Bandscheibenvorfall BWS - Therapien, Op's

Hallo!

Ich habe mehrere Bandscheibenvorfälle in der BWS. Eine Op wurde mir schon wegen Therapieresistenz und starker Schmerzen empfohlen.

Eure Erfahrungen über Bandscheibenoperationen oder alternative Therapiemöglichkeiten würden mich interessieren.

Die Prognosen der Op’s hören sich im Allgemeinen nicht so gut an. Es wäre schön, wenn ihr mir antworten würdet.

Es grüßt euch

Maria

Hallo Maria
Ich hab so was ähnliches auch in Erfahrung bringen können. Unter anderem gibt es einen gewissen Prozentsatz Todesfälle bei Bandscheiben-OP’s und die Narkose ist sehr stark.
Weil es ein intensiver Eingriff ist und die Folgen hauptsächlich von Dir selbst zu tragen sind, möchte ich empfehlen, sowas wie Erfolgswerte der einzelnen Kliniken zu suchen. Diese sind meines Wissens durchaus unterschiedlich.
Es gibt auch Kliniken mit verschiedenen Methoden, z.B. minimal invasiv.
Ist so ein Eingriff nicht minimal invasiv, werden die Rückenmuskeln teilweise durchschnitten und müssen u.a. anschließend therapiert werden…
Gibt es schon Bandscheibenprothesen oder wird der Rücken steif usw… Hier kannst Du gut forschen und eventuell gibts hier weitere Tips.
Sorge dafür, das du nicht alleine im Krankenhaus bist.
Bei hilflosen Personen laufen gerne Straftäter auf.

MfG
Matthias

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Hi Matthias,

Sorge dafür, das du nicht alleine im Krankenhaus bist.
Bei hilflosen Personen laufen gerne Straftäter auf.

stehst du unter drogen ?

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Hallo Maria,

als selbst bandscheibengeschädigter möchte ich dir den rat geben die antwort von matthias zu ignorieren. (?)

melde dich im forum auf www.diebandscheibe.de an. dort wirst du hilfreichere antworten bekommen.

viel glück und kopf hoch (wenn möglich :smile:)

lg

soamist

Hallo Maria,

mangels besserer Kenntnisse hier nur kurz eine sachliche Aussage.

Mir persönlich sind 4 Menschen mit OP bekannt, davon geht es 3 schon seit 2/5/20 Jahren sehr gut, 1 Mensch hat dauerhaft Probleme mit der Nervenleitung in einem Bein.

Gruß und alles Gute
Steffi

Auch Hallo,

Ich hab so was ähnliches auch in Erfahrung bringen können.
Unter anderem gibt es einen gewissen Prozentsatz Todesfälle
bei Bandscheiben-OP’s und die Narkose ist sehr stark.

Bitte? Es gibt überall einen gewissen %-Satz an Todesfällen, auch bei Bandscheiben OPs, aber auch beim Nasebohren.

Weil es ein intensiver Eingriff ist und die Folgen
hauptsächlich von Dir selbst zu tragen sind

Vom wem denn bitte sonst?

Es gibt auch Kliniken mit verschiedenen Methoden, z.B. minimal
invasiv.
Ist so ein Eingriff nicht minimal invasiv, werden die
Rückenmuskeln teilweise durchschnitten und müssen u.a.
anschließend therapiert werden.

Hä? Es gibt genau so viele OP Methoden wie es Therapien gibt. Die Rückenmuskeln können dabei durchtrennt werden müssen aber nicht. Es hängt ganz von der Art der OP ab. Bei Prothesen wird z.B. (zumindest an der LWS) von vorne operiert.

Du hast leider gar keine Ahnung und trägst nur zur Verwirrung nicht aber zur Information bei.

Gruß
C.

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Bandscheiben OP und mehr
Hallo Maria,

ich kann nur von mir selber berichten.

Ich habe inzwischen eine Verblockung in L3/4 (seit 18 Jahren) eine Bandscheibenprothese in L4/5 und eine in L5/S1 (seit 1 1/2 Jahren).

Die Prothesen sind durch die stärkere Mechanische Belastung auf die anderen Wirbel und Bandscheiben notwendig geworden. Die Verblockung habe ich nach einem Verrenkungsbruch im Zusammenhang mit einem Autounfall vor 18 Jahren bekommen.

Mir geht es extrem gut. Vor der letzten OP im März 2006 konnte ich mich kaum noch bücken, beim niesen musste ich mich abstützen, lange sitzen/stehen/gehen war nicht mehr, Sex nur noch auf der Seite liegend, etc. pp. Und das mit 36 war einfach zuviel. Ich habe mich ca. 1 Jahr auf die OP vorbereitet (mental und durch Fachinfo). Das ist eine irreversible Entscheidung. Wenn die Bandscheibe einmal draussen ist, bleibt nur noch die Verblockung (und damit eine zweite schwere OP innerhalb kurzer Zeit).

