Homöopathie und Menthol?

Eine Frage an die Homöopathen…

Ich werde im Job immer wieder mit der Frage konfontiert, ob man Menthol nun endgültig weglassen muss oder ob man einen gewissen Abstand einhalten kann.

Nun ich weiss ehrlich gesagt nicht was ich da sagen soll.Also bei Meditonsin etc. klappt es ja auch mit Menthol, wie ich festgestellt habe(z.B. Zahnpasta!)…

Wenn man aber einer richtigen honöopathischen Behandlung unterzogen wird, dann muss man wohl aufpassen, u.a. auch mit Kaffee und sonstigen Genussmitteln.Sogar Tees mit hohem Anteil an Aromastoffen!(z.B. Kamille)

Meine Frage:

Muss man dies alles endgültig weglassen oder kann man einen gewissen Abstand zur Einnahme einhalten?Denn es kann ja auch sein dass die Behandlung wesentlich länger dauert…

Wäre dankbar für Antworten…

Gruss Firdevs

Hallo,

Muss man dies alles endgültig weglassen oder kann man einen
gewissen Abstand zur Einnahme einhalten?Denn es kann ja auch
sein dass die Behandlung wesentlich länger dauert…

Muß man nicht.
Aber man sollte einiges beachten.

Die Potenz
Tiefpotenzen gibt man häufiger, evtl. sogar mehrmals täglich. Wirkt nun etwas dagegen hat man nicht viel verloren, weil der Körper ja in Kürze wieder einen neuen Anreiz erhält.
Hochpotenzen gibt man viel seltener, evtl. sogar nur alle paar Monate.
Behindert oder löscht nun etwas die homöopathische Wirkung steht der Körper eine Weile ohne Hilfe da.

Der gegnerische Stoff
Kampfer macht so ziemlich jede homöopathische Mittelwirkung zunichte. Den sollte man meiden und achtgeben wo überall Kampfer enthalten ist, z.B. Sportsalben.
Andere starke ätherische Mittel, wie Menthol, Minze…, können ebenso wie Koffein und anderes, ebenfalls eine negative Wirkung haben. Dabei haben einige Stoffe diese Wirkung vorzugsweise bei bestimmten Homöopathica. Welche Stoffe bei welchem homöopathischen Mittel gemieden werden sollten wird der Homöopath dem Patienten sagen können.

Die Menge
Kaffee wirkt gegen viele homöopathische Mittel. dazu reicht aber ein morgentlicher Milchkaffee i.d.R. nicht aus. Es müßten schon größere Mengen schwarzen Kaffees sein, in denen der Löffel stehen bleibt.

Die Gewohnheit
Stoffe an die der Körper gewöhnt ist, z.B. der tägliche Kaffee, wirken seltener negativ als ungewohnte Stoffe.

Der zeitliche Abstand
Man sollte dem homöopathischen Mittel mindestens 1/2 Std Aufnahmezeit gewähren, bevor man einen evtl. „Gegner ins Spiel bringt“.

Bricht eine gute homöopathische Wirkung ab, sollte man zumindest daran denken, ob eine solche Wirkung vorliegen kann. Aber oft kommt das durch Stoffe des täglichen Lebens in normaler Menge benutzt nicht vor. Ein besonderer Verzicht (außer Kampfer) ist im allgemeinen nicht nötig.

Gruß Steffi

Muss man dies alles endgültig weglassen oder kann man einen
gewissen Abstand zur Einnahme einhalten?

Du kannst Dir die Frage ganz einfach selbst beantworten: Wie wirkt Menthol auf welche Inhaltsstoffe in der homöopathischen Gabe? Schon hast Du die Antwort.

Benni

Hallo Benni,

Du kannst Dir die Frage ganz einfach selbst beantworten: Wie
wirkt Menthol auf welche Inhaltsstoffe in der homöopathischen
Gabe? Schon hast Du die Antwort.

Da muß ich dir widersprechen. Durch daß die homöopathischen Mittel potenziert werden, ist es nicht 1:1 möglich mit der Reaktion des Ausgangsstoffes abzugleichen.

Gruß Steffi

Danke…
Hallo Steffi…

Das wollte ich wissen-bzw jetzt weiss ich was ich bombensicher raten kann ohne zu befürchten dass ich was kaputtmache!

gruss

Da muß ich dir widersprechen. Durch daß die homöopathischen
Mittel potenziert werden, ist es nicht 1:1 möglich mit der
Reaktion des Ausgangsstoffes abzugleichen.

Natürlich nicht, da in höheren Potenzen keinerlei Stoffe mehr enthalten sind. Und schon hat der Fragesteller die Antwort auf seine Frage.

Benni

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Bin kein Homöopath;so selbstverständlich war das für mich nicht…

gruss und danke

Das wollte ich wissen-bzw jetzt weiss ich was ich bombensicher
raten kann ohne zu befürchten dass ich was kaputtmache!

