Dosierung Johanniskraut Präparat

Hallo

Ich nehme seit 3 Wochen ein Johanniskrautpräparat aus der Apotheke.
Ich will weiterhin bis zu 6 Wochen die doppelte angegebene Menge nehmen. Also 2 Tabletten (1200mg). Danach möchte ich weiterhin, zur Festigung der einzutretenden Wirkung, 1 Tablette ( 600mg) Weiternehmen.

Ist es nun ratsam so wie oben Beschrieben weiterzumachen, oder weiterhin 2 Tabletten ( 1200mg) ?

Ich frage aus Kostengründen. Das Medikament ist nicht ganz billig.

Danke
Karlos

Hallo

Ich nehme seit 3 Wochen ein Johanniskrautpräparat aus der
Apotheke.
Ich will weiterhin bis zu 6 Wochen die doppelte angegebene
Menge nehmen.

Da würde ich vorsichtig sein,denn die Haut wird dadurch
lichtempfindlicher,gerade jetzt,wo die Strahlungs-
intensität ( täglich) zunimmt.
(Aber dass ist ja ein alter Hut!!!)

Ist es nun ratsam so wie oben Beschrieben weiterzumachen, oder
weiterhin 2 Tabletten ( 1200mg) ?

Ich würde in der Apotheke nachhaken
Gruß Kai

Danke
Karlos

Hi, Karlos.

Das soll jetzt alles nicht unfreundlich wirken, aber ich hätte bedzüglich der Medikation einfach mal ein paar Fragen

  1. Frage: warst du mit deinen Beschwerden beim Arzt?
  2. Frage: ist das mit den 2x1200mg eine Selbstmedikation-> wenn ja, ist das für meinen Geschmack ein bisschen zu hoch (empf. Tagesdosis sind in der Regel je nach Präparat 2x300-400mg)
  3. Frage: leider hast du keine Angaben zu deiner sonstigen Medikation gemacht. Nimmst du also sonst noch (un-)regelmäßig IRGENDWELCHE Medikamente? Hast du Asthma, Herzprobleme? Nimmst du Antikoagulantien? Bist du in Wirklichkeit weiblich (sorry, aber man kann sich ja trotz des Namens nie 100%ig sicher sein)? Ist zwar eine Frage, die sich erübrigen sollte, weil jeder Transplantierte inzwischen wissen sollte, was er nehmen darf, aber: hast du irgendwelche Transplantationen hinter dir? Nimmst du ansonsten irgendwas gegen jene Beschwerden, gegen die du das besagte Präparat einnimmst?

Ansonsten: wie mein Vorgänger Kai schon gesagt hat. Ein bisschen mit der Sonne aufpassen. Diesbezügliche Nebenwirkung ist ja eigentlich nicht weiter wild.

Schöne Grüße, Steffen

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Hi, Karlos.

Das soll jetzt alles nicht unfreundlich wirken, aber ich hätte
bedzüglich der Medikation einfach mal ein paar Fragen

  1. Frage: warst du mit deinen Beschwerden beim Arzt?

Nein ich war nicht beim Arzt. Da fehlt mir die Zeit und der Mut. Ich habe mich aber ausführlich im Internet informiert

  1. Frage: ist das mit den 2x1200mg eine Selbstmedikation->

Im Internet gibt es Studien mit 1x600mg oder 2x 600mg. Ich nehme NICHT 2x1200mg am Tag wie sie oben beschrieben haben. Das wäre wirklich ein bisschen viel.

wenn ja, ist das für meinen Geschmack ein bisschen zu hoch
(empf. Tagesdosis sind in der Regel je nach Präparat
2x300-400mg)
3. Frage: leider hast du keine Angaben zu deiner sonstigen
Medikation gemacht. Nimmst du also sonst noch (un-)regelmäßig
IRGENDWELCHE Medikamente? Hast du Asthma, Herzprobleme? Nimmst
du Antikoagulantien? Bist du in Wirklichkeit weiblich (sorry,
aber man kann sich ja trotz des Namens nie 100%ig sicher
sein)? Ist zwar eine Frage, die sich erübrigen sollte, weil
jeder Transplantierte inzwischen wissen sollte, was er nehmen
darf, aber: hast du irgendwelche Transplantationen hinter dir?
Nimmst du ansonsten irgendwas gegen jene Beschwerden, gegen
die du das besagte Präparat einnimmst?

