Antidepressivum sinnvoll ?

Hallo,

vor einiger Zeit bekam ich von meiner Hausärztin Amitriptylin verschrieben, damals sollte es mir beim Einschlafen helfen.

Im Moment geht es mir grade nicht so gut, ich reagiere schnell über, bin schnell gereizt oder ärgerlich, oder fange an zu zittern und breche in Tränen aus. Die Probleme beim Einschlafen sind auch wieder da. Kurzum, meine Nerven liegen einfach blank.

Nun stellt sich mir die Frage, ob es da Sinn macht das vor einiger Zeit verschriebene Medikament zu nehmen, oder ob ich es damit am Ende noch schlimmer mache. Damals sagte mir die Ärztin auch, dass es eine Weile dauern würde, bis das Medikament gegen Depressionen wirke.
Damit wären wir schon bei der zweiten Frage, nämlich, ob das immer so ist, oder ob es Präparate gibt, die schneller zum Ziel führen.

Meine Ärztin ist leider 14 Tage nicht da, hab schon angerufen. Wenn ich also ein neues Rezept bräuchte, müsste ich zu einem anderen Arzt gehen, der mich überhaupt nicht kennt.

Ich möchte nicht gerne auf medizinische Hilfsmittel zurückgreifen, vor allem auch, weil ich vor etwa 20 Jahren eine Medikamentenabhängigkeit entwickelt hatte. Und ich möchte natürlich nicht das Risiko eingehen, das alles noch einmal durchzumachen.

Einen Termin bei der Vertretung hab ich mir vorsichtshalber schon besorgt, aber der ist leider erst Anfang nächster Woche.

Gruss
Petra

Hallo,

wenn ich mich an meine eigene Historie und einige Deiner früheren Postings erinnere, möchte ich die Frage vorausschicken: nimmst Du mittlerweile regelmäßig Deine Schilddrüsentabletten? Und bist auch richtig eingestellt?

Gruß,

Myriam

Hallo Myriam,

nimmst Du mittlerweile regelmäßig Deine
Schilddrüsentabletten? Und bist auch richtig eingestellt?

Beides kann ich mit „ja“ beantworten.

Gruss
Petra

Hallo Petra,

vor einiger Zeit bekam ich von meiner Hausärztin Amitriptylin
verschrieben, damals sollte es mir beim Einschlafen helfen.

was hattest Du denn vorher an alternativen Methoden probiert, um besser einschlafen zu können? Sport, Spaziergang vor dem Schlafen gehen, Heiße Milch mit Honig, Apfel essen und was es da sonst noch gibt?

Im Moment geht es mir grade nicht so gut, ich reagiere schnell
über, bin schnell gereizt oder ärgerlich, oder fange an zu
zittern und breche in Tränen aus. Die Probleme beim
Einschlafen sind auch wieder da. Kurzum, meine Nerven liegen
einfach blank.

was durchaus daren liegen kann, daß Du dieses Medikament genommen hast.

Nun stellt sich mir die Frage, ob es da Sinn macht das vor
einiger Zeit verschriebene Medikament zu nehmen, oder ob ich
es damit am Ende noch schlimmer mache.

So ist es.

Damals sagte mir die Ärztin auch, dass es eine Weile dauern würde,
bis das Medikament gegen Depressionen wirke.

Sie hätte es Dir gar nicht verschreiben dürfen oder kannte sie Deine Vorgeschichte nicht?

Damit wären wir schon bei der zweiten Frage, nämlich, ob das
immer so ist, oder ob es Präparate gibt, die schneller zum
Ziel führen.

Wenn es Dein Ziel ist, wieder in die Sucht abzugleiten: ja.

Meine Ärztin ist leider 14 Tage nicht da, hab schon angerufen.
Wenn ich also ein neues Rezept bräuchte, müsste ich zu einem
anderen Arzt gehen, der mich überhaupt nicht kennt.

Deine Ärztin scheint Deine Vorgeschichte ja auch nicht zu kennen?

Ich möchte nicht gerne auf medizinische Hilfsmittel
zurückgreifen,

aber ein Rezept hättest Du schon gerne?

vor allem auch, weil ich vor etwa 20 Jahren
eine Medikamentenabhängigkeit entwickelt hatte.

Medikamentenabhängig bleibt man sein Leben lang. Du darfst nie wieder Barbiturate, Benzodiazepine oder Ähnliches. Übrigens auch keinen Alkohol. Die Sucht ist nur gestoppt, aber nicht verschwunden.

