Hallo zusammen,
jetzt muss ich mal ne blöde Frage loswerden - und zwar würde mich brennend interessieren, ob sich die Evolution bei der Erfindung der Hyperventilation irgendwas schlaues gedacht hat wenn ja, was 
Mein Verständnis von der Sache ist nun dieses, dass die gute Hpyerventilation ausgelöst werden kann durch Stress, Angst und sowas oder eben willentlich. Nun kann ich mir nicht vorstellen, dass es in der Evolution ein wichtiges Ziel war, sich durch „schlaues“ Atmen und eine folgende Bewusstlosigkeit um Französisch-Klausuren zu drücken, also gehen wir mal in Richtung der unwillentlichen Sache. Wenn ich das (sehr laienhaft, wie ich betonen möchte) nun richtig verstanden habe, läuft das so ab
- Delinquent erschrickt und hyperventiliert
- dadurch atmet er aber total viel CO2 aus
- dadurch wiederum sagen die CO2-Sensoren im Körper „kein bzw. nicht zu viel CO2 im Blut, also brauchen wir keinen Sauerstoff“
- dadurch wird der zusätzlich eingeatmete Sauerstoff nicht weiter aufgenommen
- dadurch kriegt der Delinquent Sauerstoffmangel
- dann kippt er um, das „automatische“ Atemenzentrum übernimmt wieder und er atmet normal (Voraussetzung: unser Delinquent ist ansonsten gesund und es passiert während der Bewusstlosigkeit nix übles, wie dass er sich die eigene Lunge vollreihert oder so)
Kann man das so erklären? Und was zum Geier hat die Evolution damit bezweckt? Ich denke da jetzt grad an den Mammutjäger, der fröhlich vor sich hin jagt, das Mammut, das sich anschleicht und der Mammutjäger der brutal erschrickt. Und als übernächstes kippt er aus den Latschen und das Mammut trampelt ihn munter nieder? Ist doch ne blöde Erfindung, da finde ich „Flight or Fight“ doch deutlich schlauer
Andererseits hätte sich doch solcher evolutionärer (?) Blödfug kaum durchgesetzt - also was übersehe ich?
*wink*
Petzi
