Hab total Panik vor Leukämie o.ä

Hi…ich bin 21 Jahre jung/alt.

Momentan mach ich mir ziemliche Gedanken und habe ziemliche Angst.

Ich hab meiner Meinung nach etliche Symptome, die z.B. für Leukämie sprechen könnten.

Ich nenne mal ein paar:

  1. Blässe:

Ich bin total blass, das wird mir auch dauernd gesagt.

Allerdings muss ich arbeitstechnisch viel drinnen und am PC arbeiten und komme kaum raus.

Ich geh nicht viel in die Sonne, weil ich sowieso nicht braun werde, sondern meine Haut sich nur rötet.

  1. blaue Flecken:

Ich bekomme öfter mal blaue Flecken oder Blutergüsse, wenn ich mich irgendwo anstoße oder so.

Meine Mutter hat das allerdings noch viel schlimmer, sie bekommt bei jedem Bisschen riesige Blutergüsse.

Bei mir sind es da vergleichsweise noch kleinere und wenigere, aber es kommt trotzdem recht oft vor.

  1. Schleimhautblutungen:

Vorallem vor einigen wenigen Jährchen und auch als Kind schon hatte ich oft Nasenbluten.

Ich hab ziemlich schnell Nasenbluten bekommen, vorallem Nachts irgendwie ohne ersichtlichen Grund.

Einmal hatte ich die ganze Nacht Nasenbluten…immer, wenn ich dachte es wird besser und ich hab mich wieder hingelegt, fing es wieder an.

Die letzten Wochen und Monate hatte ich hingegen so gut wie nie Nasenbluten.

Jetzt wirds mir etwas peinlich…aber auch die Schleimhäute in der Scheide scheinen bei mir öfter mal zu bluten.

Sowohl bei der Selbsbefriedigung als auch bei Intimitäten mit meinem Freund, hat es öfter mal ein bisschen geblutet hinterher…nicht viel und nicht lange, aber es kam schon öfter mal vor, vorallem wenn wir irgendwelche „Hilfsmittel“, also Gegenstände etc. genutzt haben…aber auch, als er mal seine Finger benutzt hat u.ä…

  1. Knochenschmerzen (?):

Ich hab schon seit Jahren ununterbrochen leichte bis mittelstarke, manchmal auch starke, Schmerzen im Rücken/Hüftbereich. Vorallem wenn ich mich beuge, drehe oder strecke…es knirscht und knackst dann auch immer richtig laut und schmerzt. Ich arbeite aber wie gesagt viel im sitzen und achte auch nicht immer auf meine Haltung…aber das geht schon viele Jahre so, dass ich diese Beschwerden habe.

  1. geschwollener Lymphknoten:

Vor mehr als 3 Jahren habe ich im Bereich der rechten Brust und dem rechten Achselbereich einen geschwollenen Lymphknoten ertastet, jedenfalls gehe ich davon aus, dass es einer ist.

Er ist gut verschieblich und tut nicht weh und ich habe ihn sicher auch schon länger als diese 3 Jahre, ich hab ihn nur zufällig ertastet, da er an einer komischen Stelle sitzt und auch äußerlich nicht sichtbar ist.

Ich war schon beim Arzt damals, der hat nur getastet und meinte, das sei nix weiter und geht schnell wieder von alleine weg…aber das Knötchen ist immernoch da…zwar nicht gewachsen, aber er ist noch da.

Ich hab jetzt irgendwie total Panik, dass es wirklich sowas wie Leukämie sein könnte.

Ich war aber aber in der Zeit, als ich die Symptome schon hatte, öfter zur **Blutabnahme**…

Hätte man da dann etwas merken müssen, wenn es wirklich sowas bösartiges wäre?

Letzes mal war ich so vor 2 Jahren oder so…

Ich bin öfter mal leicht abgeklappt, weil mir schwarz vor Augen wurde.

War deshalb beim Arzt, der auch ein paar mal Blut abgenommen hatte um zu schauen, ob die Werte ok sind.

Er meinte dann, ich hätte etwas Jodmangel und ich hab dann Jod-Tabletten bekommen, sonst nichts.

Hätte man da schon etwas merken sollen?

