Mittel gegen Seekrankheit

Hallo Zusammen,

da ich demnächst einen Segeltörn machen werde, wollte ich, da ich nicht Seetauglich bin, Mittel gegen Seekrankheit einnehmen. Leider kenne ich mich da überhaupt nicht aus. Kann mir da jemand Medizin nennen, damit ich etwas von dem Segeltörn habe und mir nicht ständig das Essen aus dem Gesicht fällt und nur die Möven sich freuen?
Vielen Dank im voraus
Gruß
Tobi

Mittel gegen Seekrankheit
am besten die Skipper fragen, die kennen sich wirklich aus. Die Apotheke hält u. a. bereit Metoclopramid (Paspertin), Dimenhydrinat (Vomex). Das sind die üblicherweise in Frage kommenden Mittel.
Ein richtig gutes Mittel, aber teuer (ca 10 € pro Tbl), rezeptpflichtig und für diese Indikation nicht zugelassen sind die 5HT3-Antagonisten (für Chemotherapie-induziertes Erbrechen) Odansetron, Dolasetron u. a.
Aprepitant (Ement) ist ein ganz neues Antibrechmittel, das wär dann aber wirklich mit Kernwaffen auf Kakerlaken geschossen.

pp

Hallo Tobi,

ich habe mal im Fernsehen einen Beitrag über solche Brillen gesehen:
http://www.geo.de/GEO/technik/419.html

Ob das wohl segeltauglich ist?

Beim Suchen nach dieser Brille hab ich noch diesen ausführlichen Artikel gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Seekrankheit

Viel Spaß auf Deiner Segeltörn!
Gela

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Bei uns haben immer (zumindest bei leichtem bis mittlerem Seegang) Ingwer - Tabletten geholfen. Mag vom Geschmack her nicht jeder, aber man kann ja vorher probieren. Günstig im Bioladen, Drogeriemarkt oder Apotheke.
Viel Vergnügen auf dem Wasser!
Gruß Fritz

Sie sind normalerweise auch bei tagelangem Gebrauch Nebenwirkungsfri (zumindest bei uns)!!
am besten die Skipper fragen, die kennen sich wirklich aus.

Die Apotheke hält u. a. bereit Metoclopramid (Paspertin),
Dimenhydrinat (Vomex). Das sind die üblicherweise in Frage
kommenden Mittel.
Ein richtig gutes Mittel, aber teuer (ca 10 € pro Tbl),
rezeptpflichtig und für diese Indikation nicht zugelassen sind
die 5HT3-Antagonisten (für Chemotherapie-induziertes
Erbrechen) Odansetron, Dolasetron u. a.
Aprepitant (Ement) ist ein ganz neues Antibrechmittel, das wär
dann aber wirklich mit Kernwaffen auf Kakerlaken geschossen.

pp

Bei uns haben immer (zumindest bei leichtem bis mittlerem
Seegang) Ingwer - Tabletten geholfen. Mag vom Geschmack her
nicht jeder, aber man kann ja vorher probieren.

Deshalb stehen auf besseren Kreuzfahrschiffen überall Schälchen mit kandiertem Ingwer rum … hilft wirklich gegen Übelkeit - nicht nur in der Seefahrt…

Gruß,

Anja

ich wundere mich etwas
Hi Tobi,

da ich demnächst einen Segeltörn machen werde, wollte ich, da
ich nicht Seetauglich bin…

Das schliesst sich eigentlich aus - wer nicht seetauglich ist, kann/sollte eben nicht auf See. Das sollte eigentlich ganz einfach zu verstehen sein.

O.k., weiter im Text:

…Mittel gegen Seekrankheit einnehmen. Leider kenne ich mich da :überhaupt nicht aus. Kann mir da jemand Medizin nennen, damit ich :etwas von dem Segeltörn habe und mir nicht ständig das Essen aus dem :Gesicht fällt und nur die Möven sich freuen?

Wenn Du es Dir dennoch und unbedingt antun willst, dann könnte man ja überlegen wie lange dieser Törn überhaupt dauern soll.
Wenn dieser Törn nur ein paar Stunden oder einen Tag dauern wird, dann bietet sich eigentlich an, auf das Essen zu verzichten. Für ein paar Stunden geht das und die Seekrankheit wird Dich nicht ganz so quälen (der Brechreiz fällt dann nicht ganz so schlimm aus).
Vermeide im zeitlichen Vorfeld unbedingt jede Form von Pulverkaffee - der macht mit Sicherheit seekrank.
Ein (aber wirklich nur ein) Glas Rum (funktioniert mit anderen Bränden seltsamerweise nicht so gut) vor Törnantritt hilft oft wunder. Während des Törn nur wenig und wenn, dann nur Wasser trinken.
Bleib im Cockpit. Plazier Dich auf der Leeseite. Leg eine Schwimmweste an (so mancher ist bei der Opfererbringung für Rasmus schon mit gegangen:smile:. Unter Umständen Sicherungsleine (wie bei Sturm) anlegen. Geh auf keinen Fall unter Deck. Lies nicht. Blick auf Horizont oder Land (falls noch sichtbar).
Harte Typen versuchen absichtlich mitzuschaukeln - bei manchen funktioniert das.
Dann gibt es da noch das Internet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reisekrankheit
http://www.esys.org/seekrank/index.html

