Hallo,
weil unten grade die akzessorische Halsrippe angesprochen wurde, hier mal eine Frage dazu.
Ebendiese zusätzliche Rippe macht einer 50-jährigen Verwandten Probleme insofern, daß sie kaum Kraft in der Hand und zeitweilig Taubheitsgefühl hat und in der Bewegung eingeschränkt ist.
Eine OP zur Entnahme der Rippe will sie nicht durchführen lassen.
Sind auf Dauer irreparable Folgeschäden zu erwarten?
Gruß Steffi
Hallo Steffi,
bei der akzessorischen Halsrippe (Thoracic Outlet Syndrom) mit Einschränkung der Armmobilität infolge Quetschung des Nervengeflechts wird es nach persönlicher Erfahrung ohne OP nicht abgehen. Bei manchen Patienten wird auch die arterielle und die venöse Blutversorgung beeinträchtigt.
Es sollte aber eine genaue Diagnose vorhanden sein, und man sollte einen erfahrenen Operateur zu Rate ziehen. Dieses Fachgebiet teilen sich Chirurgen, Orthopäden und Neurochirurgen. Meine Frau wurde mit Erfolg von einem Neurochirurgen operiert. Es verblieben keine neurologischen Ausfälle.
Informiere dich doch bei Google. Da gibt es einige spezielle Foren; denn die OP ist nicht so "ohne ".
Der „Papst“ für diese Art von Operationen war ein Professor für Chirurgie in Kassel, der wahrscheinlich schon emiritiert ist. Seine „Jünger“ sind aber über die ganze Welt verstreut.
Gute Besserung
Bernd