Habe die Symptome wie gesagt schon Jahre lang…war aber seit damals dann nicht nochmal zur Blutabnahme oder so…aber hatte die Bescherden wie gesagt zu der Zeit schon ne ganze Weile gehabt.

Danke schonmal für alle Tipps und Ratschläge.

hi, hat dir schon mal irgend jemand gesagt, dass du Hypochonder sein könntest?

Du bringst Symptome und erklärst deren Entstehung bei jedem Punkt recht schlüssig…

DU BIST HYPOCHONDER…also keine Sorgen machen :wink:

Hallo Furu,

am besten, Du beginnst ein Medizinstudium. Was denkst Du wieviele Krankheiten Du in den mind. 6 Jahren durchleben wirst… Aber im Ernst, ne Leukämie läßt sich nicht soviel Zeit, dass sie Dich seit Kindheit begleitet mit Nasenbluten, später mit blauen Flecken und Schleimhautempfindlichkeit. Auch wenn ich sonst vorsichtig bin mit Ferndiagnosen, wenn Du mit den Zeichen ne Leukämie hast, fress ich Besen in einer von Dir frei bestimmbaren Anzahl.

also cool down!

pp

Danke für die schnellen Antworten

Ja, ich hab in den Punkten erläutert, woher die Symptome noch herkommen könnten, aber es MUSS ja nicht so sein, wie ich es beschrieben habe.
Für den geschwollenen Lymphknoten hab ich z.B. keine Erklärung, warum der seit Jahren nicht mehr abschwillt.

Ich hab halt kürzlich einen Artikel über Chronische Leukämien gelesen, die sich auch über Jahre hinweg „anschleichen“ können.

Ich gebe aber zu, dass ich ein überpanischer Mensch bin, der sich schnell Sachen einredet, sobald ein paar Symptome einer schlimmen Erkrankung aufeinanderfallen…Liegt aber auch daran, dass wir z.Zt. in der Familie einen schweren Krebsfall haben…seitdem ist meine Angst noch größer.

Siehst du…alle Begründungen für deine Angst sind wegen Lesen über die Krankheit, wegen Krebsfällen in der Bekanntschaft usw pp
…also hypochondrisch

Geh mehr in die Sonne! Dann ist ein Symptom schon weg und die Angst schon geringer, oder nicht? :wink:

Hallo!

In Deinem Alter wären häufige Malignome des blutbildenenden Systems zum Beispiel das Hodgkin Lymphom oder die akute lympoblastische Leukämie.
Beides passt aber nicht zu den von Dir genannten ewigen Symptomen.
Beim Hodgkin warst Du damals eher zu jung dafür als die Symptome begonnen hatten.
Eine akute lymphoblastische Leukämie kannst Du nicht seit Jahren unerkannt haben. Ohne Behandlung (man gibt meine ich Methotrexat und Prednison) wärst Du vor sehr sehr langer Zeit gestorben.
Statt an ein Malignom zu denken, würde ich auch eher mal ernsthaft überlegen, ob Du ein Problem in Richtung Hypochondrie haben könntest.

Gruß, Stefan

DU BIST HYPOCHONDER…also keine Sorgen machen :wink:

Hallo!

Wie wäre es mit ein wenig Sport an der frischen Luft? Dann bist Du weniger blass, der Kreislauf wird angeregt und Deine Muskeln gestärkt. Das ist gut für die Gelenke.

Such Dir eine Sportart aus, die auch den Kopf fordert. Dann hat der weniger Gelegenheit, über Krankheitssymptome zu grübeln :wink:. Die gleiche Wirkung erzielst Du, wenn Du Deinen Sport gemeinsam mit anderen ausübst. Egal, ob Du beim Joggen mit einer Freundin schwatzt, beim Golfen mit den Mitspielern fachsimpelst oder beim Mannschaftssport mit den Mannschaftsmitgliedern kommunizierst - der Kopf bekommt etwas anderes zu tun und hat weniger Gelegenheit, über Krankheiten nachzudenken.

Aber auch nach dem Sport schadet es nicht, den Kopf auf Trab zu halten. Hörbücher sind dazu gut geeignet, langweile Routinearbeiten zu versüßen. Finger weg von medizinischer Fachliteratur! Lese lieber etwas anderes oder erlerne eine Fremdsprache.

Gruß

Anne

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