Asthma und Katze?

Moin,
nehmen wir mal an, es sind zwei zusammengeszogen, wo der eine schon immer unter Asthma leidet. In der Zeit von einem dreiviertel Jahr ist das Asthma schlimmer geworden. Der neu eingezogene Partner hat eine Katze mitgebracht, wodurch das Asthma scheimbar verschlimmert wurde, und öfter am Tag Spray genommen werden muß. Gibt es Möglichkeiten Med. irgend etwas zu unternehmen, damit die Katze bleiben kann und nicht ausziehen muß??? Wenn ja, welche???
Danke im voraus!!! (Auch im Namen der Katze)
Gruß ela

Moin Ela,

erst mal untersuchen lassen, ob denn eine Katzenhaarallergie vorliegt, wenn es allergisches Asthma ist. Ob die Haare an sich, als „Staubähnliche“ Struktur auch ausreichen, weiß ich nicht. Arzt fragen.

Was hat sich noch verändert? Bettwäsche, Bettzeug, also evtl vom anderen mitgebrachte? Teppich - Laminat?
Ernährung, Pflanzen im Schlafzimmer? Zu zweit macht man ja manchmal auch noch mehr Sachen anders. Raucher/in, die/der Zugezogene?
Wann wurde allg das letzte Mal das Asthma untersucht?
Manch ein Asthmatiker kann sagen, wann er z.b. mal wieder Krankengymnastik oder andere Behandlungen braucht wenn es mit seinem Asthma schlimmer wird. Durch die rein körperliche Behandlung der Rippen/Zwerchfell/Lunge und Gesamtstatik brauchen einige monatelang deutlich weniger Spray, was umgekehrt andeuten kann, das es noch mehr Gründe für eine Verschlechterung geben kann, als nur die Katze.
Aber die Vermutung liegt ja doch erst mal nahe…

Gruß
Kathy

, wo der eine schon immer unter Asthma leidet. In der Zeit von einem
dreiviertel Jahr ist das Asthma schlimmer geworden. Der neu
eingezogene Partner hat eine Katze mitgebracht, wodurch das
Asthma scheimbar verschlimmert wurde, und öfter am Tag Spray
genommen werden muß. Gibt es Möglichkeiten Med. irgend etwas
zu unternehmen, damit die Katze bleiben kann und nicht
ausziehen muß??? Wenn ja, welche???
Danke im voraus!!! (Auch im Namen der Katze)

Hallo, ela,
selbst wenn du die Katze weggeben würdest, kann die Allergie bestehen bleiben, wegen in der Wohnung verbleibender Allergene. Es sind nicht (nur) die Haare, sondern Eiweißstoffe im Speichel der Katze, die die Allergie auslösen. Also kannst du die Katze behalten, solltest stattdessen aber einen Allergologen aufsuchen, um zunächst einmal durch Testung herauszufinden, ob du tatsächlich auf das Tier reagierst. Wenn ja, könnte eine Desensibilierungskur vorgenommen werden. Als Lektüre empfehle ich dir www.klaas-points.de/katzenallergie.htm und www.enius.de/allergien/katzenallergie.html
Beste Grüße, Montanus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Ela,

zu diesem Thema hier ein Link, der Dich sicher interessieren wird:

http://www.daab.de/all_tier.php

Ich selbst kann Dir nur den dringenden Rat geben, als Asthmatikerin (bin selbst leider auch davon betroffen) allen allergieauslösenden Substanzen möglichst GANZ aus dem Weg zu gehen, sie können Deine Beschwerden nur verschlimmern.

Für eine exakte Abklärung sollte unbedingt ein Allergologe aufgesucht werden, der einen Allegietest machen wird.

Mit dem Ergebnis dann zum Lungenfacharzt gehen und alles weitere mit ihm besprechen…

Grüße
Kieckie

Hi

Gibt es Möglichkeiten Med. irgend etwas
zu unternehmen, damit die Katze bleiben kann und nicht
ausziehen muß???

Außer ewig und langsam aber sicher immer stärkere Medikamente nehmen, nein.
Ich selbst bin vor einigen Jahren in eine Mietwohnung gezogen, deren Vorbesitzer eine Katze hatten. Bereits am ersten Umzugstag musste ich zum Doc Medikamente holen. Die Teppichböden wollte ich nicht rausreißen, also hab ich sie mühsam mit viel Wasser und Wassersauger Meter für Meter gereinigt. Ihhhhhh Als ich den Dreck gesehen hatte war mir eines klar: nie wieder Teppichboden. Die Katzenallergene habe ich zu etwa 80% rausbekommen. An einer Stelle hatte ich immer Probleme, dort hatten unsere Vormieter den Kratzbaum stehen.

Ich habe schon einigemale gehört, dass es inzwischen Hyposensibilisierung gegen Katzenallergene gibt. Mein Hausarzt hat mir abgraten. Allerdings habe ich das letzte mal vor ca 5 Jahren danach gefragt. Du kannst dich ja mal in der Richtung schlau machen. Frag einfach deinen Hausarzt.

Gruß

Katl

Bei meinem Mann gingen die allergischen Reaktionen auf die Katze nach ca. einem Jahr weg - zumindest so weit, dass wir alle zusammen unter einem Dach leben konnten, allerdings gab es Schlafzimmersperre für die Katze und der Bodenwischmodus wurde deutlich erhöht. …und mein mann hat die Katze an sich so gut we nie angepackt bzw. musste danach direkt die Hände waschen…

kenne das von diversen anderen Personen aus meinem Umfeld auch, dass diese anfangs Probleme mit den Katzenhaaren hatten, bei regelmäßigem „Kontakt“ die Reaktionen allerdings bei allen besser wurden.

