Huhu Zahn-oder sonstige Experten oder die, die was dazu sagen wollen:
Also, wat is denn nu richtig? Zahnarzt spielt Amalgam-Problem herunter und sagt: wenn man z.B. 4 A.-Plomben hat, hätte man längst nicht soviel Quecksilber im Körper, als wenn man 2 mal wöchentlich Fisch ist, da viele Fischarten auch ziemlich Quecksilber-verseucht sind…außerdem ist er der Meinung, daß Quecksilber abgebaut bzw. ausgeschieden wird.
Heilpraktiker oder Naturheilkundliche Ärzte sind da ganz anderer Meinung, und zwar, daß sich durch Amalgam viel Quecksiber im Körper breit macht und daß es nicht von alleine wieder aus´m Körper verflüchtigt…
Ich denke auch eher, daß Amalgam eher nich so toll und ungefährlich ist, aber andererseits habe ich auch 15 Jahre A.-füllungen gehabt und keine Probleme (bis jetzt)…vielleicht ist´s ja auch von der Konstitution und vom Immunsystem abhängig?!
Ich werde auf jeden Fall ne Entgiftung machen, schaden kann´s ja nicht…
was meint Ihr?
Hallo p.shockscrew,
eine kleine,wahre Geschichte zum Nachdenken.
Vor mehreren Jahren stand folgendes in der Zeitung: Zwei Menschen wurden untersucht. Der eine wohnte auf Sylt, genau gesagt in List. Er war Fischhändler. Genau, der Berühmte in List auf Sylt. Insider wissen, wen ich meine. Er war stolz auf seine gesunde Ernährung. Gesunder Fisch das ganze Leben bis zum Abwinken.
Der andere lebte zeit seines Lebens in Bitterfeld. Er war Pfarrer und hatte dort seine Schäfchen. Eingeweihte wissen, daß Bitterfeld umweltmäßig das dreckigste,schwermetallverseuchteste Fleckchen weit und breit während der DDR-Zeit und auch einige Zeit später war.
Sie liessen sich auf Schwermetalle unter anderem auch Quecksilber untersuchen. Was kam dabei heraus. Wer war stark mit Quecksilber belastet. Der Bitterfelder. Nein!! Der sich so gesund ernährende Fischhändler war es.
Nur wenige Menschen denken daran, daß der von uns verzehrte Fisch zum größten Teil aus der Nordsee stammt und deren Vergiftung mit Quecksilber ist enorm. Und der Fisch reichert das Quecksilber als letzter Vertreter der Ernährungskette stark an.
Was lernt uns das?
Du solltest, wo auch dein Quecksilber herstammen mag, vor der Quecksilber-Entgiftung Deinen Quecksilber-Status feststellen lassen und danach Dein weiteres Vorgehen mit einer Entgiftung abhängig machen.
Vielen Dank dür Deine Antwort, Bernd.Das Austesten werd ich wohl auch machen, allerdings weiß ich nicht genau ,wo man so was üblicherweise macht, ich habe von HP´s gehört, daß sie sowas z.T. mittels Kinesiologie o.ä.herausfinden.
Aber ich bin mir nicht so sicher, ob´s das wirklich bringt…kann man das im Blut oder im Gewebe feststellen???
Gruß, p.shockscrew
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mit dem „Entgiften“ - manche sagen auch „Ausleiten“ dazu - ist das aber auch so eine Sache. Dabei können nämlich Quecksilber-Depots irgendwo in Deinem Körper, die ansonsten ruhig geschlummert hätten, auf einmal aktiviert werden, und das Quecksilber gerät in andere Organe, wo es wirklich Übles anrichten kann. Außerdem werden beim Ausleiten auch andere Metalle ausgeschieden, die aber der Körper braucht - dann hast Du wieder einen Mangel an denen. Also lass Dich nicht voreilig auf so etwas ein, vor allem nicht, wenn es eigentlich keine Erkrankung Deinerseits gibt, die das angebracht erscheinen lässt.
Was die Gefährlichkeit von Amalgamfüllungen angeht: wewnn sie gut gelegt worden sind und noch exakt sitzen, würde ich keine Veranlassung sehen, sie herauszunehmen. Die Quecksilberabgabe ist relativ gering - und nur sehr wenige Menschen schadet dies wirklich. Das meiste ist Panikmache.
Gruß
Martin
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mit dem „Entgiften“ - manche sagen auch „Ausleiten“ dazu - ist
das aber auch so eine Sache.
Was die Gefährlichkeit von Amalgamfüllungen angeht: wewnn sie
gut gelegt worden sind und noch exakt sitzen, würde ich keine
Veranlassung sehen, sie herauszunehmen. Die Quecksilberabgabe
ist relativ gering - und nur sehr wenige Menschen schadet dies
wirklich. Das meiste ist Panikmache.
