Nächtliche Schweißausbrüche - Grund zur Sorge?

Hallo!

Ich habe in letzter Zeit (wieder) sehr häufig aber unregelmäßig Nächte, in denen ich aufwache, und mein Brustkorb klatschnass ist.
Ich find das sehr unangenehm, z.T. muss ich aufstehen und mich mit nem Handtuch abtrocknen, die Bettdecke ist regelrecht durchnässt und auch das Laken (wobei ich hier nicht weiß, ob ich auch auf dem Rücken so schwitze, oder ob das kommt, weil ich viel auf dem Bauch schlafe, und ich so „nach unten“ schwitze.).
Mein Freund meinte nun vor kurzem recht beiläufig, dass ich da aufpassen solle, das könne vom Herzen kommen.
Ich muss dazu sagen, es ist nicht jede Nacht, aber in Spitzenzeiten, mind. 2 mal pro Woche. Und es ist nicht so, dass ich allgemein schwitzen würde, oder dass mir zu warm wäre in der Nacht. Wir haben im Schlafzimmer so um die 17 °C, also nicht besonders warm, und trotzdem wach ich häufig klatschnass auf.
Was könnte das denn sein, und ist es ggf. etwas, was ich mal einem Arzt vorstellen sollte?
Vielen Dank im Vorraus und
Liebe Grüße, Nora.

Hallo, ich denke zumindes solltest du es mal dem arzt vorstellen, doch wirklich Grund zur Sorge wäre erst, wenn weitere Symptome dazukommen. Offenbar reguliert dein Körper ja deine Temperatur…sprich der körper funkzt, man sollte nur herausfnden weshalb er heiß läuft.
Das kann ein Infekt sein, oder die Schilddrüse oder …
Also frag mal den Doc und lass ein paar Tests machen.
Gruß Susanne

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Hallo,

wenn Du allerdings auf die Fünfzig zugehst, sinds mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Wechseljahre und Deine Schweißausbrüche wären dann absolut normal.

Gruß

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Hallo!

Nein, auf die 50 marschier ich noch nicht zu, also zumindest nicht im engeren Sinne. Ich bin gerade 25 geworden! :wink: Und ansonsten eigentlich kerngesund, bis auf Kleinigkeiten, wie Kniebeschwerden, seit ich in der Schwangerschaft 28 kg zu, und hinterher (im Laufe des letzen Jahres) wieder 20 abgenommen hab. … aber das ist ein anderes Thema… :wink:

Hallo,

wenn Du allerdings auf die Fünfzig zugehst, sinds mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Wechseljahre und
Deine Schweißausbrüche wären dann absolut normal.

Gruß

Vielen Dank, Susanne, ich werd es wohl mal ins Auge fassen müssen, hab mir so wie so schon einige Kleinigkeiten aufgesammelt, die ich mal anprechen möchte. Ich bin nur normalerweise kein Arztgänger, wenn ich 3-4 mal in meinem (25-jährigen) Leben beim Arzt war, dann ist es viel… aber gut, dann ist es vielleicht Zeit, den Durchschnitt mal zu heben!
Auf jeden Fall bin ich beruhigt, dass es erstmal nichts zu sein scheint, was mich morgen früh umkippen lässt! :wink:))

Liebe Grüße!

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Hallo!

Ich habe in letzter Zeit (wieder) sehr häufig aber
unregelmäßig Nächte, in denen ich aufwache, und mein Brustkorb
klatschnass ist.

hallo Nora,

wenn der Arzt keine körperlichen Ursachen feststellen kann, könnte es auch Streß sein. Zumindest war das bei meinem kerngesunden (ärztlich bescheinigt) Mann so, etwa auch so in der Häufigkeit. Seit er die Abteilung gewechselt hat, ist er diese Beschwerden los.

Ich wünsche dir nicht, daß du zu viel um die Ohren hast!
liebe Grüsse
Marga

hallo Nora,

wenn der Arzt keine körperlichen Ursachen feststellen kann,
könnte es auch Streß sein. Zumindest war das bei meinem
kerngesunden (ärztlich bescheinigt) Mann so, etwa auch so in
der Häufigkeit. Seit er die Abteilung gewechselt hat, ist er
diese Beschwerden los.

Ich wünsche dir nicht, daß du zu viel um die Ohren hast!
liebe Grüsse
Marga

Hallo Marga,

ja, das könnte gut sein, bei mir und meinem Freund geht es zur Zeit drunter und drüber, zwar ist das kein körperlicher Stress, und es ist auch nicht viel zu tun, aber aber unsere Situation ist zur Zeit etwas… na ja… bränzlich und fordert - vor allem von meinem Freund - viel ab, was natürlich auch an mir nicht spurlos vorüber geht.
Hatte mich allerdings eigentlich bislang für relativ stressunempfindlich gehalten und war eher so der Ruhepol in unserer Beziehung… vielleicht kann man nicht alles auffangen, ohne selbst dran „zu arbeiten“. Hoffe, dass sich das in den nächsten Wochen alles legt, dann werd ich ja sehen, ob es nochmal vorkommt.
Vielen Dank für Deine lieben Worte!

