Indikationenn zur Kur

Ich habe für meine Mutter (74 jahre)eine Kur bzw. stationäre Reha
Maßnahme beantragt - diese wurde nun abgelehnt.
Gründe waren in der nicht ausgeschöpften Möglichkeiten
Gewichtsreduktion und Fitness vor Ort bzw. zuhause.
Sie hat vor einiger Zeit einen „stummen“ Herzinfarkt gehabt und hatte
immer ziemliche beschwerden im Brustbereich.
Nach der Einlieferung ins Krankenhaus wurden weiter
Herzrythmusstörungen,
eine Herzbeutelentzündung und eine Blasenentzündung festgestellt.
Es wurde eine Kathederuntersuchung durchgeführt und folgendes
festgestellt bzw. angewendet:
jetzt: PCI/Stent LAD prox 90->0%
jetzt: PCI/LAD bei Tandemstenose mittl. Drittel (80->

Hi JF,

leider ist es so dass viele Versicherungen die Anträge gleich mal grundsätzlich mit einer Standardbegründung ablehnen.
Nächster Schritt sollte sein, dass du Widerspruch einlegst und möglichtst noch ein saftiges Gutachten des Kardiologen dazulegts.

Im Versicherungen Brett gibt es Leute die dir in in Sachen Widerspruch helfen können.

viele Grüße und alles Gute für deine Mutter

susanne

Hallo,
grundsätzlich kann ich bestätigen dass 95% aller Reha-Ablehnungen sich darin begründen dass die Möglichkeiten am Wohnort des Patienten
nicht ausgeschöpft wurden - entweder ist das so richtig, dann hat derbehandelnde Arzt (wahrscheinlich wegesen seines Budgets) seine
Aufgaben nicht ordentlich erfüllt. Wäre das nämlich so, könnte der
Medizinische Dienst dieses Argument nicht als Ablehnungsgrund anführen.
Ánsonsten sind die Antragsuntzerlagen seitens des behandelnden Arztes nicht „richtig“ ausgefüllt.
Der nächste Ablehnungsgrund ist der, dass nach einem Reha-Ziel
gefragt wird, d.h. hat die beantragte Maßnahme auch Aussicht auf einen
längerfristigen Erfolg.
Zu dem hier geschilderten Fall fällt mir noch eine weitere Möglichkeit
ein - dass eine Reha-Maßnahme nicht ausreicht sondern eher eine
Krankenhausbehandlung angezeigt wäre - offene Beine - damit ist nicht
zu spassen - sofort damit zum Arzt !!!
Gruß
Czauderna