Das ist bei Alkohol und harten Drogen genauso. Man darf auch nicht auf Ersatzdrogen ausweichen. Der cleane Junkie darf nicht mit Alkohol kompensieren oder umgekehrt. Das ist bei Medikamentenabhängigen nicht anders.

Und ich möchte natürlich nicht das Risiko eingehen, das alles noch
einmal durchzumachen.

Da bist Du längst dabei.

Ich bin Alkoholiker und trinke seit 1980 keinen Alkohol mehr. Als ich 1995 Heroin ausprobierte, brauchte ich nicht neu abhängig werden, das war ich ja schon. Ich brauchte dann 5 Jahre um von den Drogen wieder wegzukommen.

Einen Termin bei der Vertretung hab ich mir vorsichtshalber
schon besorgt, aber der ist leider erst Anfang nächster Woche.

Dann erzähl da mal von Deiner Medikamentenabhängigkeit, damit man das bei der Therapie berücksichtigen kann. Du bist sonst ganz schnell an dem Punkt, wo Du im Prinzip nie wieder hin wolltest. Du hast es (noch)selbst in der Hand.

Gruß,
Gerhard

Hallo Gerhard,

was durchaus daren liegen kann, daß Du dieses Medikament
genommen hast.

Eher nicht, denn ich habe es gar nicht genommen, kaum hatte ich das Zeug aus der Apotheke geholt, klappte das mit dem Einschlafen wieder.

Sie hätte es Dir gar nicht verschreiben dürfen oder kannte sie
Deine Vorgeschichte nicht?

Nein, kannte sie nicht.

Wenn es Dein Ziel ist, wieder in die Sucht abzugleiten: ja.

Dieses Ziel verfolge ich in keinster Weise.

Deine Ärztin scheint Deine Vorgeschichte ja auch nicht zu
kennen?

Sie kennt immerhin die letzten 3 Jahre. Was davor weiss sie allerdings nicht. Ich kam nie auf den Gedanken ihr davon zu berichten.

Ich habe das damals beendet indem ich das Zeug einfach nicht mehr genommen habe, da es nicht wirklich etwas half. Das waren ein paar harte Wochen.
Es gab später auch zwei oder dreimal Situationen in denen ich auf derartige Medikamente zurückgreifen musste, aber das waren Einzeldosen oder höchstens mal 3 Tage am Stück. Damit kam ich zurecht. Aber ich denke eben, die regelmässige Einnahme von dem Zeug krieg ich dann eventuell nicht mehr in den Griff.

Die Einschlafprobleme begleiten mich schon seit über 26 Jahren, damit komme ich meistens zurecht. Nur in den Situationen, in denen etwas Ruhe helfen könnte gerate ich immer wieder in eine Art Teufelskreis.
Wenn ich erst einmal über einen gewissen Punkt hinweg bin, dann wird das mit dem Einschlafen immer schwieriger. Das bereitet mir aber im Moment nicht solche Sorge. Ich bin schon seit einer Woche krank und hab relativ viel geschlafen, da ist es nicht so schlimm, wenn ich jetzt wieder etwas weniger Schlaf bekomme.

Was mir wirklich Sorge macht ist der Kontrollverlust. In den letzten Wochen ist mir die Kontrolle über meine Emotionen mehr und mehr entglitten. Mir ist schon bewusst, dass die Ursache all dessen vermutlich einfach Stress ist und meine Unfähigkeit diesen abzubauen. Ich tröste mich immer mit dem Gedanken, nächste Woche ist es ja wieder ruhiger…und natürlich kommt es immer anders. Und wie man sich leicht denken kann, manövriere ich mich immer wieder mal mit dem Rücken an die Wand. Meistens gelingt es mir jedoch die Lawine aufzuhalten, bevor ich überrollt werde. Diesmal wirds leider ziemlich eng.

Ich danke dir für die Warnung und werde die Finger von dem Zeug lassen. Irgendwie gehts schließlich immer :wink:

Gruss
Petra

Hallo Petra,

was durchaus daren liegen kann, daß Du dieses Medikament
genommen hast.

Eher nicht, denn ich habe es gar nicht genommen, kaum hatte
ich das Zeug aus der Apotheke geholt, klappte das mit dem
Einschlafen wieder.

Dann sei froh :smile:

Sie hätte es Dir gar nicht verschreiben dürfen oder kannte sie
Deine Vorgeschichte nicht?

Nein, kannte sie nicht.

