Schlafstörungen,Schwindel,Konzentrationsstörung

Hallo,

wie schon in der überschrift zu lesen ist, hab ich so einige Leiden die mich im Moment, da ich mitten im Abistress bin, immer mehr belasten da es gerade jetzt auch schlimmer geworden ist.
Soweit ich mich erinnern kann hat das ungefähr vor drei Jahren mit ständiger Müdigkeit angefangen. Egal wie lange ich geschalfen hab oder wann ich schlafen gegangen bin. Ich war zwar den ganen Tag über müde, aber einschlafen konnte ich abends trotzdem nicht. Und wenn ich dann mal so gegen zwei eingeschlafen bin, bin ich ständig aufgewacht. Das meine Hände gelegentlich zittrig sind ist mir auch da schon aufgefallen.
das alles hat sich natürlich bis jetzt gezogen, teilweise sogar schlimmer geworden. Meinen Freunden ist seid nem circa 3/4 Jahr aufgefallen, dass ich ständig gereizt bin, Stimmungsschwankungen hab und ziemlich lustlos bin. Ich habe keine Ahnung, ob das alles irgendwie einen zusammenhang hat aber ich nenn es einfach mal zur sicherheit.
Anfang letztn Jahre konnte ich mich dann dazu aufraffen einen Arzt aufzusuchen. Das größte Augenmerk haben wir damals jedoch auf das Umkippen gelegt. Die anderen Sachen haben wir völlig ausser acht gelassen. Es wurde ein großen Blutbild, EEG, kurzzeit-, und auch zwei langzeit-EKGs gemacht. Aber rausgekommen ist dabei nichts.
Deswegen hab hab ich mich mal hirzu gewandt, in der Hoffnung irgendwer weiß vielleicht woran das leigen könnte.
Hat irgendwer ne Ahnung??? Danke schonmal für die hoffentlich folgenden antworten

ach ja, Schwindel kommt auchnoch dazu. Manchmal sogar so weit, dass ich einfach zusammen sacke und mich dann auf dem Boden wiederfinde. bewusstlos bin ich dabei aber nicht immer. Eher wird mir vorher schwarz vo Augen und ich kann mich einfach nichtmehr auf den beinen halten.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Burn-out
Hallo,

ich bin kein Arzt, aber deine Beschwerden erinnern mich mal eine eine meiner massiv stressigsten Zeiten, wenn du sagst, du bist im Abistress.

Ich hatte mal über 8 Monate eine ziemlich belastende Zeit, da bin ich auch einfach umgekippt, ohne ohnmächtig zu werden, meine Beine sind einfach unter mir weggesackt, mir war schwindlig, ich war nur noch müde etc.

Natürlich gehört das erstmal vom Arzt angeschaut, Blut war ok, sie hatten sogar ein MRT vom Schädel gemacht und mich zum Neurologen geschickt - ohne jeden Befund.

Bis dann bei einem Neurologen, der nebenbei noch Psychotherapie macht, mir gesagt hat, dass - eben weil nichts Organisches rauskam - es naheliegend wäre, dass ich aufgrund des massiven Stresses eine Art „Burn-out-Syndrom“ hätte, einen Erschöpfungszustand.
Da schaltet dann der Körper auf Sparflamme, man wird vergesslich, weil das Gehirn reizüberflutet ist usw. usw. - alles auch typisch für Depressionen z.B.

Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass das bei dir mit der Stresssituation in Sachen Abi zusammenhängt.

Wenn dir organisch nichts fehlt und das abgeklärt ist, dann bleibt dir nur sowas wie Autogenes Training oder Muskelentspannung nach Jacobsen oder du wartest das Abi ab - in der Zwischenzeit immer mal wieder für Ruhe sorgen, Entspannung, dir was Gutes tun … viel schlafen, gut/gesund essen, viel trinken, kein Alkohol.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Meine Ideen wären:
Chronisches Müdigkeitssyndrom
Schlafapnoe
nächtliche Myoklonien
Depressionen

hmm ja auf das „burn-out-syndrom“ bin ich auch schon gekommen. ich bin mir da aber nicht so ganz sicher. das hat ja alles schon so vor 3 jahren angefangen. mit 16 jahren schon „ausgebrannt“? ist das nicht ein bisschen jung? und das auchnoch als schüler? was für einen stress kann man da schon haben?! =)
aber ich danke dir für den beitrag. ich hab auch schon einen neuen termin beim arzt und werde ihn dann mal darauf ansprechen. Möglich ist natürlich alles.
Danke, Bianka

[MOD]: Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!

