Wie lange ohne Sauerstoff?

Wie lange kann ein sportlich durchtrainierter Mensch bei einem Badeunfall ohne Sauerstoffversorgung auskommen, in normal temperiertem Wasser, (ca. 22 Grad) ohne Hirnschäden durch Sauerstoffunterversorgung zu erleiden?
Können Komplikationen während der Sofortmaßnahmen nach der Bergung, (Beatmung und Herzdruckmassage)nämlich Kammerflimmern, dann doch noch zu Hirnschädigungen führen?

Vielen Dank im Voraus!

Korrekt wäre die Frage so gestellt: wie lange halten die Sauerstoffvorräte unter Wasser. Ohne Sauerstoff gehts nur ganz kurz, aber in der Lunge ist ja immer noch ein Rest vorhanden, der einige Zeit reichen mag. Halten wir die Luft an, bleiben wir je nach Übung bis zu einigen Minuten bei sogar Bewußtsein. Wichtig ist, dass das Herz dieses Blut ins Hirn weiterpumpt. Deshalb haben Menschen mit einem Herzstillstand kürzere Überlebenschancen, als welche, deren Luftröhre plötzlich verschlossen ist. Tritt also bei Beinaheertrinken Kammerflimmern auf, spricht das für einen ziemlich lange währenden Vorgang. Die kritische Grenze fürs Hirn, die mit Schädigung einhergeht, ist hier sicher erreicht. Die Erholungspotentiale des Hirns sind aber nicht zu unterschätzen.
Wenn Du nach Zeiten fragst, würd ich sagen bei 5 min mag eine Grenze sein. Aber das ist nur ne Hausnummer. Bei 20 min jedenfalls sehe ich es sehr kritisch, 1-2 min sind wohl nicht bedrohlich. Das Kammerflimmern selber, wenns erst aufgetreten ist und sofort reanimiert wurde, muss nichts schlimmes bedeuten.
Alles was ich schrieb sind natürlich nur vage Anhaltspunkte.
Ne Geschichte aus Deiner Familie, wenn ich die Muränenfrage hinzu kombiniere?

pp