Muß sie aber kennen. Sogar mein Zahnartzt weiß bei mir was Sache ist. Er könnte mir sonst die „falsche“ Spritze geben, wenn er mal betäubt.

Wenn es Dein Ziel ist, wieder in die Sucht abzugleiten: ja.

Dieses Ziel verfolge ich in keinster Weise.

Nee, das macht natürlich keiner absichtlich.

Deine Ärztin scheint Deine Vorgeschichte ja auch nicht zu
kennen?

Sie kennt immerhin die letzten 3 Jahre. Was davor weiss sie
allerdings nicht. Ich kam nie auf den Gedanken ihr davon zu
berichten.

Weih sie ein. Es ist zu Deinem Vorteil.

Ich habe das damals beendet indem ich das Zeug einfach nicht
mehr genommen habe, da es nicht wirklich etwas half. Das waren
ein paar harte Wochen.

Das glaube ich gern. Tablettenentzug, insbesonders Benzos, ist mit das Übelste was einem passieren kann.

Es gab später auch zwei oder dreimal Situationen in denen ich
auf derartige Medikamente zurückgreifen musste, aber das waren
Einzeldosen oder höchstens mal 3 Tage am Stück. Damit kam
ich zurecht. Aber ich denke eben, die regelmässige Einnahme
von dem Zeug krieg ich dann eventuell nicht mehr in den Griff.

Es ist ein Tanz auf dem Rande des Vulkans. Auch Einzeldosen können Rückfälle auslösen.

Die Einschlafprobleme begleiten mich schon seit über 26
Jahren, damit komme ich meistens zurecht.

Warst Du mal im Schlaflabor, hat man mal versucht heraus zu bekommen, woran das liegen könnte. Oder haben die Ärzt es mit dem Zauberwort „psychosomatisch“ vom Tisch gekehrt. Du solltest mal einen Spezialisten aufsuchen. Tabletten sind sicherlich keine Lösung, auf Dauer schon gar nicht.

Nur in den Situationen, in denen etwas Ruhe helfen könnte gerate ich
immer wieder in eine Art Teufelskreis.

Vielleicht gibt es äußere Umstände, daß Du nicht zur Ruhe kommst? Oder Dich belastet etwas, was Dich grübeln läßt und Dir die nötige Ruhe raubt? Hast Du es mal mit einem Psychotherapeuten versucht?
Kann mir schon vorstellen, daß man nach so langer Zeit recht genervt ist.

Wenn ich erst einmal über einen gewissen Punkt hinweg bin,
dann wird das mit dem Einschlafen immer schwieriger. Das
bereitet mir aber im Moment nicht solche Sorge. Ich bin schon
seit einer Woche krank und hab relativ viel geschlafen, da ist
es nicht so schlimm, wenn ich jetzt wieder etwas weniger
Schlaf bekomme.

Dann würde ich warten, bis Deine Ärztin wieder da ist. Und dieser vor neuer Medikation mal ein wenig bezüglich Deiner Medikamentenprobleme von damals aufklären.

Was mir wirklich Sorge macht ist der Kontrollverlust. In den
letzten Wochen ist mir die Kontrolle über meine Emotionen mehr
und mehr entglitten. Mir ist schon bewusst, dass die Ursache
all dessen vermutlich einfach Stress ist und meine Unfähigkeit
diesen abzubauen.

Und worin bestätigt sich diese Unfähigkeit Deiner Meinung nach? Was hast Du denn bisher probiert, um Stress abzubauen?

Ich tröste mich immer mit dem Gedanken,
nächste Woche ist es ja wieder ruhiger…und natürlich kommt
es immer anders. Und wie man sich leicht denken kann,
manövriere ich mich immer wieder mal mit dem Rücken an die
Wand. Meistens gelingt es mir jedoch die Lawine aufzuhalten,
bevor ich überrollt werde. Diesmal wirds leider ziemlich eng.

Warum wirds eng. Was drückt Dich an die Wand. Ich hab so den Eindruck, daß Du mit Deinen Nöten ein wenig allein dastehst, Du Dich mit niemandem über Deine wirklichen Probleme austauschen kannst.

Ich danke dir für die Warnung und werde die Finger von dem
Zeug lassen. Irgendwie gehts schließlich immer :wink:

Das Problem bei Ratschlägen ist hier ja meist, daß man den anderen nicht kennt. Man liest nur das im Posting Geschriebene und kann anhand dieser paar Zeilen den Menschen nicht wirklich einschätzen.

