Hallo liebe Mediziner,
ich wende mich heute an Euch, weil ich schon nahe am Verzweifeln bin. Ich habe seit 3 Monaten starke Rückenschmerzen und bin arbeits- und gesellschaftsunfähig. Da ich das Gefühl habe, dass auch mein Arzt nicht mehr weiter weiss, wende ich mich an dieser Stelle an Euch mit der Bitte, Euch meine Krankheitsgeschichte durchzulesen und mir Tipps zu geben, welche Untersuchungen man noch anstellen könnte, ich welche Richtung man schauen kann.
Hier meine Geschichte:
vor 3 Monaten bekam ich starke Rückenschmerzen im LWS-Bereich. von „Gut fühlen“ bis nicht mehr laufen können sind ca. 5 Stunden vergangen, also kein plötzlich auftretender Schmerz. Dann stechender Schmerz in LWS (erstlinig linke Seite), der Bewegung nahezu unmöglich machte. Aufstehen war nicht möglich, Drehung im Liegen nur unter starken Schmerzen. Bewegungswinkel der Beine (Feststellung durch Arzt) 45°. Behandlung mit Prexige und Myospasmal. Nach 3 Wochen konnte ich mit Hilfe von Krücken in der Wohnung laufen. In der Zeit wurde MRT gemacht - Vorwölbungen in L3/4,4/5 und L5/S1 wurden festgestellt, die Nerven wurden allerdings nicht durch die Bandscheiben berührt. Heilung ging seit dem langsam vonstatten. Ich habe Physiotherapie bekommen (Manualtherapie, Reizstrom und Fangopackungen). Traktionsbehandlung wurde wegen Unverträglichkeit abgebrochen. Ich hatte den Eindruck, die Behandlungen helfen der Heilung nicht voran, aber nach der Beendigung ging (geht) es mir wieder schlechter. Ich den letzten 5 Wochen ist der Heilungsprozess stagniert bzw. sogar wieder schlechter geworden.
Der momentane Stand ist, dass ich ohne Schmerzmittel nur 1,5 Stunden in der Wohnung ohne Liegen zubringen kann, danach muss ich die Wirbelsäule entlasten. Laufen bis zu 50 Meter, dann setzen Schmerzen ein. Sitzen bereitet mir große Probleme, aufrechtes Sitzen ohne Lehne ist fast nicht möglich. Nach vorn beugen ist nur begrenzt möglich, nach links und rechts okay. Wenn ich doch mal für 2 Stunden was vorhabe, nehme ich Schmerzmittel, das geht dann auch, aber am nächsten Tag geht es mir wieder deutlich schlechter.
Blockierende Schmerzen sind wechselseitig mal links mal rechts. Permanent empfinde ich ein Brennen im Kreuzbeinbereich. Wenn ich mich unter Schmerzen belaste, treten häufig Kopfschmerzen auf, hin und wieder Benommenheit.
Untersucht wurden bisher:
Blut auf Borellien, Nieren, gynäkologische Untersuchung - alles ohne auffälligen Befund und MRT wie oben erwähnt.
Mein Arzt diagnostiziert Lumbalgie, wobei ich Zweifel habe, ob er sich selbst sicher ist.
Nun möchte ich Euch gern fragen, ob Ihr mir weitere Untersuchungen anraten könnt, oder Ideen habt, was mir fehlen könnte.
Ich möchte mich schon vornweg für Eure Mühen bedanken
Eure Emka