Ich war früher in meiner Kindheit sehr oft krank und hab da so einiges Mitbekommen. Ob nun Mandelentfernung, Allergie-Diagnose, bleibende Gebrechen usw…
Das alles wurde von meiner Kinderärtzin diagnostiziert und natürlich auch in der (nach meiner Erinnerung sehr dicken) Akte festgehalten.
Nun bin ich ja 20 und hab schon einige Jahre andere Ärzte…
Daher wollte ich mal fragen, ob es sinnvoll und überhaupt möglich ist, sich diese Akte herausgeben zu lassen und quasi privat zu archivieren, wenn es mal gilt, etwas nachzulesen oder so…
Ärzte haben eine Aufbewahrungspflicht von Befunden; also kannst du zu deiner Kinderärztin gehen und deine Befunde abholen.
Für die Arztpraxis-eigenen Bemerkungen kann es möglich sein, dass du die Kopien bezahlen mußt. (zumindest bei uns in Österreich)(Ausdruck)
Mein Tipp: Lege dir eine Mappe an mit allen Befunden.
Stationäre Krankenhausbefunde sind nicht so einfach zu bekommen außer dein Kinderarzt hat eine Kopie bekommen.
Ansonsten gibt es in jedem Krankenhaus eine Patientenanwaltschaft, die helfen weiter!
liebe Grüße, Mona
gaanz so leicht ist es bei uns Piefkes leider nicht, jedenfalls, so es sich um Kassenpatienten handelt. Der momentan aktuelle Hausarzt Kyans muß die Akten vom Kinderarzt und KKH anfordern, diese kann er dann nach fachlicher Erwägung seinen Patienten entweder zur Einsicht geben oder eine Kopie erstellen lassen.
Einfach vorbeigetobt kommen und seine Akte haben wollen is nich.
Hallo, das ist das Vorgehen, wenn es um einen normalen Arztwechsel geht, doch hier wird der Kinderarzt sicher nicht erwarten, dass der Patient irgendwann nochmal zurückkommen könnte. er hat zwar eine Aufbewahrungspflicht von 10 J., aber Kopien zu bekommen sollte durchaus möglich sein, am besten ist es, wenn die Fragestellerin Kopien der Unterlagen schriftlich anfordert und um einen Anruf ankündigen, wann sie deshalb vorbeikommen kann. Den Brief würde ich selbst bei der Praxis einwerfen und etwa drei Tage später anrufen um den Termin zu vereinbaren.
Falls die Praxis EMAIL hat, geht das natürlich auch, aber so hat der Arzt ein wenig mehr Zeit um seine Reaktion und das Vorgehen zu durchdenken.
Aber der Patient hat auch ein Recht, Durchschläge bzw. Einblick in seine Befunde zu bekommen. Allerdings ist vielleicht auch nicht jedes Blutbild interessant, sondern eher die draus gezogene Diagnose und Behandlung. Daher wird der Arzt dann vielleicht eher einen aussagekräftigen Ausschnitt zusammenstellen lassen.
Gruß Susanne
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