Aber Deine Zeilen machten auf mich so den Eindruck, daß Du ein wenig leichtfertig mit Deiner Medikamentenabhängigkeit umgehst, diese eher verleugnest als zugibst, so nach dem Motta „ja, ja, da war mal was“.

Da solltest Du vielleicht umdenken und Deine Einstellung ein wenig korrigieren, um zu verhindern, daß Du Dir mit leichtfertiger Einnahme irgendwelcher Medikamente u.U. erheblichen Schaden zufügst, der nicht wirklich zu den offensichtlich ohnehin vorhandenen Problemen noch dazu kommen muß.

Für den Streßabbau solltest Du Dir auch was einfallen lassen. Vielleicht mal mit ner guten Freundin drüber reden. Ggf. nen Psychotherapeuten aufsuchen. Sport treiben, Freunde besuchen oder sich besuchen lassen.

Oder gönn Dir was für Dich ganz persönlich. Fußreflexzonenmassagen, Wellnessbehandlung, Friseur, Visagist und Shopping sind meist Dinge bei der Frau entspannt und auf andere Gedanken kommt. Mir fällt zu Frauen-Shopping auch unbedingt noch „Schuhe“ ein :smile:

Pflege Hobbies. Werde Vereinsmeier. Mach Sport. Nordic Walking kann jeder machen, (sieht zwar schei*e aus, tut aber unheimlich gut). Geh schwimmen (mit mehreren), geh Kegeln oder in Gesprächsgruppen. Geh unter Menschen und isolier Dich nicht. Nur mit zuhause am PC hocken klappt das alles eher selten.

Gruß,
Gerhard

Hallo Gerhard,

Warst Du mal im Schlaflabor, hat man mal versucht heraus zu
bekommen, woran das liegen könnte. Oder haben die Ärzt es mit
dem Zauberwort „psychosomatisch“ vom Tisch gekehrt. Du
solltest mal einen Spezialisten aufsuchen. Tabletten sind
sicherlich keine Lösung, auf Dauer schon gar nicht.

Das wäre durchaus mal eine Option, ich werde mit meiner Ärztin darüber reden, wenn sie zurück ist.

Nur in den Situationen, in denen etwas Ruhe helfen könnte gerate ich
immer wieder in eine Art Teufelskreis.

Vielleicht gibt es äußere Umstände, daß Du nicht zur Ruhe
kommst? Oder Dich belastet etwas, was Dich grübeln läßt und
Dir die nötige Ruhe raubt? Hast Du es mal mit einem
Psychotherapeuten versucht?
Kann mir schon vorstellen, daß man nach so langer Zeit recht
genervt ist.

Mir ist schon klar, was mich belastet und auch dass ich mein Leben ändern muss. Irgendwie klappt das aber nicht so, wie ich mir das vorstelle. Immer wenn ich denke, ich hätte einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, dann gibts ein neues Problem. Wie im richtigen Leben halt.

Wenn ich erst einmal über einen gewissen Punkt hinweg bin,
dann wird das mit dem Einschlafen immer schwieriger. Das
bereitet mir aber im Moment nicht solche Sorge. Ich bin schon
seit einer Woche krank und hab relativ viel geschlafen, da ist
es nicht so schlimm, wenn ich jetzt wieder etwas weniger
Schlaf bekomme.

Dann würde ich warten, bis Deine Ärztin wieder da ist. Und
dieser vor neuer Medikation mal ein wenig bezüglich Deiner
Medikamentenprobleme von damals aufklären.

Ich denke, ich werde das mit den Medikamenten wohl am besten ganz bleiben lassen.

Was mir wirklich Sorge macht ist der Kontrollverlust. In den
letzten Wochen ist mir die Kontrolle über meine Emotionen mehr
und mehr entglitten. Mir ist schon bewusst, dass die Ursache
all dessen vermutlich einfach Stress ist und meine Unfähigkeit
diesen abzubauen.

Und worin bestätigt sich diese Unfähigkeit Deiner Meinung
nach? Was hast Du denn bisher probiert, um Stress abzubauen?

Ich kann einfach nicht abschalten, konnte ich noch nie.

Ich tröste mich immer mit dem Gedanken,
nächste Woche ist es ja wieder ruhiger…und natürlich kommt
es immer anders. Und wie man sich leicht denken kann,
manövriere ich mich immer wieder mal mit dem Rücken an die
Wand. Meistens gelingt es mir jedoch die Lawine aufzuhalten,
bevor ich überrollt werde. Diesmal wirds leider ziemlich eng.

