Wir haben seit ein paar Jahren einen neuen Hausarzt (Er hat die Praxis übernommen). Er ist so auch ganz nett. Aber irgendwie habe ich Zweifel über die „Verlässlichkeit“, oder bin ich einfach nur etwas „überempfindlich“. Die Fälle:
Im August des letzten Jahres ging ich zum „Check“. Da wurde zunächst einmal hoher Blutdruck festgestellt und entsprechende Medikamente verschrieben. Wie lange ich diese einzunehmen habe, wurde mir nicht gesagt. Auch wurde mir Blut abgenommen, was das ergeben hat habe ich aber nie erfahren (Ich persönlich hatte eigentlich mit erhöhten Blutfettwerten gerechnet).
Kurz darauf - ich habe über Schluckbeschwerden geklagt - hat er bei mir einen Knoten an der Schilddrüse entdeckt. etwa 1,5 Monate später war ich dafür im Krankenhaus.
Als ich dann wieder bei ihm war bekam ich zunächst Tabletten für die Schilddrüse und mir wurde wieder Blut abgenommen. Am nächsten Tag sagte er, das die Blutwerte in Ordnung sind und die Schilddrüse wohl einwandfrei arbeitet.
Ein paar Wochen später bekam ich noch eine Bronchitis (oder wie das heißt) und bekam dazu einen Schleimlöser und Penezilin-Tabletten. Auch hier wurde mir nicht gesagt wie lange ich diese einnehmen sollte. Ich habe dann von anderen erfahren, das diese Tabletten alle einzunehmen sind und dann schluss.
Nach der OP hat er mich zunächst eine Woche krank geschrieben, ohne Nachuntersuchung oder irgendwelche Informationen ob ich dann schon wieder arbeiten kann (Auf der Arbeit muß ich teils schwere Lasten heben). Ich verlängerte meine Arbeitsunfähigkeit dann noch drei mal und ging dann auf eigene Faust quasi wieder zur Arbeit.
Die Schluckbeschwerden bestehen allerdings immer noch. Ob ich noch einmal zu irgendwelchen Untersuchungen muß, oder wie lange ich die Tabletten nehmen muß weiß ich nicht. Soviel ich vom Krankenhaus mitbekommen habe ist die Schilddrüse drin geblieben und auch nur eine Seite wurde operiert.
Mein Vater wurde Ende letzten Jahres ebenfalls wegen einem offenen Bein ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde wohl auch Zucker festgestellt.
Er ist nun wieder eine Woche aus dem Krankenhaus, aber der Arzt hat bezüglich dieser Diabetis nichts weiter gesagt oder getan (außer Tabletten).
Auch meine Mutter klagt über komische Behandlungsmethoden.
Schreiben sich Ärzte sowas nicht auf ? Also was dem Patienten fehlt, oder ist allein der Pazient dafür verantwortlich, sich um Nachbehandlungen und so etwas zu kümmern ?
Wie sind denn eure Ärtze bei so etwas.
Bei dem vorigen Arzt war es eigentlich immer so das er gesagt hat: Das Medikament nehmen sie bitte erstmal zwei Wochen ein und dann kommen Sie noch mal her." oder „Ich schreibe Sie drei Tage krank und wenn das noch nicht besser ist kommen Sie bitte wieder“…
Ich überlege schon den Hausarzt zu wechseln, aber eigentlich ist er ja „so ganz nett“. Ist immer ne schwere Sache.
Danke für die Antworten
Gruß
Andreas

