Servus,
im Internet habe ich mich bereits ein wenig umgeschaut, doch recht schlau bin ich nicht darüber geworden, wie Hydropolymerverbände wirken.
Kurz zur Vorgeschichte: Ich habe am linken Bein ein primäres Lymphödem, an dem über Jahre hinweg „herumoperiert“ und falsch therapiert wurde, so daß es zu offenen Stellen - die mit Spalthaut nicht zu decken waren -, Eiweißablagerungen und Deformierungen kam. Besonders eine Stelle ist einigermaßen unangenehm, da sie weit oben am Bein sitzt. Mein Hausarzt ist der Ansicht, die Stellen könnten nicht heilen, da mir die Lymphbahnen fehlten bzw. die vorhandenen defekt sind.
Vor anderthalb Jahren begann ich, mich selbst zu therapieren, indem ich bei eBay spezielle Kompressen aus Calciumalginat u. ä. ersteigerte. Leider ohne großen Erfolg. Unlängst geriet ich auch günstig an einige Kompressen namens Tielle plus, und das Merkwürdige ist, daß ich zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl habe, als hülfe etwas.
Deswegen schaute ich mich, wie erwähnt, im Internet danach um, wie Hydropolymerverbände à la Tielle plus wirken, doch mir erscheint die Erklärung zu simpel, daß es sich um einen Schaumstoffverband handele, der die Wunde feucht halte und dennoch luftdurchlässig sei. Denn um den Heilvorgang zu unterstützen, so mein laienhaftes Verständnis, müßte es erst einmal der Wunde möglich sein, irgendwie eine Heilung in Gang zu setzen. Doch das habe ich in all den Jahren, in denen so viele Therapien ausprobiert wurden, nicht ansatzweise erlebt.
Noch bin ich mir unsicher, inwieweit der Hydropolymerverband positiv für die Wunde ist, weswegen ich vorsichtig bin, ihn als Wundermittel anzusehen. Doch wegen all der bisher vergeblichen Therapieen und der erstmaligen leichten Besserung interessiert mich sehr, was das Besondere an dem Verband ist.
Marco
PS: Gibt es noch andere, womöglich günstigere Hydropolymerverbände? Bei meiner Suche stoße ich lediglich auf besagtes Tielle plus.