Micropille - Wann Eisprungchanece am höchsten?

Hallo,

habe sämtliche Foren durchsucht und dazu nichts gefunden:

Weiß jemand wann bei einnahme einer micropille die wahrscheinlichkeit trotzdem einen eisprung zu haben am größten ist? (duch evtl. nicht wirken 99,9% oder auch geringe einnahmefehler etc.)

ich meine nicht wann die pille auf keinen fall vergessen werden sollte, sonder an welchen zyklustagen die chance schwanger zu werden am höchsten ist.

verhält sich das wie ohne pille - also 13./14. tag + / - 5 Tage?
Oder ist bei Pilleneinnahme auch ein eisprung (wenn überhaupt… wie gesagt - einnahmefehler usw.) zu komplett anderen zeiten möglich z.b 22., 23., 24., … tag (–> also völlig gleiche chancen für alle tage, durch den eingriff der pille in das hormonsystem)

Vielen dank für eure antworten.
bitte nur wissende… :smile: keine mutmaßungen.

Hallo,
die Hauptwirkung bei der Mikropille besteht darin, den Schleimpfropf im Gebärmutterhals für Spermien undurchlässig zu machen. Außerdem kann die Gebärmutterschleimhaut ein eventuell doch befruchtetes Ei nicht aufnehmen.Die Verhinderung des Eisprunges ist nicht wirklich sicher.
Naja, geholfen hab ich dir wohl nicht damit, aber so richtig versteh ich auch deine Frage nicht!!!
Gruss

Ich versuchs nochma kürzer, ist vielleciht etwas verständlicher:

Ohne pilleneinnahme besteht immer in einem bestimmtem zeitraum die höchste wahrscheinlichkeit für einen eisprung

kann man auch bei pilleneinnahme so einen zeitraum (falls es überhaupt passieren sollte, warum auch immer) angeben, oder ist bei pilleneinnahme die wahrscheinlichkeit für einen „fälschlicherweisen“ eisprung den ganzen zyklus gleich groß / glecih gering :smile:

ich hoffe so ist es etwas einfacher meine frage zu verstehn?
besser kann ich es auch nicht ausdrücken.

HAllo,
nochmal ein Versuch…

Zyklus ohne Pille
Sofern eine Frau nicht schwanger ist, werden die obersten Schichten der Gebärmutterschleimhaut in Form einer Blutung in monatlichen Zyklen abgestoßen. Diese monatliche Regelblutung, auch Menstruation (lat. menstruus allmonatlich) oder Periode (Kreislauf, Zeitabschnitt) genannt, ist charakteristisch für die fruchtbaren Jahre der Frau. Sie beginnen mit der ersten Regelblutung in der Pubertät, der Menarche, und enden mit der sogenannten Menopause, dem Zeitpunkt der letzten Periode.
Im Durchschnitt dauert der Zyklus einer Frau 28 Tage. Doch lediglich auf 10 bis 15 Prozent der Frauen trifft das zu. Mit dem ersten Tag einer Blutung beginnt auch ein neuer Zyklus (Tag 1). Er ist abgeschlossen, bevor es zur nächsten Regelblutung kommt. Bestimmte Hormone steuern seinen Ablauf. Diese werden aus der Hirnanhangdrüse freigesetzt und kontrollieren in den Eierstöcken die Eireifung und den Eisprung (Ovulation). Zwei Hormone mit unterschiedlicher Wirkung nehmen einen entscheidenden Einfluss: Das FSH (follikellstimulierendes Hormon), das die Reifung der Eizellen veranlasst, und das LH (luteinisierendes Hormon), welches den Eisprung hervorruft. Die Eierstöcke reagieren auf die Wirkung der Hormone LH und FSH, indem sie Östrogen und Gestagen produzieren und ausschütten.

Zyklus mit Pille
Das Prinzip der Rückkoppelung zwischen Hormonen aus den Eierstöcken (Östrogen, Gestagen) und der Hirnanhangdrüse (FSH, LH) ist bei der Schwangerschaftsverhütung mit der Pille für ihre Wirkung von außerordentlichem Nutzen:
Die Freisetzung von FSH und LH wird durch einen relativ hohen Anteil von Östrogen und Gestagen gehemmt, wohingegen die Hirnanhangdrüse bei einem niedrigen Spiegel von Östrogen und Gestagen zur vermehrten Asschüttung von FSH und LH angeregt wird. In kombinierten Pillenpräparaten werden dem Organismus mit jeder Tablette gleichzeitig Östrogen und Gestagen, zusätzlich zum körpereigenen Östrogen und Gestagen, zugeführt. Durch die verstärkte Menge dieser beiden Hormone im weiblichen Körper wird schon nach 2-3 Tagen ein gleich bleibender Hormonspiegel aufgebaut, der die Ausschüttung von FSH und LH aus der Hirnanhangdrüse und gleichermaßen die Eireifung bzw. den Eisprung (Ovulation) unterdrückt. Die Produktion körpereigenen Östrogens und Gestagens wird gehemmt, durch die regelmäßige Hormonzufuhr mit der Pille wird jedoch dieser „Verlust“ wieder aufgehoben. Somit kommt es auch nicht zu Mangelerscheinungen.
Quelle:http://www.g-netz.de/Fit_for_Life/Liebe_und_Sexualit…