Mein Bauch und ich

Hallo,

ich war jetzt schon bei Hinz und Kunz - bin tierisch entnervt und könnte einen neuen Lösungsansatz gebrauchen. Nur so eine Idee - Heipraktiker, Krankenhaus - also keine Diagnose, sondern einen Tip, wo ich weitermachen könnte.

Ich habe seit Anfang des Jahres abwechselnd oder gleichzeitig Magenschmerzen und Durchfall. Nicht über 2-3 Tage, sondern eher über Wochen. Es kommt in Schüben und die „beschwerdefreie Zeit“ beträgt manchmal nur wenige Tage. Die Diagnosen begannen recht exotisch. Erster Verdacht war Lebensmittelallergie, die sich aber weder bestätigt hat, noch entkräftet wurde. Zwischenzeitlich kann ich bei meinen „Schüben“ auch wirklich keinen Zusammenhang mehr zu irgend etwas erkennen. Man hat ins Blut geschaut - okay. In den Magen - okay. Die WErte für die Bauchspeicheldrüse sind auch gut, ebenso die der Schilddrüse. Mein Hausarzt nannte die Symptome „undurchsichtig“! Na, es tut mir wirklich entsetzlich leid, dass ich mit keinem glasklaren Krankheitsbild dienen kann.

Was nun? Ich habe von Schmerzkliniken gehört, die die Patienten durchleuchten und nicht nur ein Symptom ins Auge fassen nach dem Motto: Magenschmerzen müssen vom Magen kommen und wenn nicht, dann hat der Patient eben keine Magenschmerzen. Kann das jemand empfehlen, bestätigen??? Ich bin erst 28, habe eine kleine Tochter. Mir fehlt wirklich die Zeit nochmal 8 Monate von Arzt zu Arzt zu rennen, die kaum einen Ansatz finden, nichts ausschließen, aber auch nichts bestätigen. Bisher wurde der Darm übrigens noch nicht gespiegelt - das ist meine nächste Aufgabe.

Danke schonmal für die Antworten
MissylinaG

Hallo,

vor ein paar Jahren bin ich auch mit ähnlichen Symptomen von Pontius zu Pilatus gerannt, und niemand konnte sich einen Reim darauf machen. Selbst als die Schmerzen schon so schlimm waren, dass ich mich vor selbigen des Nachts buchstäblich im Bett gewälzt habe, wurde mir noch unterstellt, dass ich simuliere… :frowning:

Zufälligerweise musste ich dann wegen einer anderen Sache zu meiner Gynäkologin (der besten Ärztin der Welt!), welche mich - nachdem ich ihr mein Leid geklagt hatte - gründlichst unter die Lupe nahm.

Und siehe da - es war eine (untypisch verlaufende) Chlamydien-Infektion!

Falls Du also bei Deiner Ärzterunde noch nicht bei einer Frauenärztin gewesen sein solltest… Schaden kann es auf jeden Fall nicht!

Schnurrige Grüße

=^…^=
Katze

Ich habe seit Anfang des Jahres abwechselnd oder gleichzeitig
Magenschmerzen und Durchfall. Nicht über 2-3 Tage, sondern
eher über Wochen. Es kommt in Schüben und die „beschwerdefreie
Zeit“ beträgt manchmal nur wenige Tage.

Bin kein Mediziner. Zu den beschriebenen Symptomen fällt mir ‚Morbus Krohn‘ und evtll. Helicobacter pylorii ein.
Udo Becker

Hallo,

  1. wurde denn schon eine Stuhluntersuchung gemacht?

  2. Geh mal mit allen Befunden zum Heilpraktiker.

  3. Retterspitz innerlich gut für Magen und Darm
    5 x tgl. 30 ml (schütteln) bringt dem Magen große Hilfe. Schon der 1. Schluck tut gut, auch wenns nicht schmeckt.
    Lies Dir mal alles im Netz darüber durch und versuchs mal damit.

Beste Grüße
Rosa

ich war jetzt schon bei Hinz und Kunz - bin tierisch entnervt
und könnte einen neuen Lösungsansatz gebrauchen. Nur so eine
Idee - Heipraktiker, Krankenhaus - also keine Diagnose,
sondern einen Tip, wo ich weitermachen könnte.

