Hallo ihr Lieben,
heute hab ich mal eine Frage.
Es geht um die homöopatische Eigenblutherapie.
Was ich bisher bei Recherechen Grundlegendes rausbekam war:
Das ein wenig Eigenblut genommen, dieses evtl mit homöopatischen Wirkstoffen vermengt und das dann I.M. gespritzt wird.
Sinn des Ganzen ist es das Immunsystem anzuregen, da das Eigenblut im Gewebe eine Immunreaktion auslöst.
Gewünschte Folge davon ist Erhöhung der Leukozyten und Antikörper.
Habe ich das soweit richtig verstanden?
Und inwieweit ist diese Therapieform bei Autoimunkrankheiten sinnvoll, bei denen der Körper sowieso schon auf körpereigene Substanzen übermäßig mit dem Immunsystem reagiert?
Nach meinem schulmedizinischen Wissen und Schlußfolgern wäre es ja so, daß mit dieser Form der Eigenbluttherapie das Immunsystem noch weiter hochgeschossen wird und die autoimmunen Erkrankungsprozeße somit also gesteigert würden. Die Folge wäre ein Verschlechterung des Krankheitsbildes und das nicht nur kurzfristig, wie bei Homöopathie oft angegeben und anfangs erwünscht, sondern langfristig.
Ich habe gelesen, da diese Therapie bei Allergien gut anschlagen soll. Aber es gibt ja sehr viel andere und noch komplexere Autoimmunkrankheiten - und um die geht es mir.
Wer von Euch kann mir zur homöopathischen Eigenblutspende was sinnvolles berichten?
Und wieso ist diese Therapieform bei Schilddrüsenerkrankungen sogar bei Homöopathen als zu gefährlich eingestuft?
Da ich mich in der Homöopathie nicht wirklich auskenne, bin ich um jede Erklärung froh.
Mit besten Grüßen und Dank vorab
Natascha
) bester Beweis dafür