Strahlenbelastung

Mach mir im Moment mal wieder einen Kopf wegen den Röntgenstrahlen die ich in meinem Leben schon abbekommen habe. Auf das Thema gebracht hat mich der Anlass, dass ich einen Unfall hatte bei dem ich mir den Kopf angeschlagen hatte, ins Krankenhaus bin, die dort aber nicht gleich ein CT gemacht haben mit der Begründung dass ich ja noch so jung sei, wegen der Strahlenbelastung und so.
Daheim habe ich mir dann mal durch den Kopf gehen lassen, welche und wieviele Untersuchungen bei mir in den letzten Jahren durchgeführt wurde.
Also im Mai ein Abdomen CT, letztes Jahr ein Lungen CT, 2 Schädel CT, ein Unterleib CT, 3 NNH CT, 2 mal Schluckröntgen und etliche andere einfache Röntgenuntersuchungen…
Ist doch schon heftig mit erst 28 Jahren oder?!
Was muss ich jetzt erwarten? Krieg Panik wenn ich daran denke, dass ich dadurch krank werde…

Hi Danni,

Ist doch schon heftig mit erst 28 Jahren oder?!
Was muss ich jetzt erwarten? Krieg Panik wenn ich daran denke,
dass ich dadurch krank werde…

wie oft bist Du schon geflogen?
Oder warst Du noch nie im Hochgebirge, sprich über 3000 m über dem Meeresspiegel?

Gandalf

Bin einmal vor ca. 15 Jahren nach Mallorca geflogen. Und im Hochgebirge war ich noch nie!
Warum?

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Hallo,

Bin einmal vor ca. 15 Jahren nach Mallorca geflogen. Und im
Hochgebirge war ich noch nie!

Weil du da jedesmal einer Röntgenaufnahme vergleichbare Strahlung abkriegst.

Gruß
Elke

Eine Röntgenaufnahme ist ja auch nicht so schlimm. Aber ein CT vom Bauchraum hat das hundertfache einer Röntgenaufnahme!

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Hallo Danni,

warum hast du bei dir soviele CTs machen lassen? Das ist ja schon ganz schön heftig. Bist du privatversichert?

Gruß

Samira

Hallo,

warum hast du bei dir soviele CTs machen lassen? Das ist ja
schon ganz schön heftig. Bist du privatversichert?

Darf ich fragen, was die Gegenüberstellung dieser zwei Fakten bewirken soll?
Auch bei Privatversicherungen macht kein Arzt aus Jux und Dollerei CT-Aufnahmen, insbesondere wenn er weiß, dass bereits etliche andere Untersuchungen gemacht wurden, selbst wenn eine solche Untersuchung bei Privatkassen a) leichter abzurechenen, b) höher zu berechnen sind (?) und c) nicht auf das Arztbudget drücken.

Gruß
Elke

PS: Mit CT- und MRT-Aufnahmen gibt es Diagnosemöglichkeiten, von denen man vor 20 Jahren noch geträumt hat. Im Zweifelsfalle würde ich mich lieber einiger CT-Untersuchungen unterziehen als an einer falschdiagnostizierten Krankheit zu leiden / sterben.

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Hallo,

Eine Röntgenaufnahme ist ja auch nicht so schlimm. Aber ein CT
vom Bauchraum hat das hundertfache einer Röntgenaufnahme!

Das stimmt schon, CT ist hat von allen bildgebenden Techniken in der Medizin die größte Strahlenbelastung. Allerdings jetzt auch schon wieder wesentlich weniger als z.B. vor 10 Jahren (Verbesserung der Technik).
Vielleicht war es etwas flappsig ausgedrückt, aber die Schädigung durch Röntgenaufnahmen wird - angesichts der natürlichen STrahlenbelastung, der wir sowieso ausgesetzt sind - häufig überschätzt.
Vielleicht beruhigt dich diese Site:
http://www.meb.uni-bonn.de/radiologie

Gruß
Elke

Hi!

Wenn man sich beim Link von eklastic durchklickt, gelangt man zu der Seite: http://www.meb.uni-bonn.de/radiologie/Patienteninfor…

Zusammengefaßt ist jeder Mensch tagtäglich einer natürlichen Strahlendosis von 2,4 mSv/a ausgesetzt.
Die CT-Untersuchungen bringen eine Strahlendosis von 2- 10 mSv, also nicht dramatisch sehr viel mehr. Deswegen in Panik auszubrechen, halte ich für übertrieben :wink:
Allerdings ist es durchaus sinnvoll, sich einen Röntgenpass ausstellen zu lassen und beim Arzt auch mal nachzufragen, ob diese und jene Untersuchung wirklich notwenig ist und einen weiterbringt. Das ist es zwar oft, aber manchmal wird auch heutzutage zu schnell geröngt, obwohl andere Untersuchungen einen ebenfalls eine Frage ausreichend beantworten können. Das kann jedoch immer nur individuell und Situationsabhängig entschieden werden.

Gruß,
Sharon

Auch bei Privatversicherungen macht kein Arzt aus Jux und
Dollerei CT-Aufnahmen,

Bist du sicher???

Gruß

Katl

Zusammengefaßt ist jeder Mensch tagtäglich einer natürlichen
Strahlendosis von 2,4 mSv/a ausgesetzt.
Die CT-Untersuchungen bringen eine Strahlendosis von 2- 10
mSv, also nicht dramatisch sehr viel mehr.

