'alte' Thrombose und Pille etc

Hallo,
ich hatte vor 13 Jahren nach einem Unfall eine tiefe Bein- und Beckenvenenthrombose (links), die längste Zeit habe ich Kompresionsstrumpfhosen getragen, zwischenzeitlich reicht ein Unterschenkelstrumpf.
Ich habe kein wesentlich erhöhtes Thromboserisiko. Protein-S ist aktuell leicht erhöht.

Nun habe ich schon „seit ich denken kann“ extreme Schmerzen bei der Periode. Meine Frauenärztin riet mir zur 3-Monats-Spritze, mit der die Blutung vollständig ausbleibt.
Sie meint, Verhütungsmittel mit dem Gelbkörperhormon (Mikropille, Hormonspirale, 3-Monats-Spritze) kann ich nehmen.

Ich bin unschlüssig. Wie ist so eure Meinung zu Thrombosen und Hormone?

Gruß
Chrisma

Keuschlammfrüchte
Hallo,

zum Thema Thrombose kann ich leider gar nichts sagen. Was aber deine starken Regelschmerzen angeht, die ich auch hatte, hat mir super geholfen ein Präparat aus „Keuschlammfrüchten“ wie Agnus Castus z.B. Gibts in der Apotheke, ist rezeptfrei. Allerdings muss man es schon 2-3 Monate nehmen, bis die Wirkung kommt. Seither ist meine Regel weder stark, noch schmerzhaft, noch hab ich Brustschmerzen - besser als jede Chemiebombe wie die Pille. Wenn du eh mit Thrombosen zu tun hast/hattest, dann würde ich lieber den Weg über ein pflanzliches Präparat nehmen; obwohl mir die Gyn sagte, dass das kein „homöopathisches“ Mittel ist, sondern wie „Phytohormone“ wirkt, also durchaus seine Wirkung hat - wie ich ja selbst getestet hab.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nachtrag
Nachtrag:

Agnus Castus (Keuschlammfrüchte) hat natürlich keine verhütende Wirkung, da kann man sich ja mit Ring oder Pflaster behelfen, wenn man es unbedingt braucht.

Danke für deinen Tipp…
…allerdings habe ich, bevor ich mich für Pille, Spritze oder Spirale interessiert habe längere Zeit BIOFEM genommen. Auch ein Mönchspfeffer-Präparat. Damit wurden zwar meine Launen vor der Zeit erträglicher, an den Schmerzen hat es leider nichts geändert.

Trotzdem Danke
Chrisma

Naja, es kommt auf die Dosierung an (hochdosiert) und auf die Dauer an. Mein Gyn sagte, vor 2 bis 3 Monaten braucht man keine Wirkung erwarten. Bei mir hat es nach 2 Monaten Schmerzen um Welten reduziert, ich hatte vorher tierische Krämpfe, die Blutungsstärke normalisiert und vor allem die lästigen Zwischenblutungen beseitigt.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich habe kein wesentlich erhöhtes Thromboserisiko. Protein-S
ist aktuell leicht erhöht.

Aus einem erhöhten Protein S Wert kann man keine Schlussfolgerungen ziehen. Deutlich erniedrigtes Protein S dagegen ist ein Risikofaktor für venöse Thrombosen.
Udo Becker

Hallo,
ich hatte vor 13 Jahren nach einem Unfall eine tiefe Bein- und
Beckenvenenthrombose (links), die längste Zeit habe ich
Kompresionsstrumpfhosen getragen, zwischenzeitlich reicht ein
Unterschenkelstrumpf.
Ich habe kein wesentlich erhöhtes Thromboserisiko. Protein-S
ist aktuell leicht erhöht.

Würde ich mich nicht drauf einlassen, ein Restrisiko bleibt trotzdem.

Nun habe ich schon „seit ich denken kann“ extreme Schmerzen
bei der Periode. Meine Frauenärztin riet mir zur
3-Monats-Spritze, mit der die Blutung vollständig ausbleibt.
Sie meint, Verhütungsmittel mit dem Gelbkörperhormon
(Mikropille, Hormonspirale, 3-Monats-Spritze) kann ich nehmen.

Ich bin unschlüssig. Wie ist so eure Meinung zu Thrombosen und
Hormone?

Generell bin ich nicht so pingelig aber bei deiner Vorgeschichte würde ich die Finger davon lassen.
Hast Du es schon mal alternativ versucht? Neben den erwähnten Keuschlammfrüchten (Mönchspfeffer) kann auch Magneium helfen. Es hat eine kampflösende Wirkung u. a. auf die Muskulatur (Uterus). Zu Anfang über den Tag verteilt ca. 150mg Mg einnenhmen, ca.3-4 Tage vor der Periode und auch währenddessen höher dosieren (300-400mg). Die „richtigen“ Intervalle musst Du für Dich persönlich rausfinden, sie variieren individuell. Für Homöopethiefans: Schüssler Salz Nr. 7 als sog. >heisse Sieben