Hallo,
Hallo,
Ich glaube nicht, dass die Wahrscheinlichkeit einer FSME-Infektion in Schottland sehr hoch ist, kann mich aber irren. Die entsprechenden Infenktionskarten sind aber bestimmt im Internet zu finden.
Mit Borreliose sieht es etwas anders aus, denn viele Borreliose-Fälle verlaufen recht symptomfrei und bleiben so lange Zeit unendeckt.
Dass die Einstichstelle noch etwas gerötet ist (wie bei einem Mückenstich), ist normal. Eine Wanderröte sieht als ein rötlicher Ring aus, der sich um die Einstichstelle bildet, die dann eher ungefärbt ist.
In einem frühen Stadium kann man die Borreliose schwer nachweisen. Meistens macht man eine Blutuntersuchung 4 Wochen nach dem verdächtigen Stich. Dann haben sich schon die Antikörper gebildet, die gut zu finden sind.
Wie gesagt, die Borreliose verläuft nicht immer sehr heftig und heilt dann spontan ab. Und nur eine Routineblutuntersuchung - zuweilen Jahre später - ergibt, dass man einst mit Borrelien im Kontakt stand.
Die ersten Zeichen eine Borrelioseinfektion sind unter anderem: Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, wie bei einem grippalen Infekt. Also eher undefiniert. Es kann aber auch zu sehr heftigen neulogischen Schmerzen kommen. Erhöhte Temperatur. Abgeschlagenheit. Bei diesen Anzeichen - sofort zum Arzt! In diesem Stadium hilft eine orale Antibiotikagabe sehr gut.
Und nur zur Beruhigung: wir leben in der Eifel. Die Zecken aus meinen Familienmitgliedern herauszuholen, gehört für mich mittlerweile zum Alltag. Borreliose kennen wir ebenfalls alle, und haben seitdem die Angst vor Krankheit etwas verloren. Gegen FSME sind wir alle geimpft. Keine Panik: einfach aufmerksam nach Zecken untersuchen, die Einstichstelle und Anzeichen des Unwohlseins beobachten und dann handeln.
In der Hoffnung auf viele erhellende und beruhigende Antworten
verbleibt mit
In der Hoffnung, etwas beruhigt zu haben.