Mein Enkel (fast 5 J. alt) wird immer wieder von Krupp-Hustenanfällen geplagt. Die Kinderärztin hat ihm jetzt - zusätzlich zu Medikamenten - ein Inhalationsgerät verordnet.
Wer hat ebenfalls leidvolle Erfahrung mit dieser Krankheit gemacht? Ich würde mich sehr über Tipps freuen, welche eine dauerhafte Linderung bzw. Heilung dieser Krankheiten ermöglichen.
Hallo,
du meinst sicherlich auch den Pseudokrupp-oder?
Meistens sind Viren schuld, und richtig vorbeugen kann man beim Krupp nicht.
Wenn der Kleine einen Anfall bekommt, raus an die frische kalte Luft, oder Dusche andrehen und mit ihm in Dampf stehen. Wichtig ist das keiner in Panik gerät, also das Kind beruhigen! Wenn nichts mehr hilft kann ein Cortisonzäpfen genommen werden. Freunde von mir hatten im Kinderzimmer immer einen Luftbefeuchter stehen, das Kind hatte keine Anfälle mehr!
Gruss
im Baby-Ersthelferkurs kam noch der Tipp die Kleinen vor die geöffnete Kühlschranktür zu setzen. Ansonsten Fenster weit auf, oder eben den Wasserdampf der Dusche.
Beim Einsatz von Raumbefeuchtern muss man sehr sorgfältig auf die Hygiene achten und regelmäßig das Wasser wechseln, Filter reinigen, … Die werden sonst gerne mal zu richtigen Dreckschleudern, was dann auch nicht gut ist.
Mein Enkel (fast 5 J. alt) wird immer wieder von
Krupp-Hustenanfällen geplagt.
Ich fühle mit. Als Kind (allerdings noch etwas älter) litt ich auch regelmäßig darunter und bin jedesmal fast erstickt. Kortison hatte bei mir keine Wirkung. Aber eines half mir bei einem Anfall: Dabei einem Anfall die Stimmritze im Kehlkopf zuschwillt und so einen Erstickungsanfall auslöst, gaben mir meine Eltern einen Sprühstoß eines Nasensprays in den Rachen.
Xylometazolinhydrochlorid, der Wirkstoff in den meisten Sprays, läßt Schleimhäute abschwellen. Das half bei mir und verkürzte den Anfall immer sehr. Vielleicht ein hilfreicher Tip für Dich und Deinen Enkel.
Mein Enkel erhält seit ca. November täglich zwei Hübe Kortison (frag mich bitte nicht nach der Dosierung… ). Seitdem ist er weder krank geworden (also hat sich nirgends mehr angesteckt, ist fit wie ein Turnschuh) und hat keine Anfall mehr gehabt. Seit einer Woche hat der Facharzt die Anwendung auf 1 x täglich reduziert, da die Bronchien sich inwzwischen gut erholt haben.
Inhaliert hatte er bis November auch immer täglich, aber das hat nix gebracht. Er war im Grunde mit kurzen Pausen permanent krank/erkältet.
Abklären - wenn noch nicht geschehen - sollte man aber u.U. auch mal Allergien. Auch die können Verursacher von Pseudo-Krupp-Anfällen sein.