Wasser in der Lunge nach Brustamputation

Hallo zusammen,

brauch mal einen Rat. Und zwar geht es um meine Oma, der letzte Woche eine Brust abgenommen werden musste.

Gestern holten wir sie aus der Klinik ab und sie klagte über Luftnot und das ihr schlecht ist. Sie hatte schon öfter mal Wasser in der Lunge mit den gleichen Beschwerden. 2006 und 2007 war sie eine zeit lang alle 14 Tage im Krankenhaus zur Lungenpunktion. Dann war mit einmal Schluss und sie hatte jetzt seit vielen Monaten kein Wasser mehr in der Lunge.

Was ich eigentlich jetzt mal wissen will, kann sich durch eine Operation wieder Wasser in der Lunge bilden? Das ist nämlich jetzt ganz plötzlich wieder so schlecht mit ihr geworden, jeder Schritt führt zu Atemnot, sie ist extrem ängstlich und klagt wie gesagt über Übelkeit. Für mich deutet das wieder sehr auf Wasser hin.

Für Hilfe wäre ich extrem dankbar.

Hallo,

SOFORT damit ins Krankenhaus!

Das kann von Wasser bis zur Embolie alles sein…

grüsse
dragonkidd

Hallo Kerstin,

Gestern holten wir sie aus der Klinik ab und sie klagte über
Luftnot und das ihr schlecht ist. Sie hatte schon öfter mal
Wasser in der Lunge mit den gleichen Beschwerden.

Warum wurde sie unter den Umständen denn überhaupt aus dem Krankenhaus entlassen? Wurden die Ärzte denn über die Beschwerden nicht informiert, oder wurde der Zustand falsch eingeschätzt? Ich würde sie ganz fix wieder dahin zurückbringen.

Deine Oma neigt offenbar dazu.
Neigungen werden unter negativen Umständen eher zu akuten Krankheiten.
Die negativen Umstände sind in diesem Fall die psychische Belastung durch den Verlust der Brust, die OP mit Narkose als solche, die Bettlägerigkeit und dadurch mangelnde Belüftung der Lunge und ein völlig anderes Keimumfeld als zu Haus.
Daher würde ich deine Frage eindeutig mit Ja beantworten.

Gruß Steffi

[MOD]: Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!

Hi!

Das Problem mit ‚Wasser in der Lunge‘ liegt zumeist beim Herz, es liegt eine sogenannte Herzinsuffizienz vor. Das heißt das Herz ist nicht in der Lage soviel Blut pro Zeit zu pumpen wie eigentlich nötig wäre. Dadurch tritt Flüssigkeit in das Gewebe über und landet so in der Lunge bzw. in ihrem Gewebe.

Das das ganze nach Operationen auftritt ist nich selten, da diese eine Belastung für den Kreislauf und somit auch für das Herz darstellen. Ihr solltet mit eurer Oma zu ihrem Hausarzt gehen, der kann dann die notwendigen Schritte einleiten.

lg und gute Besserung, Nommo

zur abkärung geht einfach zum arzt oder sogar zur station wo sie operiert wurde. durch die brustamp. hat sie eine narbe und mißempfindungen, es sind noch schwellungen, wasseransammlungen im gewebe vorhanden und der prozess des abklingens braucht zeit… was ich mir nicht vorstellen kann- das sie deine
oma mit lunge in der wasser entlassen, denn mit den „mamapatienten“ geht man sehr sensibel um- fast wie mit einenm rohen ei. gruß fkm

es heißt wasser in der lunge kfm

Danke für die vielen Antworten.

Im Entlassungsbericht stand, Luftnot mit Besserung entlassen. Ich frage mich sowieso warum man nur mit Besserung schon entlassen wird. Sie lebt im Pflegeheim und ich komme grad vom Besuch. Es ist echt extrem geworden der Hausartzt war heute bei ihr und meinte nur die Schwestern sollen es beobachten. Am Freitag hat sie nen Termin zur Nachsorge aber so wie es aussieht fände ich je eher desto besser. Werde morgen zum Doc gehen und mit ihm sprechen, kann ja nicht sein, dass man sie so im Heim lässt, ist doch unnützte Quälerei für sie. Jedes Wort ist eine enorme Anstrengung für sie, konnte es kaum mit ansehen.

Also trotzdem dankeschön an alle Antworter

Haqllo Kerstin,

Sie lebt im Pflegeheim und ich komme grad vom
Besuch. Es ist echt extrem geworden der Hausartzt war heute
bei ihr und meinte nur die Schwestern sollen es beobachten.

Jedes Wort ist eine enorme Anstrengung für sie, konnte es kaum mit ansehen.

Mir scheint, du mußt nicht nur mit dem Arzt sprechen, sondern mal mit der Faust auf den Tisch hauen. Es kann doch nicht sein, daß man einen Patienten unter den Umständen einfach nur unter schwesterlicher Aufsicht läßt.

Entweder es kann dir plausibel erklärt werden, warum man so handelt, oder …
… wenn nicht, dann …
…fahr die Löwenkrallen aus!
Gruß Steffi

Hallo!

Gestern holten wir sie aus der Klinik ab und sie klagte über
Luftnot und das ihr schlecht ist. Sie hatte schon öfter mal
Wasser in der Lunge mit den gleichen Beschwerden. 2006 und
2007 war sie eine zeit lang alle 14 Tage im Krankenhaus zur
Lungenpunktion. Dann war mit einmal Schluss und sie hatte
jetzt seit vielen Monaten kein Wasser mehr in der Lunge.

