Seltsame Einschlafschwierigkeiten

Hallo !
Ich habe seit ein paar Monaten seltsame Einschlafschwierigkeiten. Da ich seit sieben Jahren Morgens um 3:30 Uhr aufstehen muß, bin ich Abends (so gegen 20-21 Uhr) arg Müde und ich gehe ins Bett (meistens mache ich noch Rätselhefte).
Dann bin ich halt sehr müde und lege mich hin. Ich schlafe dann meistens auch recht schnell ein, doch dann (vermutlich nach wenigen Sekunden oder Minuten) wache ich plötlzlich wieder auf - meistens mit einem „Schrecken“ - und dann bin ich Hellwach und kein bisschen Müde mehr. Mitunter liege ich dann noch 3-4 Stunden mehr oder weniger Wach im Bett!
Irgendwelche „Schlafmittel“ möchte ich aber nicht nehmen, weil ich Angst habe, das ich dann um 3 Uhr wie gerädert bin und die ganze Zeit auf Arbeit nicht wach werde.

Hat jemand eine Idee, woran dieses seltsame Verhalten liegt ? Und was man dagegen vielleicht tun kann ?

Gruß
Andreas

Na wenn du mit einem Schrecken wach wirst, dann liegt es evtl an Alpträumen oder etwas ähnlichem (grandioser Einfall fürs Rätselheft)? Warum schläfst du dann nicht wieder ein, grübelst du oder bist du unruhig, hast du ein ungutes evtl bedrückendes Gefühl oder weißt nur nicht was du tun sollst?
Bevor du zum Psychoanalytiker rennst (was auch eine Option wäre), solltest duevtl erst mal dein ZuBettgeh-ritual abändern.
Bereite alles für Morgen bereits am Abend vor (Brote schmieren und in Kühlschrank, Getränk in die Tasche, alles parat legen, damit du nur noch zugreifen musst und nicht evtl einen Schreck kriegst, du könntest was vergessen) Nimm dir eine Heiße Milch mit Honig mit ins Bett, nutze das Bett ausschließlich zum Schlafen (kein TV, Keine rätsel etc.), dann sollte das schon ausreichen um etwas besser wieder einzuschlafen, falls du wieder wach wirst.
Übe evtl etwas wie Autogenes Trining oder eine andere Entspannungsmethode die im Liegen geht. Falls Grübeln oä dein Problem beim Wiedereinschlafen ist, kann das deine Gedanken auf etwas echt langweiliges konzentrieren (Schäfchenzählen geht auch )
Nicht jeder kann sich gleich an seine träume erinnern, wenn du irgendwann mal einen fetzen behalten kannst, kann das dein Schlüssel sein, um die frage zu beantworten, warum du mit Schrecken auwachst. Damit liesse sich dann arbeiten (hast du evtl vor irgendwas Angst? Ärger im Job oder in der Beziehung? Fällst du? wirst du gejagt?).
Das ist dann ggf. Sache eines Pschologen.
Gruß Susanne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi !
Naja. Schrecken ist irgendwie falsch ausgedrückt. Ich werde halt irgendwie „plötzlich wach“. Geträumt habe ich noch nicht, weil ich ja kurz vorher noch Wach war.
Auf jeden Fall bin ich dann - auch wenn ich vorher todmüde war - Wieder hellwach und teilweise bin ich dann wirklich sehr aufgeregt.
Ich versuche mich dann mit „positiven Gedanken“ wieder zu beruhigen.
Manchmal überlege ich mir auch, das ich genausogut noch etwas tun könnte (lesen, Fernseh gucken, etc.) aber dann denke ich daran, das ich doch morgen früh raus muß und mich das am Schlafen hindert… Naja… Nach drei Stunden denke ich dann meistens „hättest du mal“ :smile:
Ist natürlich nicht jeden Abend so.

Alles was ich für den Vortag brauche ist eine Flasche Wasser und die brauche ich nicht vorzubereiten :smiley:

Warme Milch habe ich auch schon mal gehört. Da ich aber eine Milcheiweis-Allergie habe würde mich das nach ein paar Minuten wieder aufs Kloo zwingen :wink:

Naja… Mein Leben ist im Grunde genommen völlig vergurkt. Da bräuchte ich theoretisch gar nicht weiter machen. Das hat mich aber bisher auch noch nie abgehalten. Weil das ja erst seit einer Weile so ist…

Die restlichen Tips werde ich beherzigen.

