homöopatschische Eigenbluttherapie

Hallo ihr Lieben,
heute hab ich mal eine Frage.
Es geht um die homöopatische Eigenblutherapie.
Was ich bisher bei Recherechen Grundlegendes rausbekam war:
Das ein wenig Eigenblut genommen, dieses evtl mit homöopatischen Wirkstoffen vermengt und das dann I.M. gespritzt wird.

Sinn des Ganzen ist es das Immunsystem anzuregen, da das Eigenblut im Gewebe eine Immunreaktion auslöst.
Gewünschte Folge davon ist Erhöhung der Leukozyten und Antikörper.
Habe ich das soweit richtig verstanden?

Und inwieweit ist diese Therapieform bei Autoimunkrankheiten sinnvoll, bei denen der Körper sowieso schon auf körpereigene Substanzen übermäßig mit dem Immunsystem reagiert?

Nach meinem schulmedizinischen Wissen und Schlußfolgern wäre es ja so, daß mit dieser Form der Eigenbluttherapie das Immunsystem noch weiter hochgeschossen wird und die autoimmunen Erkrankungsprozeße somit also gesteigert würden. Die Folge wäre ein Verschlechterung des Krankheitsbildes und das nicht nur kurzfristig, wie bei Homöopathie oft angegeben und anfangs erwünscht, sondern langfristig.

Ich habe gelesen, da diese Therapie bei Allergien gut anschlagen soll. Aber es gibt ja sehr viel andere und noch komplexere Autoimmunkrankheiten - und um die geht es mir.

Wer von Euch kann mir zur homöopathischen Eigenblutspende was sinnvolles berichten?
Und wieso ist diese Therapieform bei Schilddrüsenerkrankungen sogar bei Homöopathen als zu gefährlich eingestuft?
Da ich mich in der Homöopathie nicht wirklich auskenne, bin ich um jede Erklärung froh.

Mit besten Grüßen und Dank vorab
Natascha

mit homöopatischen Wirkstoffen vermengt

Es ist bis heute kein homöopathischer Wirkstoff bekannt.

Gruß,

Malte

Hallo Malte,

Es ist bis heute kein homöopathischer Wirkstoff bekannt.

Die Bezeichnung Wirkstoff ist mengenmäßig als „kleine Menge“ definiert. Und zumindest homöopathische Tiefpotenzen, die hier wohl zum Einsatz kommen, haben noch eine nachweisbare Menge an Wirkstoff.

Und außerdem hat die Fragerin DAS gar nicht wissen wollen.

Gruß Steffi

Wirkstoffe sind Substanzen, die in geringer Dosis in einem Organismus eine spezifische Wirkung bzw. eine Reaktion hervorrufen. Wird ein Wirkstoff zu therapeutischen Zwecken am Menschen oder am tierischen Körper angewandt, so bezeichnet man ihn als Arzneistoff. Das deutsche Arzneimittelgesetz definiert Wirkstoffe als Stoffe, die dazu bestimmt sind, bei der Herstellung von Arzneimitteln als arzneilich wirksame Bestandteile verwendet zu werden oder bei ihrer Verwendung in der Arzneimittelherstellung zu arzneilich wirksamen Bestandteilen zu werden (AMG § 4 (19)).
entnommen aus Wikipedia

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Hallo Malte,
wahrscheinlich ist Dir die Formulierung Was ich bisher bei Recherechen Grundlegendes rausbekam war:… entgangen.

Mir ist völlig klar das es bis heute keinen homöopatischen Wirkstoff gibt der schulmedizinisch anerkannt ist - besser gesagt es werden sich nach wie vor die Köpfe darum eingeschlagen. Das war aber auch nicht die Fragestellung des Postings.
Gruß
Natascha

Hi,

Mir ist völlig klar das es bis heute keinen homöopatischen
Wirkstoff gibt der schulmedizinisch anerkannt ist - besser
gesagt es werden sich nach wie vor die Köpfe darum
eingeschlagen. Das war aber auch nicht die Fragestellung des
Postings.