Ich habe seit Anfang des Jahres abwechselnd oder gleichzeitig
Magenschmerzen und Durchfall. Nicht über 2-3 Tage, sondern
eher über Wochen. Es kommt in Schüben und die „beschwerdefreie
Zeit“ beträgt manchmal nur wenige Tage. Die Diagnosen begannen
recht exotisch. Erster Verdacht war Lebensmittelallergie, die
sich aber weder bestätigt hat, noch entkräftet wurde.
Zwischenzeitlich kann ich bei meinen „Schüben“ auch wirklich
keinen Zusammenhang mehr zu irgend etwas erkennen. Man hat ins
Blut geschaut - okay. In den Magen - okay. Die WErte für die
Bauchspeicheldrüse sind auch gut, ebenso die der Schilddrüse.
Mein Hausarzt nannte die Symptome „undurchsichtig“! Na, es tut
mir wirklich entsetzlich leid, dass ich mit keinem glasklaren
Krankheitsbild dienen kann.

Was nun? Ich habe von Schmerzkliniken gehört, die die
Patienten durchleuchten und nicht nur ein Symptom ins Auge
fassen nach dem Motto: Magenschmerzen müssen vom Magen kommen
und wenn nicht, dann hat der Patient eben keine
Magenschmerzen. Kann das jemand empfehlen, bestätigen??? Ich
bin erst 28, habe eine kleine Tochter. Mir fehlt wirklich die
Zeit nochmal 8 Monate von Arzt zu Arzt zu rennen, die kaum
einen Ansatz finden, nichts ausschließen, aber auch nichts
bestätigen. Bisher wurde der Darm übrigens noch nicht
gespiegelt - das ist meine nächste Aufgabe.

Danke schonmal für die Antworten
MissylinaG

Dein Bauch und Du
Hallo MissylinaG
Ich rate zunächst mal zu einer Magenspiegelung und Darmspiegelung. Das kannst Du beides in einem Abwasch machen lassen. Da gibts eine kleine, feine Dormicum-Spritze und danach wachst Du auf und fragst: „Wann gehts los?“ und der Doc antworte: „Alles längst fertig.“
Und Du hast aussagefähige Diagnostik an der Hand.
Gruß,
Branden

Hallo,

könnte auch in Richtung „Reizmagen“ oder „Reizdarm“ gehen. Aber erst, wenn man alle Untersuchungen durchgeführt hat!!

Nur weil dein Bauch „obrn“ wehtut, heißt es ja nicht, dass es der Magen ist. Der Darm schlängelt sich ja durch den ganzen Bauchraum. Ich würde also eine Stuhluntersuchung und Darmspiegelung ins Auge fassen.

Alles Gute
Maren

Ich würde mir einen ordentlichen Facharzt suchen, z.B. direkt im KH nachfragen, wenn dein Hausarzt das nicht hinkriegt. Meine Linkempfehlung für dich, weil sich deine Beschreibung ein wenig deckt mit den Themen dort:

http://www.croehnchen-klub.de/

Bin selbst dort ab und zu am Schauen, weil betroffen.

Gute Besserung und
liebe Grüße Herzblume

Hi,

lass Dich unbedingt zum Gastroenterologen überweisen. Mit Krankheiten der Innereien ist nicht zu spaßen, aber sie können dann relativ zügig behandelt werden.

Gute Besserung und Grüße,

Susanne

Tausend Dank für die vielen Antworten, Tips und Empfehlungen. Mein Papa hat eine Colitis Ulcerosa - da ist man natürlich ein bisschen vorbelastet. Ich werde wohl die Internisten-Tour Fortführen. Die Magen-/Darmspiegelung hätte ich auch gern in einem Abwasch hinter mich gebracht. Hier bekommt man aber nicht einmal einen Termin für eine Spiegelung (auch nicht mit Überweisung), wenn man nicht vorher beim Gastroenterologen vorstellig war :frowning: Zerrt natürlich das Procedere noch mehr in die Länge :frowning:

Hi Missy

Ich bin privatversichert und habe acht (!) Jahre lang zig aufwändige Untersuchungen mitgemacht. (Die meisten hätte keine „normale“ Kasse bezahlt).

Resultat bei mir = Vegetative Dystonie.

Lass Dich aber nicht beirren und mache sicherheitshalber alles mit.

Liebe Grüße

  1. Geh mal mit allen Befunden zum Heilpraktiker.

  2. Retterspitz innerlich gut für Magen und Darm
    5 x tgl. 30 ml (schütteln) bringt dem Magen große Hilfe. Schon
    der 1. Schluck tut gut, auch wenns nicht schmeckt.
    Lies Dir mal alles im Netz darüber durch und versuchs mal
    damit.

hallo helga,

meinst du nicht, jemand mit medizinischer ausbildung wäre hifreicher als ein scharlatan? kannst du es verantworten, einfach irgendein mittel zu empfehlen, ohne diejenige, ihr problem, ihre evtl. krankheit zu kennen und auch nicht richtig im stoff zu stehen? warum studieren ärzte eigentlich so lange, wenn dann betroffene solche tips lesen müssen.