Warum wirds eng. Was drückt Dich an die Wand. Ich hab so den
Eindruck, daß Du mit Deinen Nöten ein wenig allein dastehst,
Du Dich mit niemandem über Deine wirklichen Probleme
austauschen kannst.

Naja, es gäbe vermutlich schon den ein oder anderen zum reden. Aber ich kann das nicht so gut. Deshalb ist das mit dem Therapeuten auch nicht so einfach.

Aber Deine Zeilen machten auf mich so den Eindruck, daß Du ein
wenig leichtfertig mit Deiner Medikamentenabhängigkeit
umgehst, diese eher verleugnest als zugibst, so nach dem Motta
„ja, ja, da war mal was“.

Nicht wirklich. Ich habe über all die Jahre vermieden solche Präparate zu nehmen, und in den Einzelfällen war es absolut notwendig und problemlos.

Für den Streßabbau solltest Du Dir auch was einfallen lassen.
Vielleicht mal mit ner guten Freundin drüber reden. Ggf. nen
Psychotherapeuten aufsuchen. Sport treiben, Freunde besuchen
oder sich besuchen lassen.

Die meisten Freunde sind leider nicht in meiner direkten Umgebung. Aber soweit es mir möglich ist, mache ich das. Für Sport etc. bleibt keine Zeit.

Oder gönn Dir was für Dich ganz persönlich.
Fußreflexzonenmassagen, Wellnessbehandlung, Friseur, Visagist
und Shopping sind meist Dinge bei der Frau entspannt und auf
andere Gedanken kommt. Mir fällt zu Frauen-Shopping auch
unbedingt noch „Schuhe“ ein :smile:

Das sind alles Dinge, die ich überhaupt nicht mag. Einkaufen ist für mich nur interessant, wenn ich Bücher, CDs oder PC-Kram kaufen kann und dafür hab ich nicht das nötige Kleingeld.

Pflege Hobbies. Werde Vereinsmeier. Mach Sport. Nordic Walking
kann jeder machen, (sieht zwar schei*e aus, tut aber
unheimlich gut). Geh schwimmen (mit mehreren), geh Kegeln oder
in Gesprächsgruppen. Geh unter Menschen und isolier Dich
nicht. Nur mit zuhause am PC hocken klappt das alles eher
selten.

Ich bin Vereinsmeier. Allerdings nicht in einem Sportverein. Unter Menschen bin ich jeden Tag. Oft genug mehr als mir lieb ist. Und zu hause bin ich so gut wie nie…aber das ist eine andere Geschichte.

Gruss
Petra

Hallo,

ich kenne das Mittelchen nicht, das Dir die Ärztin da aufgeschrieben hat, aber zwischen Schlafmitteln und Antidepressiva gibts doch gewisse Unterschiede :wink:

Wenn das Schlafmittel ein Beruhigungsmittel (Barbiturat) ist (z.B. die Wirkstoffe Diazepam, Lorazepam…) wirkt es sofort, aber eben nur beruhigend und nicht antidepressiv. Achtung, bei regelmässigen höheren Dosen besteht Suchtgefahr - ein paar Tage einnehmen dürfte aber kein Problem sein.

Antidepressiva haben, generell gesagt, einen Vorteil und einen Nachteil. Vorteil: sie machen nicht süchtig. Nachteil: sie wirken, wie Du schon sagst, frühestens nach 7, manchmal erst nach 14 Tagen.

Ich gehe also davon aus, dass es ein leichtes Antidepressivum ist. Ich würde in Deiner Stelle die mal nehmen, am besten abends, da sind eventuell auftretende Nebenwirkungen nicht so belastend. Laut meinem Arzt sind viele Nebenwirkungen (z.B. Zittern) nur kurz, d.h. nur innnerhalb der ersten Woche.

Gruss Hans-Jürgen
***

Hallo,

das Thema hat sich für den Moment erledigt, da inzwischen weitere Probleme aufgetreten sind, die möglicherweise den erneuten Einsatz von Beta-Blockern erforderlich machen. Das wird aber nächste Woche nach EKG vom Arzt entschieden.

Gruss
Petra

was durchaus daren liegen kann, daß Du dieses Medikament
genommen hast.

Nun stellt sich mir die Frage, ob es da Sinn macht das vor
einiger Zeit verschriebene Medikament zu nehmen, oder ob ich
es damit am Ende noch schlimmer mache.

So ist es.

Damals sagte mir die Ärztin auch, dass es eine Weile dauern würde,
bis das Medikament gegen Depressionen wirke.

Sie hätte es Dir gar nicht verschreiben dürfen oder kannte sie
Deine Vorgeschichte nicht?

