Das ist jetzt eine längere Geschichte… Vor ca. 4 Monaten fing alles an. Ich weiß auch nicht ob alles zusammenhängt. Ich hatte Zwischenblutungen bekommen und daraufhin dummerweise die Pille abgesetzt und dann auch zu spät wieder angefangen zu nehmen. Ca. 1 Woche später war mir morgens immer übel und ich bekam ein Ziehen im Unterleib und Lenden. Ich hatte leichte Sehstörungen und zu hohen Blutdruck und nach ca. 14 Tagen bekam ich plötzlich unerklärliche Rippenschmerzen. Daraufhin ging ich zum Arzt. Hatte Magenspieglung, Röntgen,Ultraschall, Bluttest und Stuhlprobe. NICHTS!!! Bin zum Frauenarzt, da die Vermutung bestand schwanger zu sein, aber auch NICHTS!(Regel kam ja auch in der Zwischenzeit!)und wieder Blutabnahme mit Test zu irgendwelchen Geschlechtskrankheiten, aber auch da NICHTS! Rippenschmerzen und Übelkeit sind nu verschwunden. Vor 2 Wochen hatte ich allerdings wieder eine Zwischenblutung aber ich denke wegen Fehleinnahme bzw 1 Tag gar keine Einnahme! Vor ca. 3 Tagen bekam ich plötzlich eine schöne entzündete Hämoride am After und in der Leiste entdeckte ich gleichzeitig eine Schwellung, die auch schmerzt beim bewegen mit den Fingern! Weiterhin habe ich zu hohen Blutdruck und ab und an Schwindel… Die Unterleibsschmerzen sind eher schlimmer geworden und nun habe ich auch noch „Bauch blubbern“. achja und ständige Müdigkeit begleitet. Kann mir wenigstens jemand beantworten ob das alles zusammenhängt und eine einzige Krankheit sein kann oder bin ich von mehrerem geplagt? Kann es vielleicht eine Krebsart sein wegem dem geschwollenen Lymphknoten in der Lende oder AIDS bzw HIV? Habe nämlich gelesen, dass da auch einige Symptome von mir zutreffen können. Bitte um Antwort. Ich weiß nicht mehr wo ich noch hin soll. Danke
hallo nine,
mach mal langsam, du bist schon auf dem richtigen weg, dass du untersuchen lässt, aber denk doch nicht gleich an das schlimmste.
ich hatte auch schon schwindel (wie aussetzer) und mir täglich gedanken gemacht, dass die wohl hoffentlich nicht im auto kommen, wenn ich zur arbeit oder heim fahre.
der arzt sagte mir, dass das alles mögliche oder auch gar nichts sein kann, es wurde jedoch täglich schlimmer.
zu dieser zeit hatte ich eine für mich wichtige bewerbung laufen, durch einen zeitvertrag ist man nervlich schon ganz schön geknebelt, immer angst und bangen ob und wie es weiter geht.
als die entscheidung getroffen war, war zwar nicht blitzartig alles weg, aber innerhalb weniger tage.
überlege mal ob du nicht auch stress hast??
gruss
paragraphenmaus
Ich habe eine Überweisung zum Psychotherapeuten. Habe diese auf eigenen Wunsch hin bekommen, da ich schon viel privaten Stress habe. Die idee ist mir auch schon gekommen, aber es sind doch zuviele Symptome und dazu noch wechselnde!
Na, das ist doch ziemlich deutlich:
aber es
sind doch zuviele Symptome und dazu noch wechselnde!
Aber? Wieso aber?
Gerade, dass die Symptome sich bunt abwechseln, spricht doch eine klare Sprache: Es ist keine körperlich manifeste Krankheit.
Überleg mal, was dein Körper, bzw. deine Seele dir sagen will? Krankheiten haben imho meistens einen psychosomatischen Hintergrund, denn viele Menschen hören heute kaum noch auf ihre innere Stimme oder nehmen wahr, was sie für Bedürfnisse haben. Und dann sucht sich die Seele einfach den Körper, um sich auszudrücken. Und siehe da: Endlich beschäftigst du dich mal mit dir!!!
Nutze die Gelegenheit, über dich, dein Leben und deine wahren Bedürfnisse nachzudenken.
Alles Gute dafür!
LiebeGrüßeChrisTine
Naja das wäre zumindest eine Erklärung. Kann mich damit aber noch nicht anfreunden! Denke an das schlimmste, vorallem da ständig neue Symptome dazu kommen. Erwähnte ich eigentlich auch starke Magenschmerzen immer mal wieder?! Erst fühlt es sich an wie hunger und später krampft es total. Esse ich etwas, besonders fettige Sachen z.B.s.p., wird es besser!