Gruß
Martin
Also ich bin weder Zahnarzt noch Experte in Vergiftungen: Ein ärztlicher Gutachter hat mir mal gesagt, dass er in seineme 40 jährigen Berufsleben noch keine „echte“ Schwermetallvergiftung bei einem Patienten gefunden habe. Viele Teste würden verfälschte Werte abgeben (z. B. der Kaugummi-Test) und bei der Ausschwemmung würden - wie auch Martin beschrieb - bisher verkapselte Depots geöffnet, die zuvo niemal in erscheinung getreten wären (aber dann als Angeblichen Beweis für die Schwermetallbelastung herhalten würden) M. E. sollten weder vorhandene Amalgan-Füllungen gewechselt werden (es sei denn es ist med. notwendig) noch irgenwelche obskuren Teste bzw. Ausschwemmungen veranstaltet werden, wenn nicht echte - nachweisliche durch die Vergiftung entstandene - Beschwerden vorliegen. Und wenn eine Testung, dann die schulmed. anerkannte „24-Std. Blut- und/oder Urinmessung“ (ich glaub so heißt das - ansonsten berichtigt mich)
Georg
Hallo p.shockscrew,
eine kleine,wahre Geschichte zum Nachdenken.
Vor mehreren Jahren stand folgendes in der Zeitung: Zwei
Menschen wurden untersucht. Der eine wohnte auf Sylt, genau
gesagt in List. Er war Fischhändler. Genau, der Berühmte in
List auf Sylt. Insider wissen, wen ich meine. Er war stolz auf
seine gesunde Ernährung. Gesunder Fisch das ganze Leben bis
zum Abwinken.
Der andere lebte zeit seines Lebens in Bitterfeld. Er war
Pfarrer und hatte dort seine Schäfchen. Eingeweihte wissen,
daß Bitterfeld umweltmäßig das
dreckigste,schwermetallverseuchteste Fleckchen weit und breit
während der DDR-Zeit und auch einige Zeit später war.
Sie liessen sich auf Schwermetalle unter anderem auch
Quecksilber untersuchen. Was kam dabei heraus. Wer war stark
mit Quecksilber belastet. Der Bitterfelder. Nein!! Der sich so
gesund ernährende Fischhändler war es.
Nur wenige Menschen denken daran, daß der von uns verzehrte
Fisch zum größten Teil aus der Nordsee stammt und deren
Vergiftung mit Quecksilber ist enorm. Und der Fisch reichert
das Quecksilber als letzter Vertreter der Ernährungskette
stark an.
Was lernt uns das?
Du solltest, wo auch dein Quecksilber herstammen mag, vor der
Quecksilber-Entgiftung Deinen Quecksilber-Status feststellen
lassen und danach Dein weiteres Vorgehen mit einer Entgiftung
abhängig machen.
Tschüss Bernd
Vielen Dank dür Deine Antwort, Bernd.Das Austesten werd ich
wohl auch machen, allerdings weiß ich nicht genau ,wo man so
was üblicherweise macht, ich habe von HP´s gehört, daß sie
sowas z.T. mittels Kinesiologie o.ä.herausfinden.
Aber ich bin mir nicht so sicher, ob´s das wirklich
bringt…kann man das im Blut oder im Gewebe feststellen???
Gruß, p.shockscrew
also ich kann Martin und Georg nur Recht geben. Das meiste ich wirklich nur übertriebene Gesundheits- und Umweltpanikmache.
Ich bin gelernte Zahnarzthelferin und kann sagen (wie auch schon mal in einem früheren Bericht von mir), dass Amalgam-Füllungen - vor allem wenn sie ausgehärtet sind - nicht so schädlich sind wie ihr Ruf. Es sollten nur keine DIREKT angrenzenden ANDEREN Metallfüllungen z. B. von Goldkronen- oder inlays vorhanden sein. Dann könnte es passieren, dass die beiden Metalle miteinander reagieren.
Sollste du bis jetzt keine Beschwerden haben, würde ich die Amalgam-Füllungen nur aus medizinischen Gründen sanieren lassen.
Bis heute gibt es sowieso keine andere vergleichbar gute Alternative zu Amalgam. Kunststoff-Füllungen bringen ab einer bestimmten Größe im Molarenbereich (Backenzähne) nichts mehr, da sie nicht resistent genug sind.
Viele Grüße
Chris
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Im Internet gibt es eine ausführliche Diskussion zu Amalgam, z.B.: http://www.bbfu.de/link.html , http://home.t-online.de/home/peterwevers/aktuell.htm und http://home.t-online.de/home/bruno.hennek/ :
Politischer Arbeitskreis von Patienten-Initiativen Umwelterkrankter in Zusammenarbeit mit Umweltverbänden, Ärzten, Wissenschaftlern, Juristen und Politikern
Kontaktadresse: Herzog-Arnulf-Straße 43, D-85604 Zorneding bei München
RESOLUTION zum Zahnfüllstoff AMALGAM
(Bundesgesundheitsministerin Fischer beim Kongress „Gesundheitstag 2000“ in Berlin am 4.6.00 überreicht)
Vieleicht ist da eine Antwort auf die sehr schwierige Frage zu finden.
Quecksilber muß zumindest als Gefahrstoff gekennzeichnet und als Sondermüll entsorgt werden. Im Mund aber sei es unbedenklich.
Drasch, Gerichtsmediziner in München, hat festgestellt, daß man am Quiecksilbergehalt von Föten auf die Zahl der Amalgamblomben der Mütter schließen könne, was beweist, daß es in meßbaren Mengen freigesetzt wird. Daß Quecksilber im Körper ungeborenen Lebens eine sinnvolle Funktion hat, ist kaum vorstellbar.
Bei einer chemischen Entgiftung ist zu bedenken, daß auch sie nicht ohne Risiko ist. Am besten ist: Zufuhr vermeiden und Ausscheidung durch schlackenreiche Kost (rohes Gemüse etc.) fördern.
Gruß Wolfgang
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