Hallo,
bitte seid mir nicht böse, der Arzttermin kommt ja, aber ich bin besorgt und erhoffe mir Tipps für den anstehenden Termin:
Also meine Tochter, 12, hat Hashimoto, Stoffwechsellage euthyreot, allerdings gibt es ein paar Dinge, die mich stutzig machen. Sie ist sehr dünn (schon immer gewesen, aktuell 1,66m und 44kg), hyperaktiv, leidet seit ihrem 5. Lebensjahr an Sehstörungen, für die kein Augenarzt eine Erklärung hat. Ein erhöhter Cortisolwert, der laut Endokrinologe im 24-Std.-Urin überprüft werden sollte, lehnte der Kinderarzt ab, weil er die Notwendigkeit nicht sah. Bei dem nächsten punktuellen Cortisol-Check lag wohl alles im Rahmen.
Seit etwa einem halben Jahr leidet sie unter Migräne mit neurologischen Ausfallerscheinungen, die insbesondere unter Stress auftritt (Stress, der für mich im Normbereich liegt). Seit drei Monaten kommen Unterleibsschmerzen hinzu. Blindarm, Eierstockzysten und Blasenentzündungen wurden ausgeschlossen. Dafür wurde heute auf meine Bitte hin, einen Urintest zu machen, Eiweiß im Urin gefunden.
So, nun bin ich durch den Wind. Ich nicht-Mediziner. Wir sollen zum Urologen gehen, Montag mache ich den Termin. Ich glaube allmählich nicht mehr daran, dass die Hashimoto mit all dem nichts zu tun haben soll. Sie lag mittlerweile drei mal im letzten halben Jahr im Krankenhaus, wegen Migräne (Kernspin etc. alles gemacht, Epilepsie ausgeschlossen) und Verdacht auf Blindarmentzündung. Sie hat die Schule vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt, ich komme überhaupt nicht mehr zu meinem eigenen Studium. Wir mögen nicht mehr.
Wer nun mehr Ahnung hat als ich: Soll ich dem Urologen blind vertrauen? Ihn auf irgendwas gezielt ansprechen? Ihn um eine bestimmte Untersuchung bitten? Oder bin ich blöd?
Sorry für den wirren Roman, tat auch einfach mal gut, das los zu werden.
Mücke