Was wäre dir denn lieber?
Naja das wäre zumindest eine Erklärung. Kann mich damit aber
noch nicht anfreunden!
Warum nicht? Weil du glaubst, dass du dann gleich auf die Klappse abonniert bist?
Schade, dass die Psychosomatik wohl immer noch diesen Ruf hat. Dabei geht’s nicht darum, dich als gestört hinzustellen. Vielmehr wird nach der Wurzel deiner vielfältigen körperlichen Symptome gesucht. Die Heilung ist dann übrigens auch viel nachhaltiger…
Denke an das schlimmste, vorallem da
ständig neue Symptome dazu kommen.
Und das alles ohne organische Befunde. Klingelt’s immer noch nicht?
Was quält dich? Dein Körper spielt verrückt, weil er möchte, dass du dich mit dir beschäftigst - aber nicht, indem du zu tausend Ärzten rennst. Schau dich an, schau mal ganz tief in dich hinein. Und lass dir von einem Facharzt für Psychosomatik oder einem Psychotherapeuten helfen.
Klar haben viele Menschen Angst davor, in ihre eigene Seele zu sehen, sich Verletzungen zu stellen. Dafür hat man schließlich sehr ausgebuffte Abwehrstrategien entwickelt, um sich vormachen zu können, dass alles in Ordnung ist, dass man nicht verletzlich ist usw. . Aber irgendwann spricht der Körper…
Du hast die Wahl: Du kannst ab jetzt vielleicht jahrelang an deinen Symptomen rumdoktern. Oder du packst sie an der Wurzel.
Nutze diese Gelegenheit, dich kennenzulernen und wie du tickst. Das könnte die spannendste Zeit deines Lebens werden - und die beste Zeit deines Lebens einläuten.
*aus eigener Erfahrung sprechend*
grüßt dich
ChrisTine
Hallo Christine,
und ich sage, auch aus eigener Erfahrung sprechend, dass die schulmedizinischen Möglichkeiten zu begrenzt sind, um, nur weil keine organischen Befunde auszumachen sind, das ganze psychosomatisch sein soll.
Ich hatte Rickettsien durch Mücken übertragen und habe 5 Jahre gebraucht, bis ich einen Arzt gefunden habe, der sich annähernd so damit auskannte, dass er es rausfinden und behandeln konnte. Und all die nicht einzuordnenden Symptome verschwanden mit der Behandlung. Die Psyche war sofort viel besser drauf. Zum einen, weil mir endlich mal jemand geglaubt hatte, dass da etwas nicht in Ordnung ist und zum anderen, weil die Symptome verschwanden und es mir dadurch besser ging.
Nur, weil es Dein Weg war, heißt es nicht, dass es für jeden so sein muss, der hier postet, dass die Ärzte nichts gefunden haben.
Hätte da noch ne Menge Erfahrungen beizutragen, so viel für jetzt erst mal.
Gruß
Kathy
Hallo Kathy,
Gratulation, da kann ich Dir in Deiner Aussage nur zustimmen. Die begrenzten Möglichkeiten der Medizin auf der einen Seite (nichts zu finden bei den diversen Untersuchungen), auf der anderen Seite der Drang/Wunsch/fast schon Zwang irgend etwas diagnostizieren zu müssen, beides zusammen ergibt oft die Diagnose „Es ist die Psyche“. schon wie ich die Überschrift von Christine gelesen habe, habe ich sofort den Verdacht gehabt, ob es sich vielleicht um Borreliose oder eine der Co-Erreger-Erkrankungen handelt. Allesamt für die Schulmedizin nur über Spezial-Tests (LTT, Elispot, Westernblot, EBV etc.) und selbst damit nicht sicher nachweisbar.
Ich möchte Christine empfehlen, sich mal im Borreliose-Forum (kostenlose Internet-Selbsthilfegruppe für Betroffene von Borreliose und den Co-Erreger-Erkrankungen) anzumelden und dort mal die einzelnen Beiträge zu lesen. Vielleicht erkennt sie sich ja mit ihren Symptomen bei den ca. 130 verschiedenen Symptomen der Borreliose wieder.
Christine,
Dir alles erdenklich Gute und eine schnelle Besserung. Und noch was: 99 von 100 Ärzten kennen sich mit Borreliose so gut aus wie eine Kuh was von Mathematik versteht. Also gar nicht. Solltest Du wirklich auf die o.g. Spezial-Tests positiv getestet werden, dann helfen nur hochdosierte Antibiotika und das so schnell wie möglich und über eine Daurer von mindestens 30 Tagen. In Augsburg gibt es die Europaweit einzige (ambulante) Borreliose-Klinik (nennt sich Borreliose Centrum Augsburg).
