Hallo,
ich habe Deinen Text jetzt einige Male durchgelesen und frage mich, warum Du auf eine sehr subtile Art eine richtiggehende Polemik, wenn nicht sogar Hetzkampagne aufbaust.
da hast Du grundsätzlich Recht.
Dann ist doch gut oder?
Leider habe ich es bei den ach so hcoh gelobten, so lang studierten :Ärzten, schon zu oft
Wieso hochgelobt - lange studiert mag ja stimmen.
erlebt, dass sie nicht die richtige Diagnose gestellt haben
und nicht genau genug untersucht haben.
Ersteres kann immer vorkommen und zweites kann die Ursache sein und das passiert regelmäßig und gehäuft?
Ein Beispiel ist der Orthopäde, der einen Privatpatienten 4
Wochen lang in seiner Belegklinik hält und nur „rumdoktort“
ohne mal bildgebende Verfahren zu nutzen. Der Mann hatte
Knochenkrebs.
Wenn es so ist, ist es in der Tat ein Skandal - nur ist es wirklich so?
Oder jüngst eine Patientin, welche Madenwürmer hat und dadurch
Juckreiz, welcher natürlich gut auf Antihistamin anspricht. 17
Jahre lang findet keiner der ach so tollen Ärzte diese Würmer.
Super.
Woher weiss man dann, dass es 17 Jahre waren?
Oder der Orthopäde, der mit dem noch unausgereiften Laser
versucht einen Meniskus zu glätten und dabei ein gutes Knie zu
einem Arthroseknie macht und nur mit den Schultern zuckt.
„Dann komme sie halt in 3 Monaten zur Prothese zu uns!“
„Unausgereift“ ? Dann ist die Geschichte aber eine Geschichte aus den 70ern
Von diesen Beispielen gibt es leider zu viele.
Ja? Erzähl! Wieviele und wieviele Geschichten, die jeden Tag millionenfach geschehen, wo Patienten einfach nur geholfen wird durch jemanden, der aufgrund einer mehrjährigen Ausbildung und mehrjähriger Praxis versucht einen Kranken wieder gesund zu machen. Das Geld ist es sicher nicht. Was sonst? Die Sucht sich von irgendwelchen Pseudomedizinern (Osteopathen) runterputzen zu lassen, die nach der Stecknadel im Heuhafen suchen, ob ein Patient mal mit einem Dokter unzufrieden war, um dies dann gewinnbringend ausschlachten zu können?
Erinnert irgendwie an das Vorgehen von Scharlatanen oder Hütchenspielern.
Ich gehe davon aus, dass es in beiden Riegen Gute und
Schlechte gibt und bin über jeden Guten sehr glücklich, wobei
Das gilt wohl für alle Menschen
mir dann langsam egal ist, ob der/diejenige Arzt oder HP ist.
Arzt heißt nicht gleich gut und HP heißt nicht gleich
schlecht.
Nein, das heisst es nicht. Nur vom einen kann man eher davon ausgehen, dass er Ahnung hat, der andere muss es noch nicht mal nachweisen.
Aufmerksam und informiert sein muß jeder Patient, egal, wem er
sich anvertraut!
Sollte er, wenn er denn will. Müssen solltest Du jedem selbst überlassen.
Bei guter Untersuchung, egal, ob Arzt oder HP, sollte z.b. ein
Tumor im Darm, der groß genug ist, um palpabel zu sein, auch
so auffallen.
Das meinst Du nicht wirklich im Ernst? Wenn Du erst dann an einen Tumor denkst - auweia. (Du bist Dir bewusst? Palpabel = Tastbar. Ein Tumor im Darm???)
In der medizinischen Realität ist ein solcher Patient jedoch schon fast tot.
Die klinische Untersuchung sollte zur Pflicht
gehören. Genauso wie differentialdiagnostische Fragen, um
solche gefährlichen Erkrankungen zumindest einzukreisen.
Eine klinische Untersuchung führt jeder Hausarzt durch oder meinst Du das hat was mit Klinik zu tun? Differentialdiagnostik gehört zur Untersuchung wie die Fähigkeit eines Postboten die Hausnummer lesen zu können.
Liebe Grüsse frieeda