Nebenwirkungen von Antibiotika

Hi,
nehmen wir an, 2 verschiedene Personen bekommen wegen Zahnbehandlung die gleiche Antibiotika. Person 1 hat Darmbeschwerden und danach auch heftig mit Hämoroiden zu kämpfen, Beschwerden werden so heftig, dass Person ins KH kommt, weil Darmverschluss festgestellt wird. Notop!
2. Person stellt Hämoroiden fest und denkt sich Nichts dabei, einige Tage später Schmerzen bis zum nicht aushalten. ( Die Hämoroiden sind zwischenzeitlich weg)Arzt findet laut Ultraschall nix. Patient hat keinen Zusammenhang zwischen Antibiotika und Schmerzen festgestellt, bis er merkt, dass die gleichen Antibiotika verabreich wurden und auch der Krankheitsverlauf ziemlich ähnlich sind. Was tun?

Hallo,
jeder Hersteller und Vertreiber pharmazeutischer Produkte (Medikamente) hat eine Stelle, die (in der internationalen Sprache) Drug Safety heißt. Dort werden alle Zwischenfälle, die im Zusammenhang mit der Einnahme von Medikamenten der jeweiligen Firma zu stehen (scheinen) penibel festgehalten (d.h. nicht nur am Telefon „jaja“ gesagt, sondern da werden Datenbanken gefüttert, nach einem streng vorgegebenen procedere). Es wird nicht gemutmaßt, verteidigt, diskutiert sondern zur Kenntnis genommen und festgehalten. Finden sich dann Übereinstimmungen, wird dies sehr wohl berücksichtigt, bis hin zu Maßnahmen wie „vom Markt nehmen“, wie man ja schon öfter gehört hat. Also keine Scheu, Hersteller auf der Packung nachschauen und anrufen. U.U. kann man auch mit dem Produktverantwortlichen sprechen und herausfinden, ob diese Nebenwirkungen bekannt sind, ob es überhaupt möglich ist usw. Oder dem Hausarzt melden (aber ob der anruft, kann man nicht wissen und auch nicht von ihm verlangen).
lg, I.

Hallo,

jeder Hersteller und Vertreiber pharmazeutischer Produkte…
Es wird nicht gemutmaßt, verteidigt, diskutiert
sondern zur Kenntnis genommen und festgehalten.

Oder dem Hausarzt melden

Wenn die Hersteller wirklich so reell sind, dann lieber gleich dort melden. Ob der Hausarzt das meldet ist fraglich. Mancher sicher ja. Mein Hausarzt kommentierte lapidar: Das Medikament ist so gut geprüft, die Beschwerden können nicht davon kommen. Und das, obwohl die heftigen Beschwerden direkt nach der Einnahme auftraten. Dieser Arzt sagte offen seine Meinung, ein anderer denkt sie vielleicht nur.

Gruß Steffi

Ich bewundere, wie Du aus dem Geschriebenen Informationen überhaupt entnehmen kannst. Die Angaben sind so ungenau und unzusammenhängend gemacht worden, ausserdem wird von einer Notop (vermutlich Not-OP) gesprochen, jedoch keine Diagnosen oder Gründe dafür genannt.
Man kennt die Vorgeschichte nicht in Bezug auf die Personen (Krankheiten, Alter, …warum überhaupt ein Antibiotikum gegeben wurde etc.)
Das Alles reicht aber aus, um mal wieder die große Keule zu schwingen und draufzuhauen.
Als Patient wird man beim Hersteller NICHTS erreichen. Hier gelten Standards, die eingehalten werden müssen, ob gut oder schlecht sei hier mal egal. Zuständig hier auf jeden Fall der Fachmann.

Was ist denn aus den beiden Patienten eigentlich geworden?

Gruss frieeda

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Frieeda,

Nichts ist passiert! Zumindest nicht so, als dass man etwas geltend ,machen könnte!Wen es interessiert lasse ich gerne die Befunde und Informationen zukommen!..Bin erschrocken!

jeder Hersteller und Vertreiber pharmazeutischer Produkte
(Medikamente) hat eine Stelle, die (in der internationalen
Sprache) Drug Safety heißt. Dort werden alle Zwischenfälle,
die im Zusammenhang mit der Einnahme von Medikamenten der
jeweiligen Firma zu stehen (scheinen) penibel festgehalten
(d.h. nicht nur am Telefon „jaja“ gesagt, sondern da werden
Datenbanken gefüttert, nach einem streng vorgegebenen
procedere). Es wird nicht gemutmaßt, verteidigt, diskutiert
sondern zur Kenntnis genommen und festgehalten. Finden sich
dann Übereinstimmungen, wird dies sehr wohl berücksichtigt,
bis hin zu Maßnahmen wie „vom Markt nehmen“, wie man ja schon
öfter gehört hat. Also keine Scheu, Hersteller auf der Packung
nachschauen und anrufen. U.U. kann man auch mit dem
Produktverantwortlichen sprechen und herausfinden, ob diese
Nebenwirkungen bekannt sind, ob es überhaupt möglich ist usw.
Oder dem Hausarzt melden (aber ob der anruft, kann man nicht
wissen und auch nicht von ihm verlangen).
lg, I.

Ich bewundere, wie Du aus dem Geschriebenen Informationen
überhaupt entnehmen kannst. Die Angaben sind so ungenau und
unzusammenhängend gemacht worden, ausserdem wird von einer
Notop (vermutlich Not-OP) gesprochen, jedoch keine Diagnosen
oder Gründe dafür genannt.
Man kennt die Vorgeschichte nicht in Bezug auf die Personen
(Krankheiten, Alter, …warum überhaupt ein Antibiotikum
gegeben wurde etc.)
Das Alles reicht aber aus, um mal wieder die große Keule zu
schwingen und draufzuhauen.
Als Patient wird man beim Hersteller NICHTS erreichen. Hier
gelten Standards, die eingehalten werden müssen, ob gut oder
schlecht sei hier mal egal. Zuständig hier auf jeden Fall der
Fachmann.

Was ist denn aus den beiden Patienten eigentlich geworden?

Gruss frieeda