Herzliche Grüße und eine gute Nacht
Alexander
P.S.: Meine Partnerin leidet seit mehr als 2 Jahren daran und wurde am Anfang völlig falsch behandelt.
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So langsam glaube ich auch das psychisch bedingt ist. Hatte gestern ein Gespräch mit einer guten Bekannten, die Psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nimmt, gehabt und sie hatte vor langer Zeit ähnlich viele Sympthome auch alle ohne Befund. Aber auch sie sagt, dass nicht alle meiner Symptome auf die Psyche zurückzuführen sind.
Wenn ich Stress habe, dann kann ich auch die verschiedensten Symptome haben. Angefangen davon, dass man nicht nur nervlich angespannt ist, sondern auch körperlich verkrampft, Muskeln also dauerhaft anspannt, was zu Verspannungen, Fehlhaltungen und darüber zu anderen Schmerzen führt. Ich kriege dann üble und heftige Kopfschmerzen. Desweiteren neige ich zu einer leichten Gastritis, also Magenschmerzen. Die werden schlimmer, wenn ich Süßes esse, sonst aber von leichtem Essen besser (z. B. Joghurt). Dann ist einfach mein Immunsystem im Eimer und ich kriege Pilzinfektionen und derlei Wehwehchen. Ich werde bei Stress auch eher richtig krank. Kurz: Was ich sonst locker wegstecke, kann ich bei Stress eben nicht mehr wegstecken, sondern dann trifft es mich eher.
Arbeite ich an dem Stressauslöser, nehme mir die nötige Auszeit oder beseitige die Ursache, dann wird das alles besser. Die Gastritis ist weg, die Kopfschmerzen nehmen ab, die Verspannungen lösen sich.
Ich finde, es ist ganz logisch, dass der Körper bei Stress verrückt spielt. Gerade Blutdruck ist ein gutes Beispiel. Als der menschliche Körper entstanden ist, hieß Stress-Situation gleich entweder Kampf oder Flucht. Hat der Körper Stress, bereitet er den Körper auf Kampf oder Flucht vor. Hat man dauerhaft Stress, ist der Körper ständig in Alarmbereitschaft. Bestimmte Systeme sind enorm durchblutet und aktiviert und auch stärker belastet, andere müssen im Gegenzug zurückstehen und sind unterversorgt, denn die Ressourcen sind begrenzt. Wird ein Teil stärker versorgt, muss ein anderer zurückstecken. Und das zeigt irgendwann Auswirkungen.
Angst hätte ich davor nicht. Daran kann man nämlich prima arbeiten. Aber man muss ehrlich sein. Nichtsdestotrotz würde ich aber alles andere weiter abklären. Eine Gastritis beispielsweise kann auch richtig böse sein und sollte behandelt werden.
Bis denne
Schnoof
Hallo Alexander,
dann hat sie ja viel Glück, dass Du sie unterstützt und anscheinend auch für sie mit recherchierst. ;o)
Die Psyche spielt immer mit eine Rolle, soweit konnte ich es für mich differenzieren und auch behandeln, aber die Grunderkrankung war eine Infektion. Das diese Infektion bei mir z.b. überwiegend die Eierstöcke getroffen hat, das wiederum kann durchaus an einer Verquickung von seelischen Umständen gelegen haben oder das die Infektion so derartig um sich greifen konnte kann auch damit zusammenhängen, dass ich wirklich Stress hatte. Und trotzdem bleibe ich bei meiner Grundaussage, dass es nicht einzig und allein psychisch bedingt ist und ich kann es nicht mehr hören.
Meine Arbeitserfahrung zeigt mir auch, dass selbst bei angeblich rein psychischen Beschwerden doch rein mechanische Blockaden zu finden sind und wenn ich die behandel ich dem Patienten auf allen Ebenen geholfen habe. Wenn diese Blockaden nicht untersucht werden, werden sie nicht gefunden und wird dem Patienten nicht geholfen und evtl nicht die gesamte Dimension erfasst, nämlich, dass z.b. auch nach einem lange zurück liegendem Unfall die Blockaden noch Beschwerden machen können, auch wenn weder Bandscheibenvorfall, noch Arthrose oder sonst etwas greifbares sichtbar ist.
Tja, da könnte man viel drüber philosophieren, für jetzt habe ich nur noch einen kleinen Hinweis, dass Ali die Betroffene ist und nicht Christine, lies es doch noch mal durch…
Gruß
Kathy
Nun war ich im falschen Thread.