Damit wären wir schon bei der zweiten Frage, nämlich, ob das
immer so ist, oder ob es Präparate gibt, die schneller zum
Ziel führen.

Wenn es Dein Ziel ist, wieder in die Sucht abzugleiten: ja.

Hallo,

ich muss mir jetzt mal was von der Seele reden, ich mag dieses Forum wirklich gerne - ABER: Es gibt Fragen, die man sich von ÄRZTEN beantworten lassen sollte, nicht von Laien. Letztzeres führt zu Verunsicherung und Fehlinformationen! Von denen ich gerade in deinem posting, Gerhard, ne Menge gelesen habe!

Also bitte, geh zum Arzt, wenn dein HA nicht da ist, geh zu einem anderen, im Notfall in eine psychiatrische Ambulanz. Auch wenn das dir fremde Ärzte sind, es sind Ärzte, keine Laien.

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Hallo Katrin,

ich muss mir jetzt mal was von der Seele reden, ich mag dieses
Forum wirklich gerne - ABER: Es gibt Fragen, die man sich von
ÄRZTEN beantworten lassen sollte, nicht von Laien.

Dann sollte man diese wohl den Ärzten auch direkt stellen, anstatt sie in einem öffentlichen Forum zu posten. Bei wer-weiss-was antwortet wohl jeder auf eine Frage, durch die er sich direkt angesprochen fühlt. Und ich fühle mich direkt angesprochen.
Im Übrigen bin ich kein Laie, kenne mich mit Sucht sehr gut aus.

Ich bin politox, seit 9 Jahren clean und seit 28 Jahren trocken
und beschäftige mich seit 1980 mit dem Thema Sucht. Ich habe über 2000 Stunden Psychotherapie, ausschließlich über das Thema Sucht absolviert und gut 50 Entgiftungen sowie 2 Langzeittherapien hinter mir. Hab also roundabout 3 Jahre in medizinischen Einrichtung wegen meiner Sucht verbracht.

Meine Suchtmittel waren Alkohol, Heroin, Kokain, Benzodiazepine, Barbiturate, Extacy, Crack, Amphetamine, Metamphetamin, LSD, Psyllos und Canabis. Ich bin ausgebildeter Suchthelfer, hab jahrelang Selbsthilfegruppen geleitet. In Bezug auf Sucht betrachte ich mich somit sicherlich nicht als Laien, auch wenn Du das anders sehen magst.

Letztzeres führt zu Verunsicherung und Fehlinformationen!
Von denen ich gerade in deinem posting, Gerhard, ne Menge gelesen
habe!

Was war denn Deiner Meinung nach eine Fehlinformation meinerseits und worin siehst Du sie begründet?

Also bitte, geh zum Arzt, wenn dein HA nicht da ist, geh zu
einem anderen, im Notfall in eine psychiatrische Ambulanz.
Auch wenn das dir fremde Ärzte sind, es sind Ärzte, keine
Laien.

Hallo? Beim Arzt war sie ja schon. Viel wichtiger wäre es dem Arzt (egal welchem) mal reinen Wein einzuschenken und von Ihrer Vorgeschichte zu erzählen. Sie hat ja nicht mal ihre Hausärztin eingeweiht. Wie soll die denn richtig diagnostizieren oder gar therapieren, wenn sie gar nicht weiß, was wirklich los ist?

Als Krankenschwester müßtest Du doch wissen, daß Sucht nicht heilbar ist, lediglich durch Abstinenz zum Stillstand gebracht werden kann. Bei erneutem Suchtmittelkonsum geht es da weiter, wo man zuvor aufgehört hatte.

Gruß,
Gerhard

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Hallo,

ich muss mir jetzt mal was von der Seele reden, ich mag dieses
Forum wirklich gerne - ABER: Es gibt Fragen, die man sich von
ÄRZTEN beantworten lassen sollte, nicht von Laien. Letztzeres
führt zu Verunsicherung und Fehlinformationen!

und ich muß mir jetzt auch mal was von der Seele reden:

auch ich mag dieses Forum wirklich gerne. Nur nervt es gewaltig, wenn Gelegenheitsbesucher, wie Du, hier mal eben wie Phönix aus der Asche auftauchen und irgendwelche unhaltbaren Kommentare hinplärren um danach sofort wieder abzutauchen. Ohne auf Antworten zu reagieren und ohne die eigenen Behauptungen in irgend einer Form zu begründet zu haben.

Gruß,
Gerhard

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