Und dann gibt es da noch den Skipper. Ein guter Skipper hat, für den allerletzten Notfall, ein paar wenige grosse rote und gefährlich aussehende Tabletten dabei. Die tun schon beim Ansehen weh und sie müssen geschluckt werden. Dannach geht es den meisten Deliquenten ganz plötzlich sehr viel besser.

Übrigends: Jeder, aber auch wirklich jeder - selbst der erfahrendste Salzbuckel, kann selbst nach Jahren, urplötzlich seekrank werden.
Ich selbst war nur ein einziges Mal seekrank und das hatte es dann aber auch in sich. Es war in einem Hafen auf einem Schwimmponton, kam urplötzlich und ich musste auf allen vieren, wie ein Tier, zurück an Land krauchen (maximal 25 Meter). Ich hab, bis heute, keine Erklärung dazu.

Ich hoffe, dass diese Einlassungen hilfreich im Sinne der Anfrage waren.

Freundliche Grüsse
Ray

Ein richtig gutes Mittel, aber teuer (ca 10 € pro Tbl),
rezeptpflichtig und für diese Indikation nicht zugelassen sind
die 5HT3-Antagonisten (für Chemotherapie-induziertes
Erbrechen) Odansetron, Dolasetron u. a.
Aprepitant (Ement) ist ein ganz neues Antibrechmittel, das wär
dann aber wirklich mit Kernwaffen auf Kakerlaken geschossen.

Servus pp,

was hältst Du davon?

http://www.esys.org/seekrank/sekrnk23.html

Gruß

Kai

Hallo Tobi,

kann dir auf jeden Fall Tabletten mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat empfehlen. Die helfen bei mir immer super gegen Schwindel, Übelkeit und Erbrechen!

Gruß
Mausebautz

Hallo Tobi,

Lies mal über Ingwerwurzel nach.
Liebe Grüße von Rosa

Zusammen,

da ich demnächst einen Segeltörn machen werde, wollte ich, da
ich nicht Seetauglich bin, Mittel gegen Seekrankheit
einnehmen. Leider kenne ich mich da überhaupt nicht aus. Kann
mir da jemand Medizin nennen, damit ich etwas von dem
Segeltörn habe und mir nicht ständig das Essen aus dem Gesicht
fällt und nur die Möven sich freuen?
Vielen Dank im voraus
Gruß
Tobi

Hallo Tobi!
Ich habe mit der Seekrankheit 1x im Jahr zu kämpfen und
habe für mich das passende gefunden. Vielleicht hilft es
dir ja auch. Ich war bei meinen Hausarzt und habe mit
ihm darüber gesprochen, er empfahl mir statt Tabletten,
es mit Pflastern, die man hinterm Ohr klebt, zu versuchen.
Die Pflaster sind Rezeptflichtig und kosten ca. 25 €.
Nur zu sicherheit hatte ich Reisetabletten mit dem
Wirkstoff Dimenhydrinat 50mg dabei, diese habe icht nicht
mehr benötigt.
Sprich mit deinen Hausarzt, der hat mit Sicherheit ein
offenes Ohr für dich, da er ja die Pflaster verschreiben muß.
Pflaster: Scopoderm TTS (5 Stück), 5-6 Stunden vor der Reise
oder am Abend zuvor hinter dem Ohr aufkleben, Schutz besteht
über einen Zeitraum von 72 Stunden.
Ich hoffe das ich dir helfen konnte und viel Spaß bei deiner
Seetour.
Gruß Conni

Hallo Conni,

da bin ich aber neugierig. Hast du dich von diesen Pflastern müde gefühlt? Oder hattest du sonstwelche Nebenwirkungen?

Ich leide selbst unter teils schon sehr schnell auftretender Reiseübelkeit und vertrage die üblichen Kaugummis und Tabletten mit Dimenhydrinat nicht. Das Pflaster hört sich nach einer guten Alternative an! Danke für den Tipp!

Viele Grüße
Anja