In Träumen „Gefallen“ bin ich in letzter Zeit nicht. Ich weiß schon was das heisst. Ich freu mich immer, wenn ich fliege im Traum.
Oft Träume ich von Spinnen, bzw. sehe welche im „Halbschlaf“. Also ich wache auf und denke tatsächlich da krabbelt ein Riesenviech von Spinne herum. Dann reiss ich die Augen auf und das Viech ist da tatsächlich. Dann schnelle ich auf, mach das Licht an, suche alles ab und dann wird mir klar, das es solch große Biester gar nicht gibt :smile:

Wer weiß… Wäre ich ein Hund hätte man mich schon einschläfern lassen *lach*

Danke für die Tips
Gruß
Andreas

Moin, Andreas,

das ist vielleicht nur das „Einschlafzucken“, ausgelöst durch eine schlagartige Muskelentspannung während des Einschlafens. Mich hat das auch lange Zeit geplagt, bis ich beschlossen habe, mich darum nicht mehr zu kümmern. Klingt bescheuert, klappt aber :smile:

Gruß Ralf

Hallo !
Ich habe seit ein paar Monaten seltsame
Einschlafschwierigkeiten. Da ich seit sieben Jahren Morgens um
3:30 Uhr aufstehen muß, bin ich Abends (so gegen 20-21 Uhr)
arg Müde und ich gehe ins Bett (meistens mache ich noch
Rätselhefte).

scheint ja zu fuktionieren,einschlafen kannst du ja…

Dann bin ich halt sehr müde und lege mich hin. Ich schlafe
dann meistens auch recht schnell ein, doch dann (vermutlich
nach wenigen Sekunden oder Minuten) wache ich plötlzlich
wieder auf - meistens mit einem „Schrecken“ -

…aber durchschlafen nicht

und dann bin ich
Hellwach und kein bisschen Müde mehr. Mitunter liege ich dann
noch 3-4 Stunden mehr oder weniger Wach im Bett!

dann aber nix wie rauss aus der Kiste und das Bett nicht
zum Grübelort verkommen lassen.
Vermeide dann aber helles Licht,denn dabei werden wieder
Tageshormone ausgeschüttet,die einem wiedereinschlafen
nicht gerade förderlich sind.
Und kochste dir nen guten Kräutertee und machst
irgendwas stupides bis der Sand juckt.
Den Wecker übrigens zur Wand drehen und nicht dauernd alle Stunde
draufstarren,kann ich noch empfehlen.

Irgendwelche „Schlafmittel“ möchte ich aber nicht nehmen, weil
ich Angst habe, das ich dann um 3 Uhr wie gerädert bin und die
ganze Zeit auf Arbeit nicht wach werde.

Was Pflanzliches wird dir auch ein guter Arzt nahelegen.

Hat jemand eine Idee, woran dieses seltsame Verhalten liegt ?
Und was man dagegen vielleicht tun kann ?

und mach dir nicht noch mehr Stress

Gruß
Andreas

Schlaf gut!
Gruß Kai

dann aber nix wie rauss aus der Kiste und das Bett nicht
zum Grübelort verkommen lassen.
Vermeide dann aber helles Licht,denn dabei werden wieder
Tageshormone ausgeschüttet,die einem wiedereinschlafen
nicht gerade förderlich sind.
Und kochste dir nen guten Kräutertee und machst
irgendwas stupides bis der Sand juckt.
Den Wecker übrigens zur Wand drehen und nicht dauernd alle
Stunde
draufstarren,kann ich noch empfehlen.

Hi Danke für den Tip mit dem Licht.
Nur etwas „stupides machen“ ist bei mir schwer… Keine Ahnung was das sein soll :smile:

Der Wecker ist ein unbeleuchteter Batterie-Wecker. Da schaue ich eher selten drauf. Aber auf der Toilette sehe ich dann schon mal, wie spät es gerade ist :smile:

Ach ja… Freitag bin ich dann übrigens mal um 17 Uhr ins Bett gehüpft und habe bis morgens 8:30 Uhr geschlafen… Aua… .:smile:

Gruß
Andreas

Das ist gut möglich.
Mich wunderts nur, das ich dann - obwohl ich eigentlich Müde war - sofort wieder Hellwach und quasi ausgeruht bin…

Trotzdem Danke.

Gruß
Andreas

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Andreas,

du kannst dir nicht vorstellen, wie erleichtert ich bin, dass noch einer das gleiche hat wie ich! Seit 20 Jahren schlage ich mich damit herum und kann es niemandem erklären, weil jeder mir Ratschläge geben will, die sicherlich gut gemeint sind, aber halt nix helfen.

Da ich keine angestellte Arbeit leisten muss, habe ich mich arangiert.

Wenn du mal genau beobachtest, hat auch das „Wachsein“ und das „Schlafen wie bewußtlos“ einen unregelmäßigen Rythmus.

Bei mir vermute ich, dass bei einem schweren Verkehrsunfall vor 20 Jahren etwas in meinem Gehirn passiert ist.

Wenn du etwas findest um diesen Zustand ändern zu können, gib mir bitte Bescheid, ich wäre dir sehr dankbar.

