Vitamin K Versorgung Neugeborene

Guten Tag,

mich würde interessieren, ob die Vitamin K Gabe an Neugeborene irgendwelche negativen Auswirkungen haben kann. Konnte dazu im Netz nichts finden und bin etwas unschlüssig, wie ich mich verhalten soll. Ich habe vor mein Kind voll zu stillen und das mindestens 6 Monate.

Besten Dank
PP

Hallo Pat,

das solltest Du mit deiner Hebamme oder Kinderarzt besprechen.

Wenn es sich um die routinemäßige Gabe von Vitamin K bei Neugeborenen handelt, genügt es einmalig 1 mg zu geben. Vitamin K ist in der Nahrung ausreichend vorhanden, sodass man nur die kurze Phase nach der Geburt wo das Gerinnungssystem des Neugeborenen noch unreif ist, Vitamin K gibt. Was soll da ein Problem sein ?
Ein anderer Fall wäre, wenn man bei Deinem Kind eine Resorptionsstörung für Vitamin K festgestellt hätte. Dann muss man für längere Zeit Vitamin K intravenös geben, wobei evtll. Unverträglichkeiten auftreten.
Udo Becker

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Guten Tag, als ich persönlich vor der gleichen Frage stand, war es auch für mich schier unmöglich, an allumfassende Informationen heranzukommen.

Umstritten ist wohl die frühere Injektion des Vitamin-K-Präparates für Neugeborene, was heutzutage auch nicht mehr durchgeführt wird. Immer wieder wurde wohl der Zusammenhang zwischen der Injektion dieses Mittels und Blutkrebs im Kindesalter diskutiert.

Heutzutage wird dieses „Konakion“ als Vitamin-K-Prophylaxe jedem gesunden Neugeborenen verabreicht, es sei denn, man weiß dies mittels Patientenverfügung vorher zu verhindern, wie ich es z.B. getan habe bei meinen Kindern, da ich das Risiko, dass mein Kind aufgrund Vitamin-K-Mangels die gefürchteten Hirnblutungen bekommen könnte, eher als gering einschätzte, wenn ich z.B. in einer Studie las, dass 7 von 100.000 gestillten Kindern betroffen sind.

Derzeit wird ja eher weniger Negatives über die orale Verabreichung von Vitamin-K bei Neugeborenen berichtet. Vielleicht ist dieses Mittel ja tatsächlich harmlos, wer weiß …

Vielleicht kann dir ja auch ein Apotheker weiterhelfen bei deiner Entscheidungsfindung oder ein Hersteller des Vitamin-K-Präparates.

Alles Gute für euch!

Morgen,

danke erstmal für Deine Infos.
die Vitamin K Geschichte ist für mich wirklich rätselhaft. Ich habe gelesen, dass gerade die Vormilch besonders reich an Vitamin K ist, d.h. natürlich sozusagen vorgesorgt wird. Ich bin sehr überrasvht, wie wenig darüber diskutiert wird, bei jeder anderen Impfung oder Medikamentation sind die Foren voll.

Gruß
PP

Ich bin sehr überrasvht, wie wenig darüber diskutiert wird, bei
jeder anderen Impfung oder Medikamentation sind die Foren
voll.

Hallo, meine Vermutung ist jene, dass das Thema Vitamin-K-Prophylaxe deshalb nicht so intensiv diskutiert wird, weil einfach insgesamt darüber nicht viel berichtet wird, sei es in den „Baby-Zeitschriften“ oder auch sonst. Außerdem klingt „Vitamin-K“ doch so richtig gesund :wink:

Vermutlich wissen viele Mütter nicht einmal, dass ihrem Kind direkt nach der Entbindung prophylaktisch Augentropfen und Vitamin-K verabreicht werden. MEINE Kinder bekamen nichts von beidem. Und: sie sind gesund, mussten auch noch nie zum Arzt, Antiobiotikum kennen sie nicht, im großen Gegensatz zu den meisten Gleichaltrigen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir schon als „Patienten“ geboren werden, wenn wir uns davor nicht schützen.

Freundliche Grüße und immer eine Handbreit Wasser unter’m Kiel…

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