Ich habe viele Infos aus wissenschaftlichen Artikeln (musst Du leider googlen) und dann von Seiten wie http://www.dr-gumpert.de, http://www.diebandscheibe.de/ (hier musst Du vorsichtig sein, da sind viele schlechtmacher drin, daher immer auf die Vorgeschichte achten da bei manchen auch keine Prothese mehr helfen kann und diese daher schlecht gemacht wird), http://www.clinical-house.de/Bandscheibe_allgemein.htm (hier gibt es Infos über die ProDisc die ich habe).

Eine Prothese ist am besten, wenn Du recht jung bist (harte Knochen) und die Wirbelkörper noch unbeschädigt sind. Dann kann die Prothese am besten halt finden und die Funktion der defekten Bandscheibe übernehmen. Bei mir z.B. waren nur die Bandscheiben durch und quasi nicht mehr vorhanden, daher rieb Wirbel auf Wirbel was starke Schmerzen verursacht hat. Glücklicherweise waren die Wirbelkörper selbst und die kleinen Wirbelgelenke noch völlig intakt, daher habe ich mich für die OP entschieden (nachdem alle anderen Therapieformen wie KG, Akupunktur, Fitnesstraining, etc. ausgenutzt waren).

Den Operateur habe ich mir selber gesucht, mich bei anderen Medizinern über diesen, das Krankenhaus und die OP Methode informiert und dann entschieden.

Andere Seiten die noch Infos liefern können sind http://www.spineuniverse.com/ und http://www.ncbi.nlm.nih.gov/. Letztere ist eine Datenbank in der Du nach Artikeln suchen kannst.

Ach ja, das Rückentraining erspart Dir eine OP nicht und die OP an sich hat es in sich (bei mir ca 4-5h Dauer). Auch wenn Du am nächsten Tag bereits aufstehst, brauchst Du vermutlich ca. 2-4 Wochen (abhängig von Deiner Gesamtkonstitution) bis Du wieder voll da bist. Ich selber habe so drei Wochen gebraucht und ich bin schlank, habe kein Übergewicht und bin vergleichsweise trainiert.

Viel Glück bei der Entscheidung, denke immer dran dass gerade bei BSV viele andere Therapieformen existieren die keine oder nur eine kleinste OP mit sich bringen.

Gruß
C.

Hallo!

Bin nach monatelangen Schmerzen im November 1990 an der HWS C6/7 operiert worden. (Intercorporale Fusion mit Beckenkammspan).
Seit damals ist mein Leben in dieser Hinsicht Beschwerdefrei. Ich denke mir immer, der Leidensdruck ist so stark gewesen, da bleibt eigentlich nur die OP. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles Gute. Lisa

Hallo alle zusammen!
Danke für eure Antworten.
Bisher haben mir die meisten Leute von einer BS-OP abgeraten. Soll mit Narbenwucherungen usw. nicht mehr Erfolg bringen, als die evtl. Besserung abzuwarten.
Die Frage ist: Bessert sich ein Bandscheibenvorfall auch von allein? Wie lange kann so etwas dauern? Wie findet so ein Heilungsprozess statt?
Gruß
Maria

Hallo, wohnst Du in Bayern?
Ich möchte nur darauf hinweisen, das es eine wesentliche Rolle spielt, ob man im Krankenhaus Besuch bekommt, und der zum Beispiel fragt, wie es einem geht, ob das Personal in Ordnung ist, „was der Doktor“ sagt, usw…
Das Straftäter gerne mit hilflosen Personen zu tun haben, brauche ich glaub ich nicht zu erläutern.
Im Krankenhaus ist man z.B. wahrscheinlich selbst nicht in der Lage, die Polizei zu rufen. Was tatsächlich oft im Krankenhaus vorkommt, kann ich mangels Statistik leider nicht sagen.
Deinen einen Punkt schiebe ich auf den belustigenden Charakter Deiner Vermutung, ich nähme Drogen.
Dir eine schöne Vollnarkose.
MfG

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Hallo
Bei Deinem Antwortartikel muß ich sagen, das er immerhim auf die Sache eingeht, so das ich auch sachlich antworten kann.
Mal versuchen.

Ich hab so was ähnliches auch in Erfahrung bringen können.
Unter anderem gibt es einen gewissen Prozentsatz Todesfälle
bei Bandscheiben-OP’s und die Narkose ist sehr stark.

Bitte? Es gibt überall einen gewissen %-Satz an Todesfällen,
auch bei Bandscheiben OPs, aber auch beim Nasebohren.

Das Nasebohren und eine BandscheibenOp ist mit Verlaub doch etwas anderes.
Allerdings gehen wahrscheinlich in die Statistik von Bandscheiben Op’s auch die Unfälle mit ein, die wohl den größeren Anteil Todesfälle ausmachen. Ich las aber irgendwo mal eine Liste von Krankenhäusern mit % Todesfällen, und die ist deutlich höher als beim Nasebohren.
Die anderen bleibenden Schäden gehen in die 2 stellige Prozentzahl.

Weil es ein intensiver Eingriff ist und die Folgen
hauptsächlich von Dir selbst zu tragen sind

Vom wem denn bitte sonst?

Meinst Du nicht, das die sogenannten „Kunstfehler“ der Ärzte und vor allen Dingen die Erkennung und Akzeptierung derselben auch irgendwie dem Patienten erstattet werden sollten? Hier sehe ich einen deutlichen Mangel.
Ein Argument ist es allemal.

