Allergie gegen OP-Naht? (lang)

Hallo.
Ich habe vor 7,5 Wochen unseren Sohn per Kaiserschnitt zur Welt gebracht.
Jetzt bekam ich auf einmal im Bereich der Naht mehrere Schwellungen unter der Haut, die innerlich schmerzen und mega berührungsempfindlich sind. Jede kleine Berührung löst so starke Schmerzen aus, daß mir die Tränen in die Augen schießen und ich Sternchen sehe (hätte ich hier auch gerne noch ein paar! Grins…). Ich weiß kaum, wie ich sitzen, stehen oder liegen soll.
Gestern war ich nochmal im Krankenhaus und habe das von der Ärztin, die den Kaiserschnitt gemacht hat untersuchen lassen.
Nach einem Sono sagte sie mir, daß ich Flüssigkeit im Gewebe habe, die als Reaktion auf die sich auflösenden Fäden der Nähte entsteht.
Das sei sowas wie eine Allergie.
Leider konnte das keiner vorhersehen, da ich noch nie vorher operiert wurde.
Auf die Frage, ob man da irgendwas machen können, bekam ich ein schlichtes Nein zur Antwort.
Das Wasser sei im Gewebe noch eingebunden, also nicht in reinen Wasserblasen gesammelt. Das könne man dann nicht punktieren oder so. Hätte ich eh keinen Bock drauf gehabt, da ich unter einer tierischen Spritzenphobie leide.
Egal wie man es jetzt anstelle, es bliebe mir nichts anderes übrig als darauf zu warten, bis sich die „kleineren“ Flüssigkeitsblasen zu einem grossen Becken zusammenschliessen und sich das ganze durch die Hautnaht von alleine nach aussen schafft.
Heisst, daß der Bauchschnitt über eine Strecke von mehreren Centimetern unter dem inneren Druck wieder aufreisst und sich die Flüssigkeit dann in einem Schwall nach aussen drückt. Dann würde das ganze gespült, vorsorglich antibiotisch behandelt und offen gelassen, damit das dann von innen heraus zuheilen kann.
Ausser Paracetamol gegen die Schmerzen (Was in diesem Falle aber genausoviel hilft, wie Brausebonbons!) könne man nur Däumchendrehen und abwaren.
Ist das wirklich so???
Muss ich da jetzt so durch???
Gibt es ein Schmerzmittel, das stark genug und frei in Apotheken verfügbar ist, das mir helfen könnte???
Leidender Dank
Anja.

Hi…

Naja, du stillst bestimmt noch.Andere Schmerzmittel wären da riskant.Ibuprofen kann man auch nicht empfehlen, denn es fördert allergische Reaktionen erst recht!ASS ist sowieso tabu in der Stillzeit, abgesehen davon dass es auch die Allergie Reaktionen fördert (Diclofenac genauso!u.a. auch Tabu in der Stillzeit)…
Tja, leider sieht es ganz so aus, als ob Paracetamol das einzige Mittel wäre…

gruss

Hi Anja

Ich bin kein Mediziner.

Meine Kollegin hat sich mal Fett aus den Oberschenkeln saugen lassen und sie war auch wie Du gegen die Nähte allergisch. Sehr schmerzhaft und es dauerte eine Weile.

Stillst Du? Wenn nicht, lass Dir doch von einem Arzt ein starkes Schmerzmittel verschreiben.

Mitfühlende Grüße
Siân

Hallo.
Nein ich stille nicht mehr, da ich zu wenig Milch hatte.
Also immer her mit den Tips.
Anja

Hi…

Wie gesagt:

Alles Andere ausser Paracetamol verstärkt die Allergie-Symptomatik…
Es gibt halt noch homöopathische Möglichkeiten, bei denen ich allgemein gute Rückmeldungen hatte von Kunden.Kann dir aber nicht garantieren ob es in deinem Fall hilft:Traumeel, aber Tabletten oder Tropfen (enthalten halt Alkohol;vorsichtig sein,wenn Epilepsie vorliegt oder Leberschäden) und keine Salbe, denn die Nahtstellen sind noch nicht verheilt.Oder Rescue-Tropfen…

Gruss und gute Besserung wünscht:
Firdevsii

Danke! o.w.T.
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