Hallo,
nicht soo viel mehr?
10 bei einer Untersuchung im Vergleich zu 2,4 pro Jahr ist die Menge von 4 Jahren auf einmal dazu.
Und bei der naechsten Untersuchung nochmal.
Wenn es denn der Gesundheit wirklich dient, sollte man es akzeptieren.
Gruss Helmut

Auch bei Privatversicherungen macht kein Arzt aus Jux und
Dollerei CT-Aufnahmen,

Bist du sicher???

Auch nochsoviele Fragezeichen machen aus deiner Aussage nicht mehr als reine Stimmungsmache.
Unabstreitbar gibt es bei Ärzten schwarze Schafe, aber einfach mal so, weil es gerade in ist, Ärztebashing zu betreiben, halte ich für unverantwortlich.
Klar, wenn es ihm aufs Budget haut, überlegt sich ein Arzt sicher genau er ob der CT-Scan notwendig ist, andererseits ist ihm vielleicht wohler, wenn er mit CT mit größerer Sicherheit etwas ausgeschlossen oder bewiesen hat, was sonst vielleicht nur eine Vermutung „mit Wahrscheinlichkeit“ bleibt.
Ganz nebenbei: die Überweisung zu einem Radiologen kommt normalerweise von einem Haus- oder Facharzt, der nicht selbst an dieser Untersuchung verdient.

Ich finde diese Unterstellungen, die sich auf keinerlei Tatsachen berufen, so ziemlich zum K***.

Gruß
Elke

Auch bei Privatversicherungen macht kein Arzt aus Jux und
Dollerei CT-Aufnahmen

Andersrum wird ein Schuh draus - zumindest meiner Erfahrung nach. Gesetzlich Versicherte kommen seltener in den Genuss.

Meine Frau und ich haben ähnliche Beschwerden (Bandscheibe). Ich habe mehr Schmerzen, sie mehr Leidensdruck. Sie ist privatversichert, ich gesetzlich. Sie hatte bereits 1 CT und 3 MRTs. Ich weder noch. Sie hatte ambulante ReHa, jahrelange Krankengymnastik, usw. Ich bekam 6 x Stromreiztherapie. Wir gehen zum gleichen Arzt bzw. zur gleichen Praxis, denn ich bekomme den Praxischef nicht zu sehen.

Gruß,

Myriam

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Hi

Auch bei Privatversicherungen macht kein Arzt aus Jux und
Dollerei CT-Aufnahmen

Nein? Mir hätte man schon 8 mal den Blindarm entfernen wollen- er ist immer noch drin…

Es kommt halt auf den Arzt an…

Liebe Grüße
Siân

Privatversichert…

Hallo Myriam,

in beide Richtungen funktioniert es. Sowohl Kassenversicherte, die wichtige Untersuchungen/Behandlungen nicht bekommen, als auch Privatversicherte, die überflüssige Untersuchungen und Behandlungen bekommen. Findet sich immer wieder beides in meinem Arbeitsalltag.
Zu dem ist es einfach ärgerlich, wenn man persönlich, nicht aus dritter Hand, sondern persönlich mitbekommt, wie z.b. Radiologe und Orthopäde/anderer Arzt einen Handel haben und somit doch der überweisende Arzt profitiert.
Diese Beispiele sind mir alle schon persönlich begegnet. Zum Glück noch nicht als selber Betroffene.
Es ist allerdings kein Grund alle Ärzte über einen Kamm zu scheren.
Es gibt viele gute und ernsthafte Ärzte.

Gruß
Kathy

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Hallo,

ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht, deswegen auch mein Posting. Ich habe bei meiner Schwester einen guten Vergleich. Sie privatversichert ich gesetzlich. Wir haben im Rückenbereich die gleichen beschwerden. Drei mal darf man raten wer besser untersucht und versorgt wird. Echt traurig.

Gruß

Samira

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Also vorweg kann ich das gar nicht verstehen, dass man dich zum CT schickt. Ich werde immer gleich zur MRT geschickt mit der Begründung, dass man bei gebährfähigen Frauen keine CT macht.

Ansonsten finde ich deine Untersuchungen mit 28 Jahren aber nicht allzu dramatisch. In meinen 22 Jahren sieht das so aus:

-die 2 jährige Röntgenuntersuchung beim Zahnarzt
-nebenbei so 3x Zähne röntgen
-ca. 10x Wirbelsäule röntgen
-2x Thorax
-ca. 10x Hüfte röntgen
-1x Arm röntgen
und irgendwas habe ich jetzt bestimmt vergessen

Wenn man das mal mit der Belastungen von Tierärzten oder Röntgenpersonal vergleicht ist das lächerlich.

Hallo,

Also vorweg kann ich das gar nicht verstehen, dass man dich
zum CT schickt. Ich werde immer gleich zur MRT geschickt mit
der Begründung, dass man bei gebährfähigen Frauen keine CT
macht.

Nicht alles, was man auf einem CT-Scan sehen kann, kann man bei einer Kernspinaufnahme sehen.
Nicht alles, was man auf einem MRT-Scan sehen kann, kann man auf einem durch Computertomographie erstellten Bild sehen.

Wenn man das mal mit der Belastungen von Tierärzten oder
Röntgenpersonal vergleicht ist das lächerlich.

Stimmt. Aber sollte nicht pauschalisiert werden.

Gruß
Elke