Es gibt auch Kliniken mit verschiedenen Methoden, z.B. minimal
invasiv.
Ist so ein Eingriff nicht minimal invasiv, werden die
Rückenmuskeln teilweise durchschnitten und müssen u.a.
anschließend therapiert werden.

Hä? Es gibt genau so viele OP Methoden wie es Therapien gibt.
Die Rückenmuskeln können dabei durchtrennt werden müssen aber
nicht. Es hängt ganz von der Art der OP ab. Bei Prothesen wird
z.B. (zumindest an der LWS) von vorne operiert.

Nun, habe ich was anderes gesagt?
Mir sagte ein Operateur, falls bei mir die Bandscheibe operiert werden müßte, würde man von hinten die Rückenmuskeln durchschneiden.
Ich sage ausdrücklich, das ich selber kein Arzt bin, und wo ich keine Kenntnisse habe, zeige ich es auch an.
das man die Bandscheibe von vorne operieren kann, um unter anderem eine Prothese einzusetzen, höre ich zum ersten mal. Muß eine neuere Methode sein.

Du hast leider gar keine Ahnung und trägst nur zur Verwirrung
nicht aber zur Information bei.

Es ist aber mein persönlicher Kenntnisstand, und mein Hauptanliegen ist es gewesen, zur Nachforschung aufzufordern, welche Möglichkeiten es gibt.
Zum Beispiel fände ich es schade, das eine, ich nenne es einmal „minimal invasive Operation“ möglich wäre, der beratende Operateur aber gerne eine „normale“ Operation in seinem Krankenhaus durchführen möchte.
Ich kenne Leute, die gerne sofort sagen, das jemand anderes überhaupt keine Ahnung hat. Aber sinnvoller und weniger Beleidigend finde ich eine genaue Beschreibung des möglicherweise vorhandenen Fehlers.
Bist Du ein Arzt, dann kannst Du ja die genauen Details erläutern.
Wenn Du einfach allen mittteilst, ich hätte leider überhaupt keine Ahnung, werden ich und andere leider auch nicht schlauer von.

MfG
Matthias

Hi,

Die anderen bleibenden Schäden gehen in die 2 stellige
Prozentzahl.

Ich bin bereits 4x an der Wirbelsäule operiert worden. Rein statistisch gesehen hätte ich also mit hoher W’keit bleibende Schäden davontragen müssen.

Weil es ein intensiver Eingriff ist und die Folgen
hauptsächlich von Dir selbst zu tragen sind
Vom wem denn bitte sonst?

Meinst Du nicht, das die sogenannten „Kunstfehler“ der Ärzte
und vor allen Dingen die Erkennung und Akzeptierung derselben
auch irgendwie dem Patienten erstattet werden sollten? Hier
sehe ich einen deutlichen Mangel.

Ahh, Du redest von Kunstfehlern. Ich sprach von Folgen einer Bandscheiben OP. Das hättest Du auch deutlicher ausdrücken können.

Kunstfehler sind inzwischen recht gut nachweisbar. Ärzte haben für soetwas eine Versicherung. Wenn allerdings etwas nicht so läuft wie es sich ein Patient erhofft hat, ist es nicht immer ein Arztfehler.

Ich sage ausdrücklich, das ich selber kein Arzt bin, und wo
ich keine Kenntnisse habe, zeige ich es auch an.
das man die Bandscheibe von vorne operieren kann, um unter
anderem eine Prothese einzusetzen, höre ich zum ersten mal.
Muß eine neuere Methode sein.

Diese Methode wird seit mindestens 18 Jahren angewendet, denn auch meine Verblckung wurde bereits ventral gesetzt.

Es ist aber mein persönlicher Kenntnisstand, und mein
Hauptanliegen ist es gewesen, zur Nachforschung aufzufordern,
welche Möglichkeiten es gibt.

Auch das hättest Du in Deinem Posting kennzeichnen sollen. So las es sich nicht.

Zum Beispiel fände ich es schade, das eine, ich nenne es
einmal „minimal invasive Operation“ möglich wäre, der
beratende Operateur aber gerne eine „normale“ Operation in
seinem Krankenhaus durchführen möchte.

So etwas passiert nur in der Bild Zeitung. Kein Operateur hat es nötig sich Patienten künstlich in den OP zu zaubern. Die haben alle genug zu tun.

Wenn Du einfach allen mittteilst, ich hätte leider überhaupt
keine Ahnung, werden ich und andere leider auch nicht schlauer
von.

Aber sie wissen wie sie Deine Aussagen zu beurteilen haben.

So long
C.

Hi,

was willst Du hören? Hier hat Dir noch keiner abgeraten.

Es kommt auf Deine ganz persönliche Krankengeschichte an. Ich habe damit eine gute Erfahrung gemacht, bei einem anderen mag es dramatisch daneben gehen. So ist die Welt. Wenn Du uns nicht mehr über Deine Historie und Diagnose erzählst wird Dir hier keiner helfen können.

Gruß
C.