*kopfschüttel*

strubbel

2 „Gefällt mir“

Hallo,

ich bin auch privat krankenversichert - manchmal habe ich den Eindruck, dass nur zig Untersuchungen gemacht werden, um der Kasse das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ich habe heute (mal wieder auf einem - weiteren - Höhepunkt der Beschwerden) eine Einweisung ins Krankenhaus bekommen. Es geht mir einfach nur scheußlich. Am WE fliegt mein Notfallkommando „Kinderbetreuung“ ein, mein Mann ist gerade (natürlich) im Ausland. Und dann werden die mich sicher auf den Kopf stellen und schütteln. Ich berichte, falls man etwas findet.

Eine Kollegin von mir ist glatte 19 Jahren mit Schmerzen und Durchfall von Arzt zu Arzt getigert. Irgendwann landete sie auf der Inneren und die haben eine Zöliakie diagnostiziert. Seither geht es ihr aber wirklich wesentlich besser.

LG MIssylinaG

Ich glaube einen Heilpraktiker kann man erst verantworten, wenn die Schulmedizin alle anderen Ursachen ausgeschlossen hat. So als letzte Rettung/Hoffnung. Bevor nicht ein Gastroenterologe Magen/Darm, Schilddrüse, Galle, Bauchspeicheldrüse,… abgeklärt hat, könnte Naturheilkunde quasi Todesurteil bedeuten. Man stelle sich nur mal (besser nicht) vor, da ist ein Tumor im Darm, den man NICHT entdeckt, weil man sich vor der Diagnostik „drückt“…

Hmm, ich gehe am Montag ins Krankenhaus. Es ist nicht mehr auszuhalten *stöhn. Vielleicht findet man dort den Stein des Weisen.

Danke für die große Anteilnahme und die vielen (sicher immer gut gemeinten) Ratschläge.

Hallo,

da hast Du grundsätzlich Recht. Leider habe ich es bei den ach so hcoh gelobten, so lang studierten Ärzten, schon zu oft erlebt, dass sie nicht die richtige Diagnose gestellt haben und nicht genau genug untersucht haben.
Ein Beispiel ist der Orthopäde, der einen Privatpatienten 4 Wochen lang in seiner Belegklinik hält und nur „rumdoktort“ ohne mal bildgebende Verfahren zu nutzen. Der Mann hatte Knochenkrebs.

Oder jüngst eine Patientin, welche Madenwürmer hat und dadurch Juckreiz, welcher natürlich gut auf Antihistamin anspricht. 17 Jahre lang findet keiner der ach so tollen Ärzte diese Würmer. Super.

Oder der Orthopäde, der mit dem noch unausgereiften Laser versucht einen Meniskus zu glätten und dabei ein gutes Knie zu einem Arthroseknie macht und nur mit den Schultern zuckt. „Dann komme sie halt in 3 Monaten zur Prothese zu uns!“

Von diesen Beispielen gibt es leider zu viele.

Ich gehe davon aus, dass es in beiden Riegen Gute und Schlechte gibt und bin über jeden Guten sehr glücklich, wobei mir dann langsam egal ist, ob der/diejenige Arzt oder HP ist.

Arzt heißt nicht gleich gut und HP heißt nicht gleich schlecht.
Aufmerksam und informiert sein muß jeder Patient, egal, wem er sich anvertraut!

Da Du aus Kiel kommst und ich in Hamburg doch Ärzte gefunden habe, denen ich vertraue, kannst Du mich bei Bedarf auch gerne anmailen.

Gruß
Kathy

Ich glaube einen Heilpraktiker kann man erst verantworten,
wenn die Schulmedizin alle anderen Ursachen ausgeschlossen
hat.

Bei guter Untersuchung, egal, ob Arzt oder HP, sollte z.b. ein Tumor im Darm, der groß genug ist, um palpabel zu sein, auch so auffallen. Die klinische Untersuchung sollte zur Pflicht gehören. Genauso wie differentialdiagnostische Fragen, um solche gefährlichen Erkrankungen zumindest einzukreisen.

So als letzte Rettung/Hoffnung. Bevor nicht ein
Gastroenterologe Magen/Darm, Schilddrüse, Galle,
Bauchspeicheldrüse,… abgeklärt hat, könnte Naturheilkunde
quasi Todesurteil bedeuten. Man stelle sich nur mal (besser
nicht) vor, da ist ein Tumor im Darm, den man NICHT entdeckt,
weil man sich vor der Diagnostik „drückt“…

Hmm, ich gehe am Montag ins Krankenhaus. Es ist nicht mehr
auszuhalten *stöhn. Vielleicht findet man dort den Stein des
Weisen.

Danke für die große Anteilnahme und die vielen (sicher immer
gut gemeinten) Ratschläge.