Es ist vollkommen egal, was Du rätst - solang Du es überzeugend rüberbringst, wird es immer das Richtige für eine homöopathische Behandlung sein. Das kann das sein, was Steffi sich ausgedacht hat, oder das genaue Gegenteil. Es spielt keine Rolle.

Gruß,

Malte

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Hmmm…Muss gestehen dass mir da noch an einiges an Fort-und Weiterbildung fehlt in Sachen Homöopathie(was ich jetzt anstrebe), daher auch die Unsicherheit(es sind nur paar eigene Erfahrungen die ich hier und da beisteuern kann zur Beratung)…denn das wurde immer sehr Stiefmütterlich behandelt im Studium.
Hoffe dass ich dies bald kompensieren kann…

gruss

Hallo,

Weiterbildung fehlt in Sachen Homöopathie(was ich jetzt anstrebe
denn das wurde immer sehr Stiefmütterlich behandelt im Studium.

Bei deiner homöopathischen Weiterbildung mußt du dir immer im klaren sein, daß Homöopathie nicht gleich Homöopathie ist. Es gibt die klinische und die klassische Richtung. Obwohl beide auf der gleichen Grundlage stehen gibt es da enorme Unterschiede, die so weit gehen, daß (Tier-) Ärzte, die z.T. ja gern homöopathische Mittel verschreiben, der klassischen Homöopathie krass entgegen stehen.

Übrigens habe ich mir das nicht ausgedacht, wie Malte schreibt, sondern es ist das Wissen der Erfahrung von über 200 Jahren klassischer Homöopathie.

Gruß Steffi

Übrigens habe ich mir das nicht ausgedacht, wie Malte
schreibt, sondern es ist das Wissen der Erfahrung von über 200
Jahren klassischer Homöopathie.

Jaja… Nachweis?

Hallo Malte,

willst du das Spiel noch mal anfangen?
Es könnte die anderen langweilen.

Gruß Steffi

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willst du das Spiel noch mal anfangen?
Es könnte die anderen langweilen.

Du gibst hier Ratschläge in einem Expertenforum. Wenn Du dann auf Nachfragen hin nichts ernsthaftes zum Untermauern hast, solltest Du solche Ratschläge vielleicht sein lassen.

Es ist mir im Übrigen egal, ob sich der eine oder andere langweilt, solange es keinerlei Nachweis für eine unmittelbare Wirksamkeit von Homöopathie gibt, werde ich das auch anmerken, wenn hier versucht wird, Leute zu betuppen.

Mod: gut dann…
Es geht natürlich nicht um Langeweile.
Aber trotzdem mach ich euch mal zu.
Ihr beiden könnt das evtl. per mail weitermachen, wenn ihr wollt.
Und jeder findet im Archiv unter dem Stichwort „Homöopathie“ alle Argumente, die ihr hier jetzt noch austauschen wollt.
Gruß und schönen Tag
Kerstin

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Hi…

KLar!!Das habe ich mir schon gedacht dass du dir das nicht ausgedacht hast…

gruss zurüch

Aber Malte…

Es gibt vieles, was in gewissen Situationen funktioniert und man kann es nicht erklären warum…
Aber es funktioniert (Habe selber solche Erfahrungen gemacht).Und Homöopathie ist eben etwas, was man nicht mit dem Schulmedizinerspektrum betrachten kann.
Weisst du, ich finde dass sich beides total gut ergänzt; Schulmedizin und Homöopathie-Alternativ-Naturheilkunde.Man kann beides toootal effektiv im Zusammenspiel nutzen.Also warum nicht?

guck mal:

http//www.kfn-muc.info

Gruss Fiedevsii

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Es gibt vieles, was in gewissen Situationen funktioniert und
man kann es nicht erklären warum…

Selbstverständlich gibt es sowas.

Aber es funktioniert (Habe selber solche Erfahrungen
gemacht).Und Homöopathie ist eben etwas, was man nicht mit dem
Schulmedizinerspektrum betrachten kann.

Homöopathie funktioniert aber nicht, zumindest nicht so, wie behauptet. Das tut sie nicht. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der bisher zeigen konnte, DASS sie funktioniert. Nicht einen. Es haben genügend versucht, alle sind gescheitert.

Was funktioniert, ist der Placebo-Effekt. Der funktioniert auch mit Homöopathie.
Weil es aber nicht irgendeiner Erinnerung an einen Wirkstoff ist, ist es vollkommen latte, was man noch dazu nimmt oder nicht. Solang der Glaube fest genug ist, wird es funktionieren.

Schulmedizin und Homöopathie-Alternativ-Naturheilkunde.Man
kann beides toootal effektiv im Zusammenspiel nutzen.Also
warum nicht?

Homöopathie hat NICHTS mit Naturheilkunde zu tun. Und wenn Leute an Homöopathie glauben und es ihnen dann besser geht - wunderbar.