Du irrst. Es geht nicht um Schulmedizin, sondern um irgendeinen überzeugenden Hinweis auf irgendeine Wirksamkeit, und der Bezug zu Deiner Fragestellung ist selbstverständlich gegeben, da durch diese Erkenntnis klar wird, dass sich die Frage „Ist das sinnvoll?“ gar nicht stellt, bzw. die einzige Antwort lauten muss „So wie’s aussieht, spielt es keine Rolle, aber wenn der Patient fest dran glaubt, schadet’s nur ein bisschen.“

Von „Köpfe einschlagen“ kann im übrigen auch nicht die Rede sein, es ist eher ein zurückgelehntes Warten derer, die sich seriös mit sowas beschäftigen, darauf, dass die Esoteriker endlich mal was auf den Tisch legen. Ein bischen Kopfschütteln darüber, wie naiv der eine oder andere ist, kommt noch dazu.

Also: Deine Frage geht von unzutreffenden Voraussetzungen aus und ist deshalb als Frage schon kaum sinnvoll.

.m

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Hallo Malte

Du irrst. Es geht nicht um Schulmedizin, sondern um
irgendeinen überzeugenden Hinweis auf irgendeine Wirksamkeit,

Moment mal, in der Schulmedizin wird die Eigenbluttherapie an sich angewandt. Wie sie dort von statten geht, welchen Sinn und Zweck sie erfüllt, wann sie eingestzt wird ect , das weiß ich alles.

Mit ging es darum herauszufinden, ob die Homöopathen etwas anderes unter der Eigenbluttherapie verstehen, als die Schulmedizin…und wenn ja WAS sie überhaupt darunter verstehen.

Denn ich bin ein Mensch der sich von allen Seiten Informationen holt, dann über die Informationen nachdenkt und dann selbst zu einer Schlussfolgerung und Entscheidung kommt.

und der Bezug zu Deiner Fragestellung ist selbstverständlich
gegeben, da durch diese Erkenntnis klar wird, dass sich die
Frage „Ist das sinnvoll?“ gar nicht stellt,

Ich habe auch nicht gefragt ob das sinnvoll ist.

Antwort lauten muss „So wie’s aussieht, spielt es keine Rolle,
aber wenn der Patient fest dran glaubt, schadet’s nur ein
bisschen.“

Nein, macht man z.b. die normale Eigenbluttherapie bei einem Autoimmunkranken so schadet man nicht nur ein bisschen, sondern kann den Verlauf massivst verschlechtern und unter Umständen Immunreaktionen bekommen, die dann völlig außer Rand und Band sind.

Von „Köpfe einschlagen“ kann im übrigen auch nicht die Rede

Doch sieht man alleine hier im Posting :smile:) bester Beweis dafür :smile:))

Also: Deine Frage geht von unzutreffenden Voraussetzungen aus
und ist deshalb als Frage schon kaum sinnvoll.

Ja aber wer genau gelesen hat, dem ist nicht entgangen das ich hier das wiedergebe, was ich bei Recherechen gelesen habe …und nun frage ich, damit ich mich besser informieren kann.
Dafür ist dieses Forum da, ob Dir persönlich nun die Fragestellung zusagt, oder nicht. Ob Du die Frage als sinnvoll erachtest, oder nicht - es gibt keine unsinnigen Fragen meiner Meinung nach.

Und wenn Du die Frage als sinnlos erachtest - dann laß sie doch einfach links liegen und beschäftige Dich nicht mit ihr.

Ganz einfach :smile:

Ich finde es anmaßend darüber zu entscheinden welche Fragen sinnvoll sind und welche nicht.
Und darum nun Ende der Diskussion darauf bezogen, denn ich wollte was völlig anderes wissen.

Gruß Natascha

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