Frühjahrsmüdigkeit

Hallo,

bei uns im Büro ist heute eine engagierte Diskussion zum Thema Frühjahrsmüdigkeit entstanden. Eine Reihe (die Mehrzahl) von Kollegen fühlt sich heuer nach der Sommerzeit-Umstellung ganz besonders schlapp und müde.
Die wenigen „Nicht-Betroffenen“ argumentieren mit „esotherischem Krimskrams“ etc …

Gibt es irgendwelche bekannten Indikatoren (wie z.B. der milde Winter oder was weiß ich) dafür daß dies (scheinbar ??) mehr Leuten als sonst mehr Beschwerden bereitet?

Wer weiss was?

Danke und Gruß
mΔx

Ich halte das für ein eingebildetes Leiden.
Am 17. März bin ich nach England geflogen, Abflug am Nachmittag, Ankunft am frühen Abend. Der Tag war 1 Stunde länger (Deutschland 18.00, England 17.00). Eine Woche Aufenthalt, Rückflug am 24. März. Der Tag war eine Stunde kürzer (England 13 Uhr, Deutschland 14 Uhr). Sommerzeitumstellung in der Nacht vom 29. auf den 30. März, die Nacht war eine stunde kürzer (nach 1.59 kam ja 3.00)
rick? braucht man keinen, vor allem wenn die umstellung in der Freizeit liegt (Wochenende ist für die meisten von uns ja freizeit). Ich schlafe einfach aus, und wenn ich wach bin, stelle ich die Uhr. Fertig. die allererste Nacht danach ist etwas eigenartig, aber dann geh ich eben schlafen wenn ich noch nciht richtig müde bin oder wenn es eigentlich noch etwas zu früh zum insbettgehen ist (je nachdem in welche richtung da umgestellt wurde) Halbe Stunde hin oder her, das macht das Krat nicht fett. Am nächsten Tag stimmt das mit dem Müde werden dann wieder

Hallo Max,
wir haben hier im Büro ebenfalls dieses Phänomen: eine Hälfte ist ko, die andere ist fit.
Ich gehöre zu den letzteren und meine den Grund zu kennen: ich bin mit dem Hund 3mal täglich draußen bei Wind und Wetter, esse viel Salat und Gemüse und trinke genug Wasser und Tee. (Ich bin bei weitem kein Gesundheits-Guru oder sowas, aber Bewegung an frischer Luft, genug schlafen und viel trinken ist das Beste, was man im Moment tun kann.)

Wir haben es ausprobiert: Fleisch oder Wurst zu irgendeiner Mahlzeit macht wirklich müde und schlapp, weil der Magen zuviel Blut dem Kreislauf entnimmt für die schwere Verdauungs-Arbeit. Kaffee und Alkohol sowieso.

Ich denke, alles in Maßen belastet den Körper wenig oder gar nicht und so kommt man am besten auch über die Zeitumstellung und das seltsame kalt-warm-heiße Frühlingswetter.

Gute Besserung für alle K.O. - Leute!
Gruß Elke

Hallo,

hilft es zu wissen, dass in England und Frankreich Frühjahrsmüdigkeit NICHT als Krankheit existiert?
Quelle war ein Bericht auf Arte vor wenigen Tagen, leider habe ich im Netz dazu nichts gefunden (weil es immer schwer ist, etwas zu finden, das nicht existiert).

Gruß
eklastic

Wenn der Tag um eine Stunde verlängert wird, habe ich keinerlei Probleme, aber wenn der Tag um eine Stunde verkürzt wird, merke ich das schon. Am Sonntag, an dem die Uhr gestellt wird, merke ich das noch gar nicht, weil man da keinen Zeitdruck hat. Ob ich nun eine Stunde später aufstehe, oder nicht, in der Regel gibt es nichts, das mich zwingt, um eine bestimmte Uhrzeit an einem bestimmten Ort zu sein. Ich stehe ja sowieso später auf als an Werktagen. Aber es fällt mir schwer, rechtzeitig ins Bett zu gehen. Ich bin ja noch gar nicht müde. Ich schlafe in der ersten Nacht nach dem Stundenklau auch viel schlechter. Bin dann am Montag eher schlapp auf Arbeit und wenn ich an dem Tag dann nicht früher ins Bett komme, (weil es das Tagesprogramm nicht zulässt, dann bin ich auch noch am Dienstag schlecht drauf. Es normalisiert sich erst im Laufe der Woche. Dass es morgens nun erst mal wieder dunkler ist und die derzeitige Schlechtwetterphase (bedeckter Himmel, wenig Licht) tut ihr übriges.

Mir erscheint es auch recht logisch, dass der Körper sich auf einen verlängerten Tag besser einstellen kann als auf einen kürzeren. Ich kann daran nichts Esoterisches finden. Ich würde es aber niemals Frühjahrsmüdigkeit nennen und auch nicht Krankheit - es hat ja nichts mit der Jahreszeit an sich zu tun und ich bin auch nicht krank -, es ist eben ein kleineres Jet-Lag. Wenn man Artikel nur zu der Zeitumstellung an sich durchliest, findet man auch genügend Hinweise darauf, dass diese Zeitumstellung eine Belastung für den Körper darstellt, mit dem die einen besser als die anderen umgehen können.

Bis denne
Schnoof

Hi,

vielleicht kennen die Engländer Frühjahrsmüdigkeit nicht, weil sie gleich von „chronical fatigue“ sprechen?

Im Frühjahr bin ich auch nicht müder als zu anderen Jahreszeiten.

Möglicherweise hängt Frühjahrsmüglichkeit davon ab wie jemand die kalte Jahreszeit verbringt. Bleibt jemand wie er das Jahr über auch ist oder wird er in der kalten Jahreszeit passiver in seiner körperlichen Bewegung und ernährt sich auch weniger vitamin- und nährstoffreich? Da zöge ich es wenigstens mal in Erwägung, dass man dann im Frühjahr mehr Energie braucht um sich wieder anzukurbeln und seinen Ofen wieder anzuheizen, und das kann erstmal ermüden.

Ich für mich kann zumindest sagen, dass ich in der kalten Jahreszeit mehr zu schwerer Kost neige als im Sommer. Je wärmer es wird umso mehr Obst und Salat esse ich. Wobei wie gesagt, ich fühle mich zu jeder Jahreszeit gleich munter oder gleich müde.

Doch vielleicht sind ja manche Menschen hier sensibler oder anfälliger für Müdigkeit, z.B. auch weil sie in den kalten Monaten auch etwas Winterspeck ansetzen, und haben erstmal Energiedefzite, wenn sie „nach einem Winterschlaf“ ihren Körper erstmal wieder in Schwung bringen müssen?

Eine Theorie, doch gleich ob an der Frühjahrsmüdigkeit nun was dran ist oder nicht, alles hilft nix, wir müssen durch. :smile:

Ciao,
Romana

Danke und Gruß
mΔx