Hallo zusammen,
gleich mal vorweg, dieser Beitrag wird etwas länger aber ich kann
mich da schlecht kurz fassen. Auch meine Frage gleich vorweg. Hat
jemand Tipps oder vielleicht auch wirkliches Fachwissen wenn es darum
geht, dass man über Jahre hinweg Schmerzen hat.
Meine Geschichte so kurz wie möglich.
Vor einigen Jahren zum Arzt wegen stechenden Schmerzen zwischen dem
linken Schulterblatt und den Rippen. Etliche Male wurden vom Arzt
Blockaden in der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule entfernt. Danach
leichte Besserung. Da die Schmerzen aber nicht verschwanden eine
Kernspin. Schulter und Wirbelsäule zeigen keine Auffälligkeiten.
Weiter zum Neurologen. Dort gibt es glaub ich keinen Test den ich
nicht gemacht hab. Danach Versuch mit Lokalanästhesie die Schmerzen
in den Griff zu bekommen. Trotz der Lokalanästhesie blieben die
Schmerzen. Es war nicht mal ein Taubheitsgefühl zu spüren.
Schließlich hat sich herausgestellt, dass der CK-Wert zu hoch ist.
Versuch mit diversen Entzündungsmitteln, schlug auch fehl. Nach 1,5
Jahren hab ich erst mal aufgegeben. Schmerz blieb, war aber aus zu
halten. Nach einem Jahr, neuer Versuch da die Schmerzen blieben. Zum
Ortophäden. Erneuter Versuch mit Lokalanästhesie. Zeitgleich zum
Rheumatologen. CK-Wert nach wie vor zu hoch. Erneutes CT und ein
Röntgenbild auch diesmal ohne Befund. Nach einem halben Jahr ohne
Erfolge hatte ich die Schnauze voll. Ein halbes Jahr später haben
sich die Schmerzen ausgeweitet und sind auch stärker geworden.
CK-Wert beim Arzt überprüfen lassen immer noch zu hoch. Empfehlung
des Arztes zum Rheumatologen. Da sehe ich aber nicht wirklich einen
Sinn, da der Rheumatologe beim ersten mal schon gesagt hat, das es
nichts mit Rheuma oder dergleichen zu tun hat.
Jetziger Stand: Schmerzen zwischen Schulterblatt und Rippen auf der
linken Seite sind geblieben. Schmerzen im linken Oberarm und
besonders schlimm im linken Ellbogen und oft auch bis in den linken
Unterarm. Die Schmerzen zeihen sich manchmal auch bis zum Hals und
nach vorne Richtung Brust. Wenn ich mich hinlege und den Kopf mit dem
linken Arm ca. 10 Minuten abstütze, dann kann ich mich aus dieser
Position nur unter großen Schmerzen wieder aufrichten. Wenn am Rücken
auf der linken Seite Druck ausgeübt wird, z.B. beim festeren Kratzen,
dann entstehen an dieser Stelle ein paar Sekunden nachdem der Druck
weg ist ebenfalls Schmerzen. Die Intensivität ist abhängig von der
Stärke des Drucks. Also je fester der Druck um so größer die
Schmerzen.
Ich hoffe, das ihr mir da irgendwie weiterhelfen könnt. Lapidare
Tipps wie geh zum Arzt helfen aber nicht, da ich erstens schon bei
etlichen war und zweitens ein Arzt in seiner Praxis eh nicht die Zeit
hat mit mir so lange wie nötig zu sprechen.
Gruß Michi
Hallo Michael,
anhand der umfassenden Diagnostik, die Du bereits erfahren hast, lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass Deine Schmerzen durch Probleme/Erkrankungen der Nerven, Nervenwurzeln, bzw. durch Beteiligung von Knochen bedingt sind.
Die Muskulatur scheint somit in Bezug auf die Schmerzen im Vordergrund zu stehen.
Die CK und vor allem die Isoenzyme CK-MB und CK-MM sind muskuläre Parameter, die neben der Diagnostik in Bezug auf den Herzmuskel auch die der Skelettmuskulatur erfassen. Hierbei ist es wichtig, kurz vor der Blutentnahme keinen Sport oder muskuläre Aktivitäten auszuüben. Aber die permanente Erhöhung dieses Enzyms passt ebenfalls zu muskulären Genesen.
Zur weiteren Diagnostik ist der Rheumatologe der Arzt der Wahl, auch wenn es sich im Weiteren um nichtentzündliche Prozesse handeln sollte.
Du beschreibst auch die Schmerzpunkte, die man als „Tender-points“ bei der Fibromyalgie kennt, auch bei Letzterer sind die CK-Werte erhöht.
Im Grunde steht eine gründliche weitere Diagnostik an, bei der der Hausarzt in der Regel die Führung übernehmen sollte.
Hier zur Info und zum Durcharbeiten einige Anregungen und Links in Bezug auf verschiedene Myopathien.
http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonl…
http://209.85.135.104/search?q=cache:qnv8tENPY2cJ:ww…
http://www.medknowledge.de/krankheiten/fibromyalgie.htm
gute Besserung wünscht
Renate
Hallo Renate,
danke für deine Antwort. Speziell die Symptome von Fibromyalgie kommen mir sehr vertraut vor und davon hat bisher noch keiner der Ärzte gesprochen. Ich werde mit meinem Hausarzt mal darüber sprechen.
Vielen Dank Michi
Hallo Michael,
bei der Mutter meiner besten Freundin hat es auch JAHRE gedauert bis die richtige Diagnose Fybromalgie gestellt wurde. Sie rannte jahrzente lang erfolglos von einem Arzt zum anderen und kam sich oft als Hypochonder abgestempelt vor. Bis heute leidet sich unter Schmerzen kann aber jetzt durch die Diagnose gezielter etwas dagegen unternehmen.
Gruß
Samira
[MOD]: Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!
hallo michael,
tja dir zu helfen…möchtet du es kurz oder lang?
ich mache beides!vorab:stelle dir bitte einmal die frage,warum müssen andere deinen körper wieder in ordnung bringen den letzten endes ruiniert hast? klar können gewisse leute dir helfen,ABER nur oberflächig.den kernpunkt lößt alleine nur DU!
BIST DU WIRKLICH BEREIT DAZU?
(bist du bereit endlich mal für dich zu sorgen und nicht dauernd vieleicht für andere!denn den ärger trägst du ja schon etlich lange in dir…)
ich biete dir in liebe deine auflösung deines seelisch-geistigen hintergrundes an.wenn du den wunsch verspürst dich zu verwirklichen in deinem pers ziel egal wie klein oder groß es ist,hilfst du schon deinen körper und kannst mir schreiben.
es hilft jetzt nichts dir alles online niederzuschreiben wenn ich nicht weiß ob du es wirklich willst.
bis bald irena