Nun ist es passiert: Alle Symptome bei mir deuten auf einen Darmverschluss hin!
Wegen finanzieller Probleme bin ich aus der privaten Krankenversicherung geflogen. Die nun anstehende Operation werde ich selbst bezahlen müssen.
Weiß jemand wie teuer so eine Operation ist? Mir würden auch Angaben zu ähnlich gelagerten Fällen helfen: OP unter Vollnarkose, 1-2 Tage Intensivstation und ca. 1 Woche Nachsorge im Krankenhaus.
EITLT! Falls hier ein finanzielles Fiasko droht, muss ich mich evt. im nahe gelegenen Ausland orientieren…
Hi!
Wie kommst Du darauf, daß ein Darmverschluß vorliegt?
In der Regel springt bei fehlendem Versicherungsschutz in D das Sozialamt ein.
An Kosten würde ich mal was im mittleren einstelligen Tausender-Bereich schätzen.
Gruß
Peter
Hallo,
dem, was Peter sagt, kann ich mich nur anschließen. Eine Darmverschlussoperation ist ein großer,kostspieliger Eingriff, der auch im Ausland (in welchem denn?) nicht billig ist. Aus welchen Symptomen schließt Du überhaupt, dass ein Darmverschluss vorliegt? Wer hat die Diagnose gestellt?
Grüße,
Montanus
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Hallo,
so ganz habe ich es noch nicht verstanden:
Wenn 5.000 € kein Problem sind, wieso sind Sie dann nicht krankenversichert ? Allerdings müssten Sie es in der GKV als freiwillig versichert machen. Seien Sie versichert, das klappt. Sie müssen nur selbst hinfahren.
Zum Thema Kosten einer Dickdarm-OP:
- Ohne Diagnostik macht die keiner - rechnen Sie mit ca. 1.000 € für ambulante Diagnostik (Koloskopie, CT, Blutuntersuchungen, Sonographie, allgemeine Untersuchung), bei stationärer Diagnostik dürfte es etwa 2.000 € kosten.
- Für eine unkomplizierte Operation am Dickdarm werden ca. 6.000 € fällig, bei einer Mastdarm-Operation im besten Fall 9.000 €. Bei Komplikationen kann diese Summe auf bis zu 100.000 € ansteigen (langdauernde Intensivbehandlung).
- Nach der Operation kommen noch einmal 5.000 € für eine eventuelle Reha und bei Krebs ca. 10-50.000 € für eine Chemotherapie zusammen.
So und was nun ? Selbst wenn es in Polen nur die Hälfte kostet - im schlechtesten Fall sind das immer noch 75.000 €.
Noch Fragen ?
Dr. J. Sauer
Nun ist es passiert: Alle Symptome bei mir deuten auf einen
Darmverschluss hin!
Ah ja und damit kannst du noch vorm Rechner sitzen und dir Infos über Discount-OPs holen !?
Wegen finanzieller Probleme bin ich aus der privaten
Krankenversicherung geflogen.
Demnach bist du als Student nun Versicherungspflichtig in der Gesetzlichen KV, also nix wie hin, wesentlich teurer als eine Private wird sie auch nicht.
Jedenfalls gabs da sone Gesetzesänderung Anfang 2007, damit eben niemand mehr ohne KV bleiben muss. Frag dazu doch mal im Versicherungsbrett
Die nun anstehende Operation
werde ich selbst bezahlen müssen.
Wenn du wirklich in solchen Finanziellen Nöten bist, dann zahlt das Sozialamt bzw. der Staat (bin nicht sicher wie es genau läuft, aber selbst Obdachlose bekommen in solch einem Fall eine Untersuchung und OP um ihr Leben zu retten.)
Weiß jemand wie teuer so eine Operation ist? Mir würden auch
Angaben zu ähnlich gelagerten Fällen helfen: OP unter
Vollnarkose, 1-2 Tage Intensivstation und ca. 1 Woche
Nachsorge im Krankenhaus.
Du bist nicht zufällig Medizinstudent und leidest unter Medizinstudentenhypochondrie??? Vermutlich gibts da inzwischen ein Pendent für Internetrechercheure. Kann es nicht auch einfach eine Verstopfung sein, wegen mangelnder Bewegung, zu wenig Trinken und falschem Essen.
EITLT! Falls hier ein finanzielles Fiasko droht, muss ich mich
evt. im nahe gelegenen Ausland orientieren…
Wenn es ein Darmverschluss ist, dann ist das eine Lebensbedrohliche Sache, mit der du dich sofort jetzt noch in dieser selben Minute aufmachen solltest in ein Krankenhaus, einen Flug oder eine längere Fahrt würdest du dann nicht überleben.
Gruß Susanne
Jetzt mal ganz ehrlich…
… ein Darmverschluss wäre ein medizinischer Notfall. Die Leute, die mir davon aus eigener Erfahrung erzählt haben, hatten echt anderes zu tun als im Internet nach Antworten zu suchen. Denen ging es RICHTIG dreckig. Wenn du wirklich einen Notfall hast, wird dich kein Krankenhaus abweisen und die werden dann auch die Darmspiegelung notfallmässig durchführen. Kostenbeteiligungen /Übernahmen sind dann zweitranging.
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Hallo, Shorty,
diese Diskussion über Operationskosten erscheint mir nicht sehr sinnvoll, ehe nicht eine exakte Diagnose gestellt, d. h. mindestens eine Coloskopie gemacht worden ist. Wenn es sich wirklich um einen dringlichen Fall handelt, dürfte sich ein Arzt finden lassen, zu dem man in die Sprechstunde geht und der das veranlasst. Der Verdacht auf einen Darmverschluss, so er denn berechtigt ist, gilt immer als ein Notfall.
Gruß,
Montanus
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DANKE!
Lieber Herr Dr. Sauer,
Kompliment! Sie haben als Einzigster meine Anfrage in der von mir gewünschten Form beantwortet. Dafür möchte ich mich ganz, ganz herzlich bei Ihnen bedanken.
Die übrigen Beiträge sind ja ganz amüsant aber leider total am Thema vorbei.
Erwähnen möchte ich noch einen Beitrag von Steffi Becker, der mir direkt (und nicht im Forum) zugestellt wurde. Er beinhaltet eine homöopathische Komponente, die mir sehr gut weiter geholfen hat.
Warum bin ich nicht krankenversichert? Der Grund ist eine einfache mathematische Berechnung: 6 Jahre x 12 Monate x 275 Euro macht rund 20.000 Euro. Und was mit denen passiert ist, ist eine ganz andere Geschichte…
Schöne Grüße
Stefan
Hi,
dir ist aber schon klar dass du wegen den Kosten eines Unfalles (was ich dir wirklich wirklich nicht wünsche) gleich Privatinsolvenz anmelden kannst?
Behandlung eines Polytraumas geht in die hundertausende…
Und vor Unfällen kannst du dich auch nicht durch eine gesunde und vernünftige Lebensweise schützen.
viele Grüße
Susanne
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