Guten Tag,

meine Bekannte hatte ein ähnliches Problem:
Allergie, Asthma, Katzenliebhaberin und noch Katzenbesitzerin.

Gibt es Möglichkeiten Med. irgend etwas
zu unternehmen, damit die Katze bleiben kann und nicht
ausziehen muß??? Wenn ja, welche???
Danke im voraus!!! (Auch im Namen der Katze)

Meine Bekannte ließ sich homöopathische Arznei von einer Spezialistin für TCM austesten und danach
waren ihre Beschwerden, was den Kontakt mit der Katze betrifft sehr viel weniger und teilweise
verschwunden.
Wie das mit dem Austesten der homöopathischen Arznei geht, beschrieb ich schon mal an anderer
Stelle.
Nachfolgend kopiere ich Dir im Anschluß an diesen Text den genannten Artikel.

Gute Besserung und Freude mit dem Katzentier wünscht Dir
Sophia

Es gibt homöopathische Kügelchen gegen Arthrose!!!

( Autor: Sophia / Datum: 13.2.2008 01:32 Uhr / Bewertungspunkte: (1) / Geklickt:
46 mal )

>Jetzt ist mein Gelenk wieder dick geschwollen
>und tut weh

Ist das Gelenk auch gerötet?
Könnte drin eine akute Entzündung sein?
Warst Du beim Arzt, hast dem das gezeigt?

Sämtliche Therapien, die man selber bezahlen muß,
habe ich schon ohne Erfolg durch.

Ich schwöre ja auf homöopathische Kügelchen
bei diversen Sachen, aber habe noch
nichts gefunden was da helfen könnte.

Auch wenn die Meinungen bzgl. dem Nutzen
der Homöopathie sehr auseinander gehen und
einige darauf schwören und andere es als Placebo
(obwohl Placebo lt. aktuellen wiss. Studien auch
sehr hilfreich sein kann) abtun, habe ich persönlich
sehr positive Erfahrungen mit dem Einnehmen
von Homöopathie machen können.

Gibt es ein Mittel, was hier anschlagen könnte?

Das Problem und die große Schwierigkeit bei
der Auswahl der homöop. Arznei ist, dass es
sehr viele verschiedene Sorten an homö. Med.
für ein und die gleiche Indikation (Krankheit)
gibt.
Allein für Arthrose gibt es in meinen Büchern
die Empfehlung von über 20 verschiedenen Pflanzen.
Bei Dir scheint es durch die akuten Beschwerden
evtl. nicht nur eine Arthrose zu sein,
also kommen für z.B. eine evtl. Entzündung
noch mal ca. über 20 verschiedene Pflanzen dazu.

Es ist schwierig, sich als Laie in der Fülle
an möglichen homöopath. Mitteln zurecht zu finden
und gleicht fast einem Sechser im Lotto
auf Anhieb die richtige Auswahl zu treffen.

Meine Empfehlungen sind:

Gehe zu einem guten Homöopathen,
lass eine ausführliche Amnamese (Befunderhebung)
machen, kostet ca. 250 – 350 €.
Falls der Homöopath, oft HP nicht mit der
Störfelddiagnose arbeitet, kannst Du für
dieses viele Geld jedoch noch immer
nicht 100% sicher sein, ob es das richtige
homöop. Medikament ist.

Du hast geschrieben, dass Du schon alle
privat finanzierten Therapien durch hast und
das lässt mich vermuten, dass Du auch noch
einige Euro erübrigen kannst, um folgendes zu tun:

Gehe zu einem Mediziner (Dr.med.), der die
Störfelddiagnose der TCM kann oder
Experte in TCM ist und lass Dir dort
das richtige Mittel austesten.
Wenn Du das hast, kannst Du sicher sein
und wirst Du es sehr spüren, dass es
das richtige Mittel war.

Wenn Du in Berlin wohnst, kann ich Dir
für das Austesten (per eMail)einen
sehr guten preiswerten Dr. med.
und TCM Spezialisten nennen und einen
Dr. med. Kontakt geben, die das sogar
auf Krankenkasse macht.

Falls Du nicht in Berlin wohnst, kannst Du
nach den von mir genannten Begriffen der
Störfelddiagnose und TCM googeln und
bekommst Du Spezialisten in Deiner Nähe genannt,
von denen ich möglichst die nehmen würde,
die als Experten in TCM und
Dr. med. ausgewiesen sind.

Viel Erfolg!
Gruß
Sophia

Hallo,

nur eine kleine Anmerkung am Rande noch:

Neben der medizinischen Seite (auf die unten schon eingegangen wurde) sollte noch bedacht werden, dass Asthma - und speziell durch eine eventuelle Katzenallergie ausgelöste Symptome - eine große psychische Komponente hat.

So war mir z.B. vor einigen Jahren eine Katze zugelaufen. Ein guter Freund, welcher starkes Asthma hatte, besuchte mich und setzte sich, ohne von dem neuen Familienmitglied (welches gerade aushäusig war) zu ahnen, genau auf deren Lieblingsplatz. Dort saß er dann - zwei Stunden lang - und nichts geschah: kein Röcheln, kein Husten, kein garnix. Dann kam die Katze durchs offene Fenster spaziert, und kaum ward er ihrer angesichtig, brach die atmungstechnische Hölle los…

Drum: vielleicht neben der notwendigen medizinischen Untersuchungen auch einmal die Beziehung abklopfen - schließlich war die Katze und mit ihr die möglichen Allergene ja wohl auch schon vor dem Zusammenzug vorhanden.

Beste Grüße

=^…^=
Katze