Ich nehme KEINE anderen Medikamente. Bin auch nicht weiblich deswegen muss ich auch keine Pille nehmen. Vor Sonneneinstrahlung schütze ich mich mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Habe bis jetzt keine Nebenwirkungen. Mir geht es schon etwas besser. Ich hoffe es wird noch besser.

Habe mich im Internet über Depressionen informiert. Ich bin sicher, dass ich eine habe. Ich würde sagen zwischen leicht und mittelschwer. Symptome: Antriebslosigkeit, Betrübtheit. Ich habe den ganzen Tag das Gefühl einen Kloß im Hals zu haben.

Ich will wissen, ob sich der Körper einmal an die Dosis 1200mg/täglich gewöhnt hat, und man es deswegen weiterhin in der Dosis einnehmen muss. Oder ob man das Medikament nach z.B. 6 Wochen geringer Dosieren kann? Habe gelesen, man soll das Medikament bis zu 9 Monaten einnehmen um einem Rückfall entgegenzuwirken.

Wenn noch jemand Ratschläge zum Medikament geben kann, wäre ich sehr dankbar.

Gibt es z.B. etwas was man beachten muss um die Wirkung des Johanniskrauts nicht zu beeinträchtigen? Z.b. nicht in Verbindung mit Milch wie bei Antibiotika?

Danke bis dahin

Karlos

aus eigener Erfahrung
Hallo Karlos!

Du schreibst, Du hast keine Zeit und keinen Mut einen Arzt aufzusuchen.

Vielleicht wäre es besser mit einem erfahrenen Menschen (=Arzt) über den Kloß im Hals zu sprechen, statt ihn mit Johanniskraut weg"machen" zu wollen.

Unser Körper gibt uns oft Signale, die wir gern überhören.
Bis dann der nächste richtige Klopper kommt.
Soll heißen, dass der Kloß im Hals möglicherweise nur die Spitze des Eisberges ist und es wichtig sein könnte, auf den Körper zu hören.

Aus eigener Erfahrung möchte ich Dir raten, eine Person Deines Vertrauens einzuweihen und ggf. mit dieser Person einen Arzt aufzusuchen.

Eigen"diagnostik" im Internet statt Arztbesuch finde ich gefährlich.
Aber zum Zweck der Orientierung, um hinterher einen Fachmann aufzusuchen, durchaus sinnvoll.

Es gibt m.E. eine große Anzahl wirksamer Medikamente, die Dich - bei vorausgegangener Untersuchung durch einen Arzt - bestimmt weiter bringen als Johanniskraut.
Oder aber auch eine Gesprächstherapie…

Mit guten Wünschen,
Angelika

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[MOD]: Ganzkörperzitat entfernt. Bitte beachtet die Netiquette,Satz 3 Pkt.7: http://www.wer-weiss-was.de/content/netiquette.shtml Danke!

Danke für deine Ratschläge. Leider bin ich beruflich Unterwegs.
Ich versuche es erstmal mit Pflanzlichen Mitteln. Wenn das nicht funktioniert, werde ich andere Maßnahmen durchführen.

Hallo Karlos,

meine Erfahrung mit Phytotherapie (bei körperlichen Beschwerden und echten Kräutern) ist, daß man wenn die Wirkung erreicht ist mit geringerer Dosierung den Level halten kann.

Aber Johanniskraut wirkt bei Depressionen nur gegen die Symptome, nicht gegen die Ursachen und ist darum, wie auch Medikamente, keine Lösung. Die Ursachen müssen gefunden und bearbeitet werden. Bis dahin würde ich allerdings auch Johanniskraut vorziehen.

Gruß Steffi

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Hallo

wie sagete mal ein mir bekannter Neurologe so schön: Bei einer echten Depression kann man Johanniskraut fressen, bis es einem aus den Ohren kommt. Mal abgesehen von den Nebenwirkungen erreicht man damit nicht viel. Also warum nicht gleich zum Fachmann (die Zeit findet man immer, und die gibt es auch überall), und sich anständig behandeln lassen. Das ist doch kein Thema wie eine Blase am Fuß, wo man sich mal eben was aus der Drogerie holt. Und natürlich sind auch Psychopharmaka nicht alleine glückseelig machend. Aber es hilft für ein ursächliches Herangehen doch ungemein, wenn man schon mal die Symptome vorab in den Grff bekommt.

Gruß vom Wiz