Darmspiegelung, Essen und 'Narkose'
Von: , Frage gestellt am Mi, 26. Mär 2008
Hallo!
Heute nun war mein Termin beim Gastroenterologe, der über die Ausschlussdiagnose auf den Reizdarm kommen 'will'. Dafür soll ich nun eine Magen- und Darmspiegelung machen lassen. Der Termin ist 14 Uhr und ich darf 30 Stunden vorher nichts mehr essen. Das ist der erste Punkt, der mir große Panik macht. Wenn ich Hunger habe, verspüre ich das auch körperlich, d.h. mir wird übel, schwindelig und nach einiger Zeit sehe ich auch mal weiße Punkte. Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben länger als 10 Stunden nichts gegessen (und wenn es nur ein Stück Schokolade war, das mir das Gefühl gab, wieder Zucker im Körper zu haben). Außerdem muss ich ja wahnsinnig viel trinken und auch das trägt bei mir gern dazu bei, dass ich mich sehr schnell ausgespült und hungrig fühle (und damit das genaue Gegenteil von dem bewirkt, was mir der Arzt weismachen wollte --> Trinken unterdrückt Hunger). Gibt es irgendwelche Tipps, wie man diese Zeit überstehen kann? Irgendein "Schein-Essen", mit dem ich meinem Körper vorgaukele, er habe gerade ein Schnitzel mit Pommes bekommen?! ;)
Mein zweites Problem ist ein eher technisches. Ich soll so eine Beruhigungsspritze bekommen. Danach muss ich mich abholen (in den Praxisräumen) und nach Hause bringen lassen (dafür muss ich unterschreiben). Leider kenne ich niemanden, der mich nachmittags um halb vier hier abholen geschweige denn nach Hause schaffen könnte. Kann ich auf eigene Gefahr die Praxisräume auch alleine verlassen oder ist das den Erfahrungen nach gar nicht zu empfehlen? Übernehmen Taxifahrer ggf. diese 'Verantwortung'?
Eigentlich komisch, vor der Untersuchung habe ich keine Angst, nur vor dem Davor und Danach.
LG
Sonne