Gruß
Kathy

Hi Missy

@Ich habe heute (mal wieder auf einem - weiteren - Höhepunkt der Beschwerden) eine Einweisung ins Krankenhaus bekommen. Es geht mir einfach nur scheußlich. Am WE fliegt mein Notfallkommando „Kinderbetreuung“ ein, mein Mann ist gerade (natürlich) im Ausland. Und dann werden die mich sicher auf den Kopf stellen und schütteln. Ich berichte, falls man etwas findet.

Ich hoffe die finden etwas und koennen Dir dann auch helfen.

Liebe Grüße
Siân

Hallo,
ich habe Deinen Text jetzt einige Male durchgelesen und frage mich, warum Du auf eine sehr subtile Art eine richtiggehende Polemik, wenn nicht sogar Hetzkampagne aufbaust.

da hast Du grundsätzlich Recht.

Dann ist doch gut oder?

Leider habe ich es bei den ach so hcoh gelobten, so lang studierten :Ärzten, schon zu oft

Wieso hochgelobt - lange studiert mag ja stimmen.

erlebt, dass sie nicht die richtige Diagnose gestellt haben
und nicht genau genug untersucht haben.

Ersteres kann immer vorkommen und zweites kann die Ursache sein und das passiert regelmäßig und gehäuft?

Ein Beispiel ist der Orthopäde, der einen Privatpatienten 4
Wochen lang in seiner Belegklinik hält und nur „rumdoktort“
ohne mal bildgebende Verfahren zu nutzen. Der Mann hatte
Knochenkrebs.

Wenn es so ist, ist es in der Tat ein Skandal - nur ist es wirklich so?

Oder jüngst eine Patientin, welche Madenwürmer hat und dadurch
Juckreiz, welcher natürlich gut auf Antihistamin anspricht. 17
Jahre lang findet keiner der ach so tollen Ärzte diese Würmer.
Super.

Woher weiss man dann, dass es 17 Jahre waren?

Oder der Orthopäde, der mit dem noch unausgereiften Laser
versucht einen Meniskus zu glätten und dabei ein gutes Knie zu
einem Arthroseknie macht und nur mit den Schultern zuckt.
„Dann komme sie halt in 3 Monaten zur Prothese zu uns!“

„Unausgereift“ ? Dann ist die Geschichte aber eine Geschichte aus den 70ern

Von diesen Beispielen gibt es leider zu viele.

Ja? Erzähl! Wieviele und wieviele Geschichten, die jeden Tag millionenfach geschehen, wo Patienten einfach nur geholfen wird durch jemanden, der aufgrund einer mehrjährigen Ausbildung und mehrjähriger Praxis versucht einen Kranken wieder gesund zu machen. Das Geld ist es sicher nicht. Was sonst? Die Sucht sich von irgendwelchen Pseudomedizinern (Osteopathen) runterputzen zu lassen, die nach der Stecknadel im Heuhafen suchen, ob ein Patient mal mit einem Dokter unzufrieden war, um dies dann gewinnbringend ausschlachten zu können?
Erinnert irgendwie an das Vorgehen von Scharlatanen oder Hütchenspielern.

Ich gehe davon aus, dass es in beiden Riegen Gute und
Schlechte gibt und bin über jeden Guten sehr glücklich, wobei

Das gilt wohl für alle Menschen

mir dann langsam egal ist, ob der/diejenige Arzt oder HP ist.
Arzt heißt nicht gleich gut und HP heißt nicht gleich
schlecht.

Nein, das heisst es nicht. Nur vom einen kann man eher davon ausgehen, dass er Ahnung hat, der andere muss es noch nicht mal nachweisen.

Aufmerksam und informiert sein muß jeder Patient, egal, wem er
sich anvertraut!

Sollte er, wenn er denn will. Müssen solltest Du jedem selbst überlassen.

Bei guter Untersuchung, egal, ob Arzt oder HP, sollte z.b. ein
Tumor im Darm, der groß genug ist, um palpabel zu sein, auch
so auffallen.

Das meinst Du nicht wirklich im Ernst? Wenn Du erst dann an einen Tumor denkst - auweia. (Du bist Dir bewusst? Palpabel = Tastbar. Ein Tumor im Darm???)
In der medizinischen Realität ist ein solcher Patient jedoch schon fast tot.

Die klinische Untersuchung sollte zur Pflicht
gehören. Genauso wie differentialdiagnostische Fragen, um
solche gefährlichen Erkrankungen zumindest einzukreisen.

Eine klinische Untersuchung führt jeder Hausarzt durch oder meinst Du das hat was mit Klinik zu tun? Differentialdiagnostik gehört zur Untersuchung wie die Fähigkeit eines Postboten die Hausnummer lesen zu können.

Liebe Grüsse frieeda

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