Hallo!
Ich muss zum Internisten mit Gastroantologischem Schwerpunkt.
Habe Angst, dass ich da ne Magenspiegelung machen muss. Ich kriege manchmal beim Zähneputzen schon einen Brechreiz, wenn ich zu weit nach hinten komme.
Habe Angst davor.
Denkt ihr ich muss sowas machen?
Meine Symptome sind diese:
-extremer Hunger, trotzdem Gewichtsabnahme
-Müsigkeit, Tagschläfrigkeit
-Konzentrationsstörungen
-ständig erhöhte Temperatur, manchmal Fieber
-Schmerzen im rechten Unterbauch beim Sex
-Unwohlsein, Abgeschlagenheit
Ich muss eh zur MRT vom Magen. Reicht das? Habe voll Angst vor dem Termin. Wird man da rektal untersucht?
Grüsse Sandra
Hallo Sandra,
Bei den von dir beschriebenen Symptomen sollte erst mal eine sogenannte Basisdiagnostik mit Blutentnahme, körperliche Untersuchung evtl. auch eine Sonographie (Ultraschall) des Bauches (wegen den Schmerzen im Unterbauch) durchgeführt werden. Sollte dies nichts ergeben ist an eine erweiterte Diagnostik mit z.B. endoskopischer Untersuchung des Magen-Darm-Traktes (Gastroskopie und Coloskopie) zu denken.
Diese endoskopischen Untersuchungen werden heut zu tage mit einem starken Schlafmittel (Sedativum) durchgeführt, so dass Du von der Untersuchung eh nichts mitbekommst. Die Magenspiegelung dauert 10 min, die Darmspiegelung etwas länger…das unangenehme bei der Darmspiegelung ist nicht die Untersuchung (da man davon eh nix mitbekommt) sondern die Vorbereitung hierzu: der Darm muss nämlich abgeführt werden.
Eine MRT-Untersuchung kann eine endoskopische Untersuchung nicht ersetzen. Zum Beispiel kann eine Magenschleimhautentzündung oder ein kleines Ulkus (Geschwür) nur in der Gastroskopie nachgewiesen werden. Außerdem besteht nur bei einer Gastroskopie die Möglichkeit Biopsien zu entnehmen (um z.B. den Helicobacter nachzuweisen).
Normalerweise gehört zu einer kompletten gastroenterologischen Untersuchung auch die rektale Untersuchung, die meisten Ärzte machen dass nur wenns unbedingt notwendig ist. Sollte jedoch eine Darmspiegelung geplant sein kann man drauf verzichten da der Enddarm eh bei der Spiegelung mitbeurteilt wird.
Nur keine Sorge, ist alles halb so schlimm !!!
Grüße Rainer
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Das kenn ich mit dem Zähneputzen…
Hallo, das Problem kenne ich sehr gut, die Zahnbürste etwas schiefhalten und schon gehts los. Und das wird mal richtig laut bei mir. So gings mir dann auch bei der Magenspiegelung. Ich habe den freundlichen Herrn in Weiß noch darauf hingewiesen, das ich solche Probleme habe. Daraufhin habe ich ein Betäubungsspray in Hals und Nase bekommen, was aber nicht wirklich was gebracht hat. Ich habe bei den folgenden Würgereflexen die Praxis zusammmengeschrien. Aber das beste ist: In dem Bericht an meine Hausärztin schreibt der rein, das ich die konstruktive Zusammenarbeit bei den Untersuchungen mit Ihm verweigert hätte. Manche sind halt doch Halbgötter. Im Nachhinein habe ich erfahren, das diese Untersuchung sehr oft auch unter Kurznarkose gemacht wird. Würde ich Dir auf jeden Fall empfehlen!
Grüße Armin
Ich verstehe trotzdem nicht was eine Magenspiegelung bei meinen Problemen bringen soll.
Ich muss zum Internisten mit Gastroantologischem Schwerpunkt.
Ich muss eh zur MRT vom Magen. Reicht das? Habe voll Angst vor
dem Termin. Wird man da rektal untersucht?
Hallo
Sandra,
ich glaube beim besten Willen nicht, daß der Zeigefinger Deines Gastroenterologen lang genug ist, um den Magen damit von rektal zu untersuchen.
Wird schon nicht so schlimm. Was sagen denn die Blutwerte (Entzündungsparameter)?
Gruss frieeda
Blutwerte sind in Ordnung, Hinweise auf Entzündungen gibt es nicht, obwohl ich aber eine habe, in den Nasennebenhölen.