Windpockenimpfung beim Erwachsenen

N´abend zusammen,

angeregt durch den Windpockenartikel weiter unten kam bei uns die Frage auf, ob es sinnvoll ist, einen Erwachsenen, der nie offensichtlich Windpocken hatte, impfen zu lassen, bevor er selber Kinder hat und über diese angesteckt werden kann und dann einen heftigeren Verlauf zu erwarten hat.
Sollte man vorher mal die Antikörper untersuchen lassen? Falls er doch genug hat.
Und wenn Impfung, dann nicht, wenn die Frau schon schwanger ist? Oder macht es nichts, wenn sie genügend Antikörper hat? Und auch nicht impfen, wenn ein Säugling angesteckt werden könnte?
In dem Artikel stand, dass auch frisch Geimpfte anstecken können.

Hat jemand Infos oder Ideen dazu?

Gruß
Kathy

Hallo

angeregt durch den Windpockenartikel weiter unten kam bei uns
die Frage auf, ob es sinnvoll ist, einen Erwachsenen, der nie
offensichtlich Windpocken hatte, impfen zu lassen, bevor er
selber Kinder hat und über diese angesteckt werden kann und
dann einen heftigeren Verlauf zu erwarten hat.

Die STIKO empfiehlt:
Wie wichtig ist die Impfung?

In Deutschland wird die Windpockenimpfung generell für alle Kinder empfohlen. Erwachsene, die als Kind nicht an Windpocken erkrankt waren, sollten sich unter folgenden Umständen ebenfalls impfen lassen:

* Frauen mit Kinderwunsch,

* Personal im Gesundheitsdienst,

* Patienten mit schwerer Neurodermitis, Leukämie, unter immunsuppressiver Therapie und vor Organtransplantationen.

Generell sollten sich ungeimpfte Personen von Infizierten fernhalten. Wer trotzdem länger als eine Stunde mit einem Infizierten in einem Raum verbracht hat, Hautkontakt hatte oder mit einem Infizierten in einem Haushalt lebt, kann sich bis zu fünf Tage nach dem ersten Kontakt noch nachträglich impfen lassen.
Geimpfte Personen und Menschen, die eine Windpockeninfektion durchgemacht haben, können nach Jahren an einer Gürtelrose (Herpes Zoster) erkranken.
Quellen
Robert Koch-Institut, Internet; www.rki.de;

Also nicht für Schwangere, da gilt: Fernhalten.

Gruss frieeda