Erschöpfung nach Sigmaselektion

Von: , Frage gestellt am So, 3. Dez 2000

Hallo,
vor 5 Wochen wurde mir wegen einem handfrauenfaustgrossem Divertikel ein Teil meines Dickdarmes entfernt.
Die Operation hat ca. 5-6 Stunden gedauert. Es ist laparoskopisch gemacht worden. Dabei wurde ich am Enddarm verletzt, deswegen hat die OP wohl etwas länger als geplant gedauert.
Nun fühle ich mich immer noch sehr schwach.
Kann mir jemand sagen ob das normal ist? Kommt das vielleicht noch von der Narkose?
Wie lange sollte man sich schonen?
Vielen Dank für die Antworten.
Gruss Sylvia

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 23 Stunden hilfreich
    Re: Erschöpfung nach Sigmaselektion

    Hallo,
    vor 5 Wochen wurde mir wegen einem handfrauenfaustgrossem
    Divertikel ein Teil meines Dickdarmes entfernt.
    Die Operation hat ca. 5-6 Stunden gedauert. Es ist
    laparoskopisch gemacht worden. Dabei wurde ich am Enddarm
    verletzt, deswegen hat die OP wohl etwas länger als geplant
    gedauert.
    Nun fühle ich mich immer noch sehr schwach.
    Kann mir jemand sagen ob das normal ist? Kommt das vielleicht
    noch von der Narkose?
    Die Narkosenachwirkungenen dürfen allenfalls Stunden dauern, aber nicht Tage oder gar Wochen. An Deiner Stelle würde ich mich für die "Verletzung" am Enddarm interessieren. Versicherungstechnisch hast Du schlechte Karten, je länger Du zuwartest.

    Laß mal eine Blutsenkung machen + Blutbild! Und vergleiche die Werte mit früheren Werten vor der Operation.

    Richard

    • Antwort von nach 23 Stunden hilfreich
      Re^2: Erschöpfung nach Sigmaselektion

      Die Narkosenachwirkungenen dürfen allenfalls Stunden dauern,
      aber nicht Tage oder gar Wochen. An Deiner Stelle würde ich
      mich für die "Verletzung" am Enddarm interessieren.
      Versicherungstechnisch hast Du schlechte Karten, je länger Du
      zuwartest.

      Laß mal eine Blutsenkung machen + Blutbild! Und vergleiche die
      Werte mit früheren Werten vor der Operation.

      Richard
      Was meinst Du denn mit Verletzung interessieren?
      Meinst Du ich sollte gegen die Ärzte vorgehen?
      Da werde ich sowieso schlechte Karten haben. Ich musste ja vorher unterschreiben.
      Das Blutbild war ziemlich schlecht. Normalisiert sich jetzt aber wieder.
      Die Leukozyten waren auf 2,6 abgerutscht. Heute waren sie auch 5,4.
      Viele Grüsse
      Sylvia

      • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
        Re^3: Erschöpfung nach Sigmaselektion

        ... na also jetzt mal ehrlich: ist das nicht etwas voreilig, den Arzt verknacken zu wollen, weil man sich 5 Wochen nach der OP erschöpft fühlt?
        Grundsätzlich sollte man aber bedenken, daß für jede Heilung sowohl Ärztliches Können als auch genug Heilungsfähigkeit beim Patienten selbst und auch eine vernünftige Nachbehandlung sowie die notwendige Disziplin dafür beim Patienten selbst notwendig sind.
        Deshalb find' ichs immer etwas ungerecht, wenn man immer zuerst gleich den Arzt verklagen will, wenn's nach der OP nicht so aussieht, wie erhofft.

        Liebe Sylvia, schreib' uns doch lieber mal, was Du bisher nach der OP getan hast, um herauszufinden, warum Du so schlapp bist. Warst Du noch mal beim Arzt? Hattest Du nochmal eine Koloskopie? Irgendwelche Röntgenuntersuchungen, etc. ? Was hat die feingewebliche Untersuchung Deines Sigmas ergeben?

        Klagen gegen den operierenden Arzt haben im allg. nur dann einen Sinn, wenn er einen nicht ausreichend vorher darüber aufgeklärt hat, was passieren kann. Es sei denn, er hat einen Kunstfehler begangen.

        Chris

        • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
          Re^4: Erschöpfung nach Sigmaselektion

          Hallo Chris,
          vielen Dank erst einmal, dass Du hier geantwortet hast.
          Ich habe nicht vor den Arzt zu verklagen weil ich trotz der Verletzung grosses Vertrauen zu ihm hatte.
          Erwähnt hatte ich es hier weil ich dachte, dass es wichtig wäre es zu erwähnen. EIn Medziner hätte sich sonst vielleicht gefragt warum die Operation so lange gedauert hat und mich vielleicht nicht ernst genommen.
          Die Dauer der NArkose ist doch sicher auch entscheidend dafür wie lange es adauert bis die Narkosegifte vom Körper wieder abgebaut sind.
          Mittlerweile geht es mir schon besser. Langsam geht es bergauf.
          Zum Arzt war ich zur Blutuntersuchung.
          Eine Kolosokpie wurde noch nicht wieder gemacht. Eine Röntgenuntersuchung vom Enddarm um zu sehen ob die NAht dicht ist. Ist natürlich dicht sonst wäre ich nicht zu Hause.
          Feingewebliche Untersuchung hat ergeben, dass es sich hier nur um Divertikel handelt, sonst wurde nichts gefunden. Natürlich wurde auch auf Krebszellen untersucht. Ist aber Gott sei Dank negativ.
          Meine Bluwerte sind mittlerweile wieder in Ordnung. Die Leukozyten sind auf 5,4.
          Konnte es vielleicht an den Werten liegen?
          Die Leukozyten waren ja auf 2,6 runter.
          Vielen Dank
          Sylvia [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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