Viele Grüße
Liza

PS: Tabletten und derartiges haben gar nix geholfen, manchmal die Sache nur schlimmer gemacht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Statt Heißer Milch mit Honig gibts auch Tees die helfen, muss nicht gleich Baldrian sein, manchmal tuts auch Fenchel mit Honig, frag mal den Apotheker deines Vertauens, der kennt da vielleicht noch ein paar Tipps. Oder du nähst dir ein Lavendelkissen (so ein kleines Knuffelgröße, fülle es mit Lavendelblüten, so wie man sie früher in den Wäschschrank tat, evtl auch einbisschen Dinkel als Füllmasse, du kannst auch ein fertiges Dinkelkissen mit Lavendelduft beträufeln)
Oder es gibt da so ein Badezusatz für nichtenschlafenwollende Babys auch mit Lavendel und noch was drin, vielleicht ist das ja auch was :wink:

Ansonsten hast du schon mal daran gedacht dass es eine angststörung sein könnte, gerade wenn du das von den spinnen erzählst. Das Hirn ist nunmal darauf Programmiert auch unbewusst potentielle Gefahren in Schlaf zu erkennen, das was früher als man noch Säbelzahntiger als nächtliche Besucher haben konnte lebenswichtig. Heute kanns eben auch lästig werden.

Autogenes Training wird dir gegen das Grübeln helfen, den dabei lernst du deine Gedanken auf eine Sache zu konzentrieren nämlich RUHE: "So ruhig bin ich ganz ruhig, meine arme werden schwer…, usw.

Schöne Grüße Susanne

Hallo Andreas,

Dein Problem kenne ich auch, aber bei mir kommt das nur alle Jubeljahre mal vor. Meist dann, wenn mich irgendetwas belastet. Aber wenn man dann erst mal mitten in der Nacht hellwach ist, fängt man erst recht an zu grübeln und kommt nicht mehr in den Schlaf.

Mir hilft folgendes: Entweder setze ich mich ins Wohnzimmer und lege eine Lerneinheit mit Grammatikübungen ein (mein Hobby sind Fremdsprachen und irgendwas hat man da immer zu tun). Meist bin ich dann nach 1-2 Stunden wieder müde genug zum Weiterschlafen und ich habe das gute Gefühl, die Zeit effektiv genutzt zu haben.

Oder ich hole den MP3-Player und höre mir leise ein Hörbuch an. Das darf natürlich nicht schrecklich aufregend sein. Eine nette, nicht zu lange Geschichte, die die Gedanken von den Grübeleien ablenkt. Dabei werde ich ganz schnell schläfrig und komme nur selten weiter als 5 Tracks à 3-8 Minuten. Der Player schaltet sich kurz nach Ende des Hörens von selbst ab (deshalb keine zu lange Geschichte aussuchen) und manchmal schlafe ich dann eben mit den Ohrhörern durch. Wenn Du keinen Mitschläfer hast, kannst Du natürlich auch einen normalen CD-Player mit Lautsprechern verwenden.

Ich denke, das ist das selbe Prinzip, das Eltern nutzen, wenn sie ihren Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen.

Und wenn es mit dem Einschlafen dann doch nicht klappt, langweilst Du Dich wenigstens nicht. Übrigens: Viele Büchereien haben eine recht ordentliche Auswahl an Hörbüchern.

Viele Grüße

Anne

Hallo !
Gestern hat es übrigens ganz gut geklappt mit dem Einschlafen (der Sonntag ist meistens der Problematischste).

Da ich alleine Lebe habe ich natürlich auch einen CD-Player am Bett stehen (mit MP3 Unterstützung und SD-Card-Slot). Dort höre ich jeden Abend ruhige und entspannende Musik (z.B. New Age… Vangelis, Kitaro, Classic Rock usw).
Ich höre ganz gerne Hörspiele „von Früher“. Drei Fragezeichen, Larry Brent usw.
Das Problem dabei ist aber immer, das das Gehör immer „sensibler“ wird und man ständig die Lautstärke runterregeln muß. Bei Musik kann ich das quasi sofort machen, weil ich da nichts „verfolgen“ muß. Beim Hörspiel macht es wenig Sinn, wenn man da nichts hört. Außerdem stört mich das dann irgendwie, wenn da „wer redet“.
Speziell dann, wenn man kurz eingeschlafen ist und wieder aufwacht und man gar nicht weiß, was los war.
Ich habe mal „Der Hobbit“ als Hörbuch gekauft und im Bett angefangen zu hören… Fünf mal, dann habe ich es sein gelassen, weil ich immer eingeschlafen, aufgewacht und eingeschlafen und wieder aufgewacht bin, bis ich nicht mehr wusste was geschehn ist.

Aber von der Sache her war der Tip schon OK.
Gruß
Andreas