits, Einseitige Kartoffel oder ananasdiäten etc.
Gegen eine Ausgewogene Ernährung ist nichts einzuwenden und wenn du von 5000 auf nur noch 2000 Kcal (also das was eher normal wäre) täglich kommst, dann kann da der Körper auch nur profitieren. Und wenn der nicht im Gleichgewicht wäre, würde das mit dem Schwanger werden und bleiben auch nicht klappen. Achte auf Folsäurezufuhr (Prävention von „offenem Rücken“) und überhaupt ausgewogene Nährstoffzufuhr, dann sollte das ganze kein Problem sein.
Aber einen genauere Beratung bei einer Ernährungsberaterin (Ökotrophologin) ist sicher gut, Tipps wen man fragen kann gibt ggf. die Krankenkasse. Es gibt ziemliche Unterschiede (Uni-Studium vs. Selbstlerner/Selbsternannte oder gar Nahrungsergänzungsmittelverkäufer)
bin keine Ernährunsexpertin aber auch übergewichtig.
Ich kann dir nur raten erst weiter abzunehmen und dann schwanger zu werden.
Übergewicht plus Schwangerschaft ist echt heftig…man fühlt sich wie ein gestrandeter Wal. Die Belastung für die Wirbelsäule wird enorm hoch ((
Ausserdem bekommt man auch eher Schwangerschaftsbluthochdruck und andere unerfreuliche Begleiterscheinungen.
Die Idee mit einer Ernährungsexpertin zu reden finde ich sehr gut - vielleicht hat sie ein paar Tipps mit denen das abnehmen schneller geht?..
Schwangerschaft und Übergewicht
Hallo,
eine freundin von mir ist auch während der Gewichtsreduktion schwanger geworden. Der Frauenarzt hat Ihr dann geraten die Ernährung so zu lassen. Sie hat auch nur auf „gesund und ausgewogen“ umgestellt, es war keine harte Diät. Die sollte man meiden.
Als Übergewichtige solltest Du dann eh in der Schwangerschaft darauf achten nur wenig zuzunehmen. Für Normalgewichtige sind so 10-15kg normal, für Untergewichtige auch bis zu 20kg und bei Übergewichtigen dürfen es auch nur wenige kg sein.
bei Übergewichtigen dürfen es auch nur wenige kg sein.
Hallo, bis hin zu gar nichts, mir hat mal eine sehr Übergewichtige Freundin/Bekannte erst im 8. Monat einen sehr versteckten Hinweis gegeben (nö da kann ich nicht, ich glaub da bin ich schon in der Klinik…)
Kinderkriegen löst bei ihr aber auch keine Panik mehr aus, da sie schon übern Schnitt war.
Dafür hat sie gleich nach der Geburt nach WW-Plan gelebt und irgendwann die Kurve gekriegt. Etwa seit das letzte Kind Laufen kann. allerdings ging es nicht ohne Sport, erst schwimmen, dann Walken, dann joggen. Inzwischen muss ich aufpassen, dass sie nicht mein (grenzwertiges nur so 10 kg zu viel) Format erreicht, das tät mir echt ein schlechtes Gewissen machen…
Gruß Susanne