Danke schön. ich werde diese dinge alle mal beim Arzt ansprechen. könnte ja sein dass es eins davon ist.
danke, Bianka

Meine Ideen wären:
Chronisches Müdigkeitssyndrom
Schlafapnoe
nächtliche Myoklonien
Depressionen

Überforderung, Erschöpfung …

hmm ja auf das „burn-out-syndrom“ bin ich auch schon gekommen.
ich bin mir da aber nicht so ganz sicher. das hat ja alles
schon so vor 3 jahren angefangen. mit 16 jahren schon
„ausgebrannt“? ist das nicht ein bisschen jung? und das
auchnoch als schüler? was für einen stress kann man da schon
haben?! =)
aber ich danke dir für den beitrag. ich hab auch schon einen
neuen termin beim arzt und werde ihn dann mal darauf
ansprechen. Möglich ist natürlich alles.
Danke, Bianka

Hi,

wenn sie organisch nichts finden … ich würde es nicht unterschätzen.
Letztendlich kannst nur du das wissen:
wie siehts aus zuhause? Trouble? Stress?
Wie siehts aus: depressiv?
Gehts dir im Sommer auch so oder nur im Winter (Stichwort: Lichtmangel, Winterdepression)?
Überforderung durch wen (!) oder was auch immer?

Ist deine Schilddrüse untersucht worden? Werte ok?

Gibt viele Möglichkeiten …

hey
Ja stimmt, was organisches wurde nicht gefunden. die schilddrüsenwerte waren auch normal und irgendeinen mangel hab ich auch nicht.
Ob ich wirklich manchmal depressiv bin weiß ich nicht so wirklich aber das mit dem stress trifft schon zu. den gibts bei uns täglich, was wohl auch daran liegt, dass ich im moment super reizbar bin. Bei uns in der Famile sind momentan so einige dinge die belastend für mich sind.
wenn es denn wirklich das burn-out-syndrom sein sollte, wie kann man sowas denn behandeln? ich hab im internet was darüber gelesen und da stand etwas über antidepressiva und psychotherapie… gibt es denn nichts anders? ich bin doch nicht verrückt, dass ich nen therapeuten brauche…

Hi,

wenn sie organisch nichts finden … ich würde es nicht
unterschätzen.
Letztendlich kannst nur du das wissen:
wie siehts aus zuhause? Trouble? Stress?
Wie siehts aus: depressiv?
Gehts dir im Sommer auch so oder nur im Winter (Stichwort:
Lichtmangel, Winterdepression)?
Überforderung durch wen (!) oder was auch immer?

Ist deine Schilddrüse untersucht worden? Werte ok?

Gibt viele Möglichkeiten …

wenn es denn wirklich das burn-out-syndrom sein sollte, wie
kann man sowas denn behandeln? ich hab im internet was darüber
gelesen und da stand etwas über antidepressiva und
psychotherapie… gibt es denn nichts anders? ich bin doch
nicht verrückt, dass ich nen therapeuten brauche…

Ich bin kein Arzt, ich kann dir nicht sagen, wie man was behandelt.
Burn-out ist auch ein weites Feld - das war jetzt nur mein Laienverständnis.
Aber wenn du soviel um die Ohren hast, Abi, Stress daheim, dann liegt es nahe, dass die Psyche einfach nach Ruhe schreit. Die holt sie sich dann halt und du merkst es als ständiges Müdesein z.B., so erklär ich mir das.

Ich hatte sowas seinerzeit auch mal. Es wurde nicht „behandelt“ in dem Sinn, sondern ich hab versucht, diese Situation zu ändern. Bei mir war es die Arbeit - also hab ich mir eine andere gesucht.
Wenn man die Situation nicht so einfach ändern kann, dann müsste man schauen, wo man sich Ruhe-Oasen schaffen kann. Urlaub? Wochenende mal raus, abschalten? Entspannungstechniken lernen? Viel schlafen? Eigene Wohnung statt Stress bei den Eltern daheim?

Ein Arzt kann dich z.B. mit Johanniskraut unterstützen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Echtes_Johanniskraut#Ve…

… gelesen und da stand etwas über antidepressiva und
psychotherapie… gibt es denn nichts anders? ich bin doch
nicht verrückt, dass ich nen therapeuten brauche…

Mit verrückt hat das doch nichts zu tun! Wer einen Therapeuten braucht oder aufsuchen möchte, der ist alles, aber nicht „verrückt“.
So wie dein Körper einen „Schnupfen“ haben kann, so kann auch die Seele als Bestandteil von uns auch ihren „Schnupfen“ haben - will heißen, auch die Seele braucht mal Hilfe.

Aber das heißt nicht, es wie viele Leute es als „verrückt“ zu bezeichnen oder abzutun. Das sind Vorurteile und Nichtwissen.

Lies mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom

Du kannst ja erstmal mit deinem Hausarzt drüber reden. Einen Therapeuten sucht man meist erst auf, wenn der Leidensdruck immens ist und das eigene Leben wirklich durch die Belastungen eingeschränkt ist.

Ein Therapeut hilft dir entweder durch Gespräche, indem er dir neue Wege aufzeigt, zu Denken, zu Handeln, indem er dir neue Denkimpulse gibt, auf die du z.B. vorher nicht selbst gekommen wärst … u.v.m. - ein weites Feld.

Er kann, muss aber nicht, das Ganze medikamentös unterstützen. Aber das, denke ich, ist erst der Fall, wenn es einem wirklich sehr dreckig geht, man z.B. Panikattacken hat oder starke Angst(störungen), starke Depressionen etc.

