Hallo,
leider habe ich die schlechte Angewohnheit, dass ich mit meinem Halswirbeln knacke. Das hat führt meistens zu einem Entspannunggefühl und daher habe ich es mir wohl leider angewöhnt. Dabei gehe ich auch mit ziemlichem Druck vor. Das Knacken produziere ich, indem ich meinen Kopf nach link bzw. nach rechts neige. Der Kopf bleibt dabei in seiner Ausgangsstellung. Ich lege also den Kopf praktisch auf die Schulter, entweder nach links oder nach Rechts.
Heute morgen knackte es dann sehr ungewöhnlich und seitdem kann ich meinen Kopf nicht mehr nach links neigen. Rechts habe ich keine Schwierigkeiten.
Ich habe dann zunächst hier im Forum gesucht und auch einen nützlichen Artikel bzw. Dorn Methode etc gefunden.
Auch ich habe Angst meinen HWS einrenken zu lassen. Aber was macht man am besten bei akuten Schmerzen, die nicht durch liegen oder ähnliches aufgetreten sind?
Leider ist morgen Feiertag. Am Freitag muss ich sowieso zu Orthopäden und frage ich, ob ich bis dahin warten sollte.
Der Schmerz ist jetzt nicht unerträglich, jedoch bewege ich mich momentan wie mit einer Halskrause.
Hilft es, wenn ich noch heute zum Arzt gehe oder ist das für die Behandlung unerheblich?
Was wird mir empfohlen?
zum Arzt!
Geh bitte so schnell wie möglich zum Arzt! Es kann harmlos sein- aber eben auch sehr sehr ernst- mit der Wirbelsäule ist nicht zu spaßen, schließlich sitzen dort sehr viele Nerven!!!
Liebe Grüße,
Annika
Sowas hatte ich mal als Kind. Morgens weckte mich meine Mutter für die Schule und ich konnte mich nicht mehr bewegen, als wäre ich Querschnittsgelähmt. 1 Stunde später konnte ich dann aufstehen, ich hatte das Gefühl, meine Rübe wiegt 2 Tonnen. Der Kopf war auch nach rechts geneigt und ich konnte ihn überhaupt nicht bewegen. Die Ärztin (ca. 60 Jahre alt und eher Veterinär) setzte mich auf einen Stuhl und riss an meinem Kopf, dass es ein lautstarkes krach-bumm-peng machte. Danach war alles wieder ok. Sie gab meiner Mutter aber noch den Tipp, sie solle mit mir zum Knochenflicker gehen (ich glaube das ist umgangssprchlich für Orthopäde).
Ich denk mal, du hast sowas ähnliches. Geh am besten direkt zum Facharzt.
Hallo,
so was ist meinem Vater auch einmal passiert.
morgens aufstehen - recken und strecken - und knacks - und nichts geht mehr
Auch das war nach einem fachgerechten ärztlichen Ruck sofort ok.
Also keine Bange vor dem Einrenken!
Gruß Steffi
Hm,
mal wieder das Thema einrenken oder nicht.
Geh zu Arzt, mag ich nicht sagen. Es gibt hier im Moment nur einen einzigen Arzt, den ich an meine HWS ranlassen würde. Die anderen renken so was von stümperhaft ein, dass ich eher weglaufen würde, bevor ich mich von denen einrenken lasse.
Außerdem muß der betroffene Wirbel nicht in der HWS liegen. Meist eher obere BWS, d.h. das die HWS in diesen Dingen überbewertet wird und zu oft geknackst wird.
Ich würde entweder zu diesem einen Arzt meines Vertrauens gehen, oder zum Osteopathen oder einem studierten Chiropraktoren.
Warum? Weil man mit 5-6 Jahren Studium, die sich besonders auch auf diese Techniken richteten, einfach besser und unfallfreier einrenkt.
Es gibt da nämlich auch noch gefährliche und weniger gefährliche Techniken/Ausführungen.
Die obere Brustwirbelsäule muss unbedingt mituntersucht werden und die notwendigsten Tests/Abfrage auf Bandscheibenvorfall sollten auch vorher gemacht werden! Außerdem sollte man vorher Risikofaktoren abfragen. Wärest Du z.b. über 50 und starker Raucher würde ich Dich an der HWS aus Prinzip schon nicht mehr einrenken, es sei denn Du hast einen ärztlichen Nachweis, dass alle Gefäße schon untersucht wurden und erstaunlicherweise frei sind.
Oder Du hast vielleicht eine Nierenerkrankung mit Bluthochdruck. Wäre auch eine sog. Kontraindikation.
Fürs erste: Pack Dich warm ein, evtl ABC-Pflaster drauf und bewege Dich. Vorsichtig aber beweg Dich. Versuche Dich nicht noch steifer zu halten, sondern die Schultern locker zu lassen.
Gute Besserung
Kathy