Hallo!
Den folgenden Artikel stelle ich für einen Freund hier ein, der mich darum gebeten hat. Vielleicht könnt ihr ihm raten.
Viele Grüße,
Annegret
Hallo,
bei mir wurde schon im frühen Erwachsenenalter ein (nicht sehr stark ausgeprägter) Morbus Scheuermann und eine leichte bis mittelgradige S-Skoliose festgestellt. Jetzt, mit 37, bin ich aufgrund von stärkeren Rückenschmerzen zum Orthopäden gegangen, der bei mir mit MRT (Kernspin) im Wesentlichen 4 Bandscheibenprotrusionen (Vorwölbungen) im Bereich der Lendenwirbelsäule (zwischen 4 und 6 mm, nach unten zunehmend) festgestellt hat. Er verschrieb mir Schmerzmittel und Krankengymnastik.
Mein Krankengymnastin hat versucht, diese Protrusionen durch bestimmte Übungen nach McKenzie zurückzudrängen. Dabei musste ich mich auf den Boden legen und mit den seitlich angelegten Armen in eine Art Liegestütze hochdrücken, bis ins Hohlkreuz. Ich habe erst nach einer Woche bemerkt, dass mir die Übung nicht gutgetan hat, dass ich erhebliche Nackenschmerzen und Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule bekommen habe. Die Krankengymnastin hatte mir allerdings zuvor gesagt, dass es durchaus in Ordnung sei, wenn es ein bisschen weh tue und dass ich ruhig richtig ins Hohlkreuz gehen solle.
Jetzt habe ich deutlich stärkere Ausstrahlungen ins linke Bein, aber auch in andere Bereiche, wobei ich anfangs nur leichte Ausstrahlungen verspürte, ohne Ziehen etc. Diese Ausstrahlungen waren eher „isoliert“.
Was könnte da passiert sein? Ist einem von euch schon mal was ähnliches passiert? Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
Ich möchte gerne zu einem Arzt gehen, aber zu einem anderen - ich habe das Gefühl, dass mich mein Orthopäde einfach nur rasch abgefertigt hat, ohne genau nachzusehen. Welcher Arzt könnte mir helfen? Ich wohne in Stuttgart - vielleicht gibt es ja hier in der Nähe einen guten Arzt? Eine Operation will ich nach Möglichkeit ausschließen.
Viele Grüße,
Nautilus