Dann hatte Deine Oma damals mit Sicherheit kein Lungenödem (also Wasser in der Lunge, z.B. durch Rückstau aufgrund einer Herzschwäche), denn die Lunge kann man nicht punktieren, um das Wasser abzulassen.
Aller Wahrscheinlichkeit hatte Deine Großmutter einen sogenannten Pleuraerguß, also eine Ansammlung von Flüssigkeit im sogenannten „Pleuraspalt“ zwischen Lunge und Brustwand (vereinfacht ausgedrückt). So etwas behandelt man unter Umständen durch Punktionen. Interessant wäre, was damals die Ursache für diese Pleuraergüsse war: Entzündungen der Lunge oder des Lungenfells, Erkrankungen von Leber oder Niere, evtl. Herzerkrankungen, Tumore und viele andere mehr…

Was ich eigentlich jetzt mal wissen will, kann sich durch eine
Operation wieder Wasser in der Lunge bilden? Das ist nämlich
jetzt ganz plötzlich wieder so schlecht mit ihr geworden,
jeder Schritt führt zu Atemnot, sie ist extrem ängstlich und
klagt wie gesagt über Übelkeit. Für mich deutet das wieder
sehr auf Wasser hin.

Da hier keiner genau weiß, welche Art von Operation und Nachbehandlung durchgeführt worden ist, bleibt alles Spekulation. Wenn Deine Oma jetzt „Wasser in der Lunge“, also ein Lungenödem hat, kann es sein, daß sie Herzprobleme hat, die möglicherweise nichts mit der OP zu tun haben müssen. Möglicherweise hat sie eine Lungenentzündung (evtl. mit Pleuraerguß?), was gerade bei alten Menschen häufig vorkommt, wenn sie eine Zeit im Krankenhaus liegen und sich nicht ausreichend bewegen. Möglicherweise mußte im Rahmen der Brust-OP auch mehr oder weniger tief an der enstprechenden Wand des Brustkorbs (Muskeln, Rippen, Gefäße…) operiert werden, so daß es lokal zu Abflußstörungen (z.B. der Lymphe) gekommen ist.

Zusammenfassend: es gibt tausend mögliche Ursachen für Atemnot. Ein Arzt sollte die Ursache der Atemnot Deiner Oma klären, dann kann man überlegen, ob das in Zusammenhang mit der Operation steht. Aber eine Sache sollte man auf keinen Fall tun: sich bei so einem Problem auf Ratschläge und Hinweise aus einem Internetforum verlassen, anstatt einen leibhaftigen Arzt aufzusuchen, der die Patientin kennenlernen und untersuchen kann sowie evtl. Einblick in ihre Vorgeschichte einschließlich der Details der Brust-OP hat.

Grüße!

Gestern holten wir sie aus der Klinik ab und sie klagte über
Luftnot und das ihr schlecht ist.

Atembeschwerden sind typisch für Lungenembolie. Lungenembolie ist ein Risiko nach großen Operationen. Sie hätte postoperativ für mindestens zwei Wochen Heparinspritzen („low dose“) zur Thromboseprophylaxe bekommen müssen. Zur Diagnose sind bildgebende Verfahren wie Lungen-Szintigraphie und Spiral- Computertomographie geeignet. Da 90% der Lungenembolien durch eine Beinvenenthrombose ausgelöst werden, sollte auch nach einer vorliegenden Beinvenenthrombose mit Kompressions- Sonographie gesucht werden. Ein guter D-Dimer Test (ein Bluttest) sollte ebenfalls, am besten vor allem andern gemacht werden.
Udo Becker

Hallo,

ja wir sagen immer Wasser in der Lunge es waren immer sogenannte Pleuraergüsse die dann Punktiert wurden. Sie hat eine chronische Herzinsuffizienz und viele weitere Herzkrankheiten die das Wasser verursacht haben.

Sie bekam letzte Woche Donnerstag die Brust amputiert und wurde schon jetztigen Dienstag wieder entlassen. Atemnot wurde bei ihr schon im Krankenhaus festgestellt und sie wurde aber mit Besserung entlassen. Kann ich trotzdem nicht verstehen, nur „Besserung“ ist meines Erachtens nicht ausreichend für eine Entlassung. Aber ich bin ja kein Arzt. Als ich sie gestern im Pflegeheim besuchen war, habe ich mich ziemlich erschrocken. Sie konnte kaum einen Satz sagen vor Luftnot und laufen sowie trinken war extrem belastend für sie. Morgen muss sie zur Nachsorge, da werden wir das mit der Luft nochmal ansprechen obwohl jeder vernünftige Arzt von sich aus sofort merken müsste, das da was nicht so richtig stimmt. Wir werden sehen, wies morgen läuft.

Danke für die Antwort.

hallo, die liegezeit ist zu kurz, in der klinik in der ich arbeite,
sind die patienten mindestens 10 tage. es kann natürlich sein- das bei deiner oma die liegezeit nicht so lange ist, weil sie im pflegeheim untergebracht ist. ich hatte ja schon geschrieben, wende dich an die station wo deine oma zur op- war…oder lass sie am wochenende wo zu besuch sein und geht über die rettungsstelle eines krankenhauses- die 10 euro tun nicht weh und zu guter letzt lass sie an einen wochentag zu besuch sein und ruft die 112 an und somit wird eine diagnostik durchgeführt, weil sie evtl. ins krankenhaus eingeliefert wird. gruß konstanze