Dann reicht die medikamentöse Behandlung vom pflanzlichen Johanniskraut über sog. „selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin-Wiederaufnahm…) bis hin zu diversen Antidepressiva (http://de.wikipedia.org/wiki/Antidepressivum)

Selbst das wäre nicht schlimm, wenn man das mal eine zeitlang nehmen muss/soll. Stell dir solche Medikamente wie eine „Krücke“ vor, die dir helfen sollen, eine zeitlang zu „gehen“ - im übertragenen Sinn, bis es dir wieder besser geht in deinem Leben, bis du wieder selbstständig laufen kannst - ohne dass du aufgrund div. Belastungen buchstäblich „in die Knie gehst“.

Leider urteilt „die Gesellschaft“ über so etwas sehr abfällig, und viele Menschen, die psych. Probleme haben werden entsprechend abgestempelt und behandelt. In USA ist es schon fast „Mode“ und nichts Ungewöhnliches, dass man „seinen“ Therapeuten hat und seine „Aufputschpillen“, sog. Managerpillen bekommt :wink:
Hierzulande wird man als „verrückt“ abgestempelt und ausgegrenzt.
Reines Unwissen, Unkenntnis, weil „man“ dann einfach nicht mehr so funktioniert, wie unsere Gesellschaft das gerne hätte.

Also denk dir nichts - DU musst dir wichtig sein, egal, was wer auch immer denkt. Du musst es ja nicht an die große Glocke hängen.

Geh mal zum Hausarzt, erzähl ihm von deinen Beschwerden und deinem Stress und dann diskutiert mal darüber, was man tun kann:
Situation ändern, Entspannungstechniken lernen, mit Johanniskraut o.a. unterstützen.

Übrigens: Stress und zuviel Stresshormone im Gehirn blockieren das Gehirn und damit die Denkleistung enorm!
Ist auch irgendwie logisch: das Gehirn „schaltet“ irgendwann ab, wenn es aufgrund von massivem Stress, Ängsten, Depressionen etc. überlastet ist. Auch ein Grund, warum man unter Depressionen oft ungemein vergesslich wird.

Schon in Anbetracht deines Abis könnte man überlegen, ob man bis dahin Johanniskraut z.B. nimmt.

Achtung: Johanniskraut macht die Pille unwirksam!!!

http://www.onmeda.de/arztbesuch/alternative_heilverf…

Alles Gute für dich und: du bist nicht „verrückt“, du bist überfordert, überlastet - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Christina

Mit verrückt hat das doch nichts zu tun! Wer einen Therapeuten
braucht oder aufsuchen möchte, der ist alles, aber nicht
„verrückt“.

Ich habe verrückt nicht in dem Sinne gemeint wie es hier zu lande üblich ist! Vielleicht kam es so rüber. ich kenne selber leute die seelische probleme haben und dagegen behandelt werden.
ich meine „verrückt“ nicht in dem sinne wie „bekloppt“.ich hab das auf mich bezogen, nicht auf eine krankheit bezogen sondern so, dass es für mich nicht in frage kommt zu einem therapeuten zu gehen. das ist für mich einfach zu beängstigend. ich schäme mich zwar nicht, warum auch, aber ich glaube es gibt auch andere sachen womit mir geholfen wäre, wie die ja schon genannt hast. ich danke dir sehr für deine hilfe. werde mich morgen mal in der apotheke nach den ein oder anderen sachen erkundigen. mal sehn, vielleicht kreige ich das auch ohne ärztliche hilfe in den griff.
Danke, Bianka

Hi,

ok, hab dich schon verstanden :wink:

werde mich
morgen mal in der apotheke nach den ein oder anderen sachen
erkundigen. mal sehn, vielleicht kreige ich das auch ohne
ärztliche hilfe in den griff.

In der Apotheke bekommst du allenfalls Johanniskraut frei verkäuflich. Alles andere, was ich geschrieben hatte, gibts nur auf Rezept.
Und du solltest dir bewusst machen: trotz Medikamente bleibt ja die Ursache deiner Beschwerden bestehen. Vielleicht kannst du da ja was „drehen“, dass du dem ein bisserl ausweichen kannst.

Sooo war grad beim Arzt. Für sie war es klar: eine psychosomatische störung, in meinem fall wirklich das „burnout“. vorerst soll ich die höchstdosierten pflanzlichen antidepressiva, also johanniskraut, nehmen die man ohne rezept kreigt. im moment, mitten im abi, ist es zu gefägrlich stärkere preperate zu verschreiben. man weiß nie wie diese wirken, sie können sowohl nach vorne als auch nach hinten losgehen. habe jetzt einen behandlungsplan mit ihr ausgearbeitet der mit hoffentlich weiterhilft.
ich danke dirfür deine hilfe. obwohl du kein arzt bist hattest du trotzdem den richtigen riecher=)
danke, Mit freundlichen Grüßen
bianka

Hi,

freut mich, dass du jetzt wieder „Land siehst“ :wink:
Naja, ich kenne das von mir ja auch und ich wurde ja schon erfolgreich „geholfen“ - insofern …

Aber pass auf: unter Johanniskraut wirkt die Pille nicht mehr:

http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=150584

LG Christina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]