Liebe Grüße, Nora.

ja, das könnte gut sein, bei mir und meinem Freund geht es zur
Zeit drunter und drüber, zwar ist das kein körperlicher
Stress, und es ist auch nicht viel zu tun, aber aber unsere
Situation ist zur Zeit etwas… na ja… bränzlich und fordert

  • vor allem von meinem Freund - viel ab, was natürlich auch an
    mir nicht spurlos vorüber geht.

psychischer Streß läßt manche Frauen nicht schlafen, du reagierst vielleicht auf diese, deine eigene Weise.

Hatte mich allerdings eigentlich bislang für relativ
stressunempfindlich gehalten und war eher so der Ruhepol in
unserer Beziehung… vielleicht kann man nicht alles
auffangen, ohne selbst dran „zu arbeiten“.

Ich war bis zu meinem 40 er so drauf, daß ich meinte für Ordnung und Frieden in der Familie sorgen zu müssen. Irgendwann hab ich kapiert, daß ich da selber vor die Hunde gehe. Seit ich angefangen hab nur meine eigenen Probleme zu lösen, geht es mir richtig gut. Das tut auch meinem Sohn gut.

Hoffe, dass sich
das in den nächsten Wochen alles legt, dann werd ich ja sehen,
ob es nochmal vorkommt.

Was immer hilft: Tu dir was Gutes, nimm dir Zeit für deine eigenen Interessen und sorge dich nicht über deinen Freund, er kann es eh nur selber richten!

Laß dich trotzdem durchchecken, das beruhigt auch!
Alles gute
Marga

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Hallo Marga,

Danke nochmal für die seelisch-moralische Unterstützung. Du hast Recht, im Prinzip kann es nur mein Freund selber regeln (es geht um sein Geschäftsleben) , das dumme ist nur, dass unsere Zukunft davon abhängt, was am Ende dabei raus kommt, und das Ergebnis wiederum nur zu höchstens 10% von seiner Leistung abhängt und zu 90% von der Leistung anderer, die ich noch weniger bis gar nicht unterstützen kann. Daher ist das etwas schwierig mit dem Zurücklehnen. Vielleicht ist es gerade das, was mich an unserer Situation so verrückt macht, dass ich selbst nichts dazu beitragen kann, sie zu bessern, von den Folgen und Erfolgen aber unmittelbar betroffen bin.
Außerdem haben wir ein kleines Kind von (am kommenden Dienstag) einem Jahr, sodass es quasi noch mehr „brennt“.
Aber vermutlich führt das hier bei „Medizin allgemein“ wohl zu weit, oder ist Psychologie auch ein medizinischer Fachbereich? *zwinker*
Ich werd, sobald ich dazu komme, mal einen Arzt aufsuchen, mich rundum erneuern lassen (oh Mann, dass ich das schon mit 25 sagen würde…) und ansonsten einfach zuversichtlich in die Zukunft blicken… soll ja auch schon manchem geholfen haben.

Ganz liebe Grüße, Nora.

Hallo,

wenn Du allerdings auf die Fünfzig zugehst, sinds mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Wechseljahre und
Deine Schweißausbrüche wären dann absolut normal.

Gruß

hallo sabine
ich muß dir sagen, dass die wechseljahre schon viel viel früher kommen können.ich war mit 37 schon in den wechseljahren, meine ärztin sagte, dass sie schon frauen behandelt hätte, die mit 30 in den wechseljahren waren. ich wollte das auch nicht so richtig glauben, aber, sie wird wohl recht haben.
ich bin jetzt 47 und bin durch, GOTT SEI DANK:smile:
zum vergleich : bei meiner mutter ging das ganze erst mit 54 los.

liebe grüße marion

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Hallo Nora,

klingt wirklich so als wenn es bei dir der Stress wäre. Ich kenne das von mir auch. Nächtliche Schweißausbrüche kommen bei leichten Infekten, aber auch bei seelischem Stress. Erst neulich wieder: Unvermutetes sehr belastendes Ereignis, und schon wachte ich eine Woche lang jeden zweiten Tag wieder klatschnass auf. Ich habe versucht mir damit zu helfen, dass ich mich vor dem Schlafen gehen ablenke, was Nettes lese oder einen harmlosen Film schaue.
Mittlerweile ist der Stress wieder vorbei - und das nächtliche Schwitzen auch.

Alles Gute!

Julia