Hallo,
vor 10 Tagen bekam ich im Verlauf einer Erkältung starke Ohrenschmerzen. Nachdem diese einen Tag später wieder abklangen und es Wochenende war, bin ich erstmal nicht zum Arzt. Einen weiteren Tag später waren sie aber wieder da und ich ging zum Notdienst. Dieser diagnostizierte nach einem Blick auf’s Trommelfell eine Mittelohrentzündung und verschrieb mir Antibiotika sowie Ohrentropfen. Die Schmerzen klangen relativ schnell wieder ab, gleichzeitig stellte sich aber ein Druckgefühl im Ohr ein und ich bemerkte beim Druckausgleich, dass Flüssigkeit im Ohr ist (zischen und „blubbern“). Nachdem die Antibiotika aufgebraucht waren und der Überdruck nicht weg war bzw. ich auf diesem Ohr schlecht hörte, bin ich zu einem anderen Arzt. Dieser meinte, die Antibiotika hätten wohl nicht richtig geholfen und gab mir eine andere Art Antibiotika mit, gleichzeitig sollte ich Nasentropfen einsetzen und inhalieren, um den Druckausgleichskanal frei zu bekommen.
Dies alles hat aber bis zum heutigen Tage nicht den gewünschten Erfolg gebracht und ich überlege, nicht direkt zu einem HNO-Arzt zu gehen, zumal ich ab und an leichte Kopfschmerzen hinten an der Seite, wo das betroffene Ohr sitzt, sowie Schmerzen an der Ohrmuschel habe.
Meinungen?
Es ist möglich, eine Drainage zwischen dem Mittelohr dem Nasen-Rachenraum zu setzen, um den Abfluß von Eiter und Sekreten zu beschleunigen. Bei Kindern bietet sich das sogar an, wenn man den Einsatz von Antibiotika reduzieren möchte.
Deshalb empfehle ich Dir, zum HNO zu gehen. Er wird Dich dahingehend beraten und die notwendigen Schritte veranlassen.
Benni
Hallo,
Meinen Kindern halfen hoch dosiert Enzyme gegen die Entzündung und viele Male am Tag Druckausgleich mit den verschriebenen Nasentropfen.
Es dauerte wohl einige Zeit, bis es weg war.
Beste Grüße
Rosa
vor 10 Tagen bekam ich im Verlauf einer Erkältung starke
Ohrenschmerzen. Nachdem diese einen Tag später wieder
abklangen und es Wochenende war, bin ich erstmal nicht zum
Arzt. Einen weiteren Tag später waren sie aber wieder da und
ich ging zum Notdienst. Dieser diagnostizierte nach einem
Blick auf’s Trommelfell eine Mittelohrentzündung und
verschrieb mir Antibiotika sowie Ohrentropfen. Die Schmerzen
klangen relativ schnell wieder ab, gleichzeitig stellte sich
aber ein Druckgefühl im Ohr ein und ich bemerkte beim
Druckausgleich, dass Flüssigkeit im Ohr ist (zischen und
„blubbern“). Nachdem die Antibiotika aufgebraucht waren und
der Überdruck nicht weg war bzw. ich auf diesem Ohr schlecht
hörte, bin ich zu einem anderen Arzt. Dieser meinte, die
Antibiotika hätten wohl nicht richtig geholfen und gab mir
eine andere Art Antibiotika mit, gleichzeitig sollte ich
Nasentropfen einsetzen und inhalieren, um den
Druckausgleichskanal frei zu bekommen.
Dies alles hat aber bis zum heutigen Tage nicht den
gewünschten Erfolg gebracht und ich überlege, nicht direkt zu
einem HNO-Arzt zu gehen, zumal ich ab und an leichte
Kopfschmerzen hinten an der Seite, wo das betroffene Ohr
sitzt, sowie Schmerzen an der Ohrmuschel habe.
Meinungen?
Danke für die bisherigen Antworten.
Hallo,
Meinen Kindern halfen hoch dosiert Enzyme gegen die Entzündung
und viele Male am Tag Druckausgleich mit den verschriebenen
Nasentropfen.
Es dauerte wohl einige Zeit, bis es weg war.
Was passiert denn, wenn der Druckausgleich mal „erfolgreich“ ist? Läuft das Sekret dann aus dem Ohr?
Hi!
Du solltest zum HNO-Arzt gehen, denn so kann Dir kein Mensch sagen, ob Deine Hörprobleme nur auf Flüssigkeit im Mittelohr beruhen (was typisch ist für die Mittelohrentzündung) oder durch die Entzündung das Innenohr auch einen „Schlag“ weggekriegt hat (was eher selten ist).
Liegt das Problem an der Flüssigkeit allein, so kann man in aller Regel zuwarten, bis diese sich von selbst rückgebildet hat (kann zum Teil über die Eustachi’sche Röhre ablaufen, wird zum Teil von der Schleimhaut aufgenommen).
Gruß
Peter
Was passiert denn, wenn der Druckausgleich mal „erfolgreich“
ist? Läuft das Sekret dann aus dem Ohr?
Ja, normalerweise schon, weil dann die Verbindung zwischen Ohr und Rachenraum wieder frei ist. Das kann man einer Drainage erreichen, mit abschwellenden Nasensprays (wie bei einem Schnupfen) oder der HNO kann auch mit Druckluft versuchen, die Passage wieder freizublasen. Letzteres ist allerdings schmerzhaft.
Benni
Und wie kommt das Sekret durch’s Trommelfell?
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Und wie kommt das Sekret durch’s Trommelfell?
Gar nicht. Es fließt durch die Eustachsche Röhre ab, die liegt hinter dem Trommefell und verbindet das Mittelohr mit dem Rachenraum.
Benni
Also fließt es in den Mund und nicht aus dem Ohr?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Also fließt es in den Mund und nicht aus dem Ohr?
So kann man es nennen, ja. Auf jeden Fall kommt es wieder aus dem Ohr raus. Und darum geht es ja.
Benni