Hier ist es Nine und weiter unten Ali mit einem ähnlichen Thema!
Gruß
Kathy
aber es
sind doch zuviele Symptome und dazu noch wechselnde!
Ach wo - hoher Blutdruck kann (wie unten beschrieben) gut vom Stress kommen. Der bedingt unter Umständen auch die Schwindelgefühle.
Die Pille abzusetzen verursacht ebenfalls unter Umständen diffuse Symptome, die man als ängstlicher Mensch auch leicht mal für eine Schwangerschaft halten kann. Außerdem bedeutet es eine zusätzliche körperliche Belastung (Stress), die dich anfälliger für andere Sachen macht.
Der Lymphknoten in der Leiste hat höchstwahrscheinlich entweder mit deinen Unterleibsbeschwerden oder der Hämorrhoide zu tun.
Also komplett unzusammenhängend ist das alles nicht, oder?
LiGrü
igel
Ich denke schon, dass alles zusammenhängt. Aber wie gesagt: es gibt keine Befunde, die auf eine bestimmte Krankheit hinweisen! Wäre schön, wenn ich wenigstens für eins der Symptome eine vernünftige, nicht psychische, Erklärung hätte. Dass der Lymphknoten mit der Hämoride zutun haben kann wußte ich gar nicht. Danke für den Tip. Beruhigt mich ein bisschen. Die Unterleibsschmerzen werden allerdings von Tag zu Tag schlimmer… Dazu habe ich jetzt auch noch Rückenschmerzen bekommen, die sich bis zum Steiß ziehen. Komme mir vor wie so ne alte Frau!
Dass der Lymphknoten mit der Hämoride zutun haben kann wußte
ich gar nicht.
Lymphknoten schwellen normalerweise an, wenn’s irgendwo in der näheren Umgebung irgendwelche entzündlichen Prozesse gibt. Sie sind dann auch ziemlich druckempfindlich - genau wie du beschreibst.
In so einem Fall ist der Lymphknoten einfach nur ein Warnsignal, das du beachten solltest, indem du dafür sorgst, dass du die Entzündung so schnell wie möglich wieder los wirst. Dann wird auch der Lymphknoten wieder kleiner.
Auch Rückenschmerzen müssen nicht notwendigerweise etwas Schlimmes bedeuten. Sie können Verspannungen sein, die durch eine Massage (oder einen guten Chiropraktiker) wieder gelockert werden können.
Versuch doch mal, ob dir Wärme hilft - Ein warmes Bad, ein Kirschkernkissen, oder eine Heizdecke,…
Wirklich etwas zu deinen Beschwerden sagen kann ich aber nicht. Ich bin kein Arzt. Wenn du aber gerade eben durchgecheckt wurdest, würde ich sagen, versuch mal ein oder zwei Tage nicht daran zu denken, mach dir ein schönes Wochenende mit ordentlich Ausschlafen, Sauna, Eisessen, Schwimmbad, Wandern, Massage,… egal was - was dich entspannen lässt und dir selber gut tut. Wenn’s dir danach nicht besser geht, hast du nichts verloren (eher einfach ein gemütliches Wochenende gewonnen) und du kannst noch immer zum Arzt gehen.
LiGrü (und gute Besserung!)
igel
Danke für deinen Tip. Werd mal richtig entspannen und schön am see relaxen. Falsch kanns ganz bestimmt nicht sein! Dir auch ein schönes Wochenende!
Hallo Kathy, Hallo nine,
also zuerst Danke an Dich Kathy, dass Du mich auf meinen Fehler aufmerksam gemacht hast. Ich habe tatsächlich fälschlicherweise gedacht, ChrisTine sei die Betroffene.
damit entschuldige ich mich auch in aller Form bei nine für die falsche Anrede. Natürlich galt mein obiger Text Dir und nicht ChrisTine.
Dann habe ich gleich noch was zu korrigieren: Der EBV ist kein Bluttest, wie ich fälschlicherweise formuliert habe, sondern eine der Co-Erreger-Krankheiten, auf die man auch getestet werden kann.
Entschuldigung bei allen für diese im ersten Statement nicht nur schlampige, sondern inhaltlich falsche Aussage.
Beste Grüße und Dir, nine, hoffentlich eine schnelle Besserung.
Alexander
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Hallo Alexander,
ja Ebstein Barr Virus, selber jahrelang einer gewesen ;o))
So mit Kopfschmerzen jeden Tag über 6 Monate lang, Hals total steif und so…
LG
Kathy