Kommt drauf an welche Verdauungsstörung.
Wenn du einen Apfel reibst, kommt das Pektin raus und dieses hilft fantastisch bei Durchfall weil es stopft.Und sonst hilft der Apfel auch bei Darmträgheit, wenn er normal gegessen wird.
Wenn du einen Apfel reibst, kommt das Pektin raus und dieses
könntest du das noch mal erklären?
Wieso kommt beim Reiben mehr Pektin raus als beim kauen und der folgenden Verdauung?
Da der Apfel bei normaler Aufnahme m. W. ohnehin bis auf das Pektin praktisch vollständig resorbiert wird, ist mir da ein Vorteil des Reibens logisch nicht erklärlich.
Da der Apfel bei normaler Aufnahme m. W. ohnehin bis auf das
Pektin praktisch vollständig resorbiert wird, ist mir da ein
Vorteil des Reibens logisch nicht erklärlich.
Danke für den Hinweis!!Bisserl falsch ausgedrückt!
Also:
Pektine wirken beidseitig gut.Im Falle von Durchfall saugen sie die überflüssige Flüssigkeit auf und stopfen.Im Falle von Verstopfung bewirken sie durch Volumenvergrösserung einen Dehnungsreiz und dadurch wir die Peristaltik angeregt…
Meine Erfahrung hat gezeigt dass wenn ich den Apfel reibe, die Pektine einfach besser zur Verfügung stehen; sie müssen nicht erst gespalten werden…
Berichtige mich wenn ich falsch liege…
Aber es ist auch ein uraltes Oma Mittel das wirklich gut hilft!
Meine Erfahrung hat gezeigt dass wenn ich den Apfel reibe, die
Pektine einfach besser zur Verfügung stehen; sie müssen nicht
erst gespalten werden…
Berichtige mich wenn ich falsch liege…
Aber es ist auch ein uraltes Oma Mittel das wirklich gut
hilft!
Durch das Reiben zerstört man viele Zellen und deren Säfte enthalten abbauende Enzyme. Man sieht das auch, wenn ein Apfel Druckstellen hat, dort sind auch Zellen geplatzt und die Frucht fault (zersetzt) sich schnell. Auch im Mund erfolgt durch den Speichel schon eine Verdauung, die bei einem fein geriebenen Apfel effizienter sein dürfte als wenn man grob kaut und schluckt.
Udo Becker
Hallo,
da unterschätzt du aber die Leistungsfähigkeit unseres Verdauungssystems. Zumindest ein Apfel stellt da keine herausforderung dar. Der wird egal wie gut oder schlecht du ihn kaust komplett verwertet. Das einzige was das Reiben m. E. verändern könnte, wäre der Vitamingehalt und zwar in der Weise, dass dadurch weniger Vitamin C aufgenommen wird, weil das durch den Luftsauerstoff zerstört wird.
Gruß
Werner
Da unterschätzt du aber die Leistungsfähigkeit unseres
Verdauungssystems. Zumindest ein Apfel stellt da keine
Herausforderung dar. Der wird egal wie gut oder schlecht du
ihn kaust komplett verwertet.
Es ging hier darum, dass therapeutische Wirkungen auf das Reiben zurück geführt wurden. Es geht nicht darum, ob der Apfel komplett oder weniger kompett verwertet wird. Ich wollte sagen, dass es Unterschiede beim Aufschluss pharmakologisch wirkender Substanzen geben kann, je nachdem ob sie sofort in das saure Milieu des Magens gelangen oder erst den Speichelenzymen ausgesetzt sind.
Udo Becker
Hallo,
wozu ich nichts aussagen kann, ist die zersetzende und damit verändernde Wirkung von Enzymen die aus dem Apfel selbst stammen.
Welche Wirkung die entfalten, würde mich auch sehr interessieren. Weißt du konkretes oder ist es nur eine Vermutung dass diese Zerfallsprozesse therapeutische Wirkung entfalten?
Der Speichel enthält m. W. genau ein Verdauungsenzym und das spaltet Kohlenhydrate bis zur „Doppelzuckerstufe“. Es scheint mir sehr fragwürdig, ob dieser Vorgang hier von Bedeutung ist.
Der Speichel enthält m. W. genau ein Verdauungsenzym und das
spaltet Kohlenhydrate bis zur „Doppelzuckerstufe“. Es scheint
mir sehr fragwürdig, ob dieser Vorgang hier von Bedeutung ist.
nein ist es nicht - es geht um das Pektin … in kurzform :
wenig nicht oxidiertes pektin an sich führt zu beschleunigung der Verdauung (rohen Apfel einfach so essen)
je mehr oxidiertes Pektin desto stopf (gerieber Apfel)