Dagegen habe ich rein gar nichts, es darf jeder sein Geld ausgeben wofür er will.

Ich habe aber etwas dagegen, wenn in einem Expertenforum Behauptungen aufgestellt werden, die keine seriöse Grundlage haben.

Ich habe etwas dagegen, wenn sich Leute als Experten aufspielen und bei einfachen Nachfragen einknicken.

Ich habe etwas dagegen, wenn auf solch unverantwortliche Art mit der Gesundheit anderer umgegangen wird.

Und: In dem Moment, in dem es irgendjemandem gelingt, zu zeigen, dass homöopathische „Mittel“ wirken (egal, WIE sie wirken, das interessiert erstmal nicht - nur OB sie wirken), in dem Moment bin ich der erste, der das freudig in die Welt posaunt.

Der Moment ist aber bisher nicht geschehen.

So einfach ist das. Und so bleibt das auch, ich hab schon viel zuviel gefährliche Ratschläge hier von Verfechtern „alternativer“ Methoden gelesen, die mit ziemlicher Sicherheit den Tod eines solchen Patienten bedeuten würden. Willst Du sowas verteidigen?

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Nein…Ich sage auch, dass man beides ergänzend anwenden kann.Mit Sicherheit würde ich jeden Heilpraktiker vermeiden, der einem Asthmatiker dazu rät, seine Medikamente abzusetzen und nur Homöopathie zu benutzen oder einem Diabetiker dazu rät, nix zu nehmen-bzw spritzen.
Ich muss gestehen, dass ich der Homöopathie vertraue.Ich würde aber nie alle schulmedizinischen Grunduntersuchungen-bzw. dringend nötigen Behandlungen absetzen oder verweigern.Und das sage ich auch jedem Kunden.
Dass du nicht an die Homöopathie glaubst, respektiere ich…

gruss Firdevsii

Glaube und Wissen(-schaft)

Ich muss gestehen, dass ich der Homöopathie vertraue.

Wenn Du damit meinst, dass Dir das Schlucken von bestimmten Mittelchen, auf denen „Homöopathie“ draufsteht, hilft, dann soll mir das nur recht sein.

Wenn Du damit mienst, dass Du das, was Hahnemann sich ausgedacht hat, für richtig hältst, muss ich Dich enttäuschen: Es hat sich bisher bei jeder Überprüfung als falsch herausgestellt.

Das sind aber zwei Baustellen.

Dass du nicht an die Homöopathie glaubst, respektiere ich…

Es ist sehr freundlich von Dir, dass Du die Homöopathie genau dorthin einordnest, wo sie bislang am besten aufgehoben ist: In den Glaubensbereich.

Medizin als Wissenschaft hat mit Glaube aber nur selten zu tun.

Gruß,

Malte

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Theorien zur Wirkung der Homöopathie…An Malte
Also ich habe einen Erklärungsversuch im Nature gelesen, was mir sehr logisch erschien…

Homöopathische Zubereitungen werden doch verdünnt auf Ethanol oder Milchzuckerbasis.
Milchzucker oder Ethanol bestehen aus Molekülen, die „schwingen“…Dass heisst,dass sie sich drehen und auch hin-und-zurückschwingen auf der gleichen Ebene etc.Sie sind hochreaktiv.
Angenommen du nimmst die Belladonna-Urtinktur, in der ja noch Moleküle von der Belladonnafrucht (Tollkirsche) vorhanden sind und verdünnst es weiter mit Ethanol.
Ethanol ähnelt dem Wasser in seiner Molekularstruktur und geht sehr sehr schnell Verbindungen ein;in vielen Fällen z.B. u.a. Wasserstoffbrückenbindungen mit Stickstoffatomen (der ja auch reichlich in der Tollkirsche in den sekundären Pflanzeninhaltstoffen vorhanden ist)
Dies alles;nämlich die Schwingungen der einzelnen Moleküle,die Verbindungen (Wasserstoffbrücken sind nur ein einziges Beispiel!!) sind ein reiner Energieaustausch…Ethanol, Wasser, Milchzucker - bzw die Moleküle sind auch dazu befähigt Energie zu speichern!Du kannst verdünnen soviel du willst; diese Energie wird immer vorhanden sein.Kurz gesagt: Moleküle haben ein sehr Gutes energetisches „Gedächtnis“ (das ist aber chemisch erwiesen worden!)…

Nun, jetzt komme ich zu dem Teil, an den du z.B. nicht glaubst:
Diese Energie ist es , die auf feinstofflicher Ebene heilend wirkt im Körper!Und das ist für mich durchaus möglich, denn für mich existieren z.B. auch soetwas wie Chakren im Körper…Nun, in diesem Teil der Sache ist jedem selbst überlassen ob er glauben will oder nicht…
Was meinst du dazu?

Grüsse Firdevsii