Hallo,
Es geht um meine Oma. Ihre Blutgerinngung ist sehr schlecht.
Sie war deshalb schon mal im Krankenhaus.
Dann wurde auch ein Gerinnungsstatus erstellt, sodass die Ursache für die Gerinnungsstörung bekannt ist.
Ihre Thrombozytenzahl ist immer noch sehr gering.
Die allein muss nicht kritisch sein, wenn sie > 50.000 /µl liegt
Ihr Arzt meint, dass man da nix machen könne. Sie nimmte keine
Blutverdünner und kein Aspirin etc.
Eventuell eine erworbene oder familiär bedingte Koagulopathie. Arzt müsste ja Bescheid wissen, siehe oben.
Jetzt steht eine ZahnOP an und sie hat totale Angst, dass es
zu stark bluten könnte.
Die Substanz, die zur Betäubung gespritzt wird ist in der Regel Ultracain, welches das Schmerzempfinden ausschaltet, und normalerweise Adrenalin (wirkt als Vasokonstriktor), welches die Blutung vermindert.
Zu einem anderen Hausarzt will sie natürlich (warum auch auf
die Enkeltochter hören?!) auch nicht, um eine weitere Meinung
einzuholen.
Na ja, so wie es aussieht, könnte Deine Oma mit der Thematik überfordert sein.
Am besten wird es sein, Du sprichst mit ihr und wenn sie einverstanden ist, schaust Du, dass Du mit Hilfe des Hausarztes an eine Kopie der Laborwerte, besonders der Gerinnungsparameter, herankommst und im günstigsten Fall auch mit dem Hausarzt ein klärendes Gespräch führst. Er wird die Ursache durch den Bericht des Krankenhauses kennen.
Es ist nicht außergewöhnlich, wenn vor allem ältere Menschen, die wenig über medizinische Dinge bescheid wissen, die Erläuterung des Arztes schlecht oder oftmals gar nicht mitbekommen. Sie sind dann unbedingt darauf angewiesen, dass jüngere Familienmitglieder sich mit um ihr Problem kümmern.
Alles Gute wünscht
Renate