Hallo zusammen,
ich überlege schon etwas länger ob es Sinn machen würde mal zum Orthopäden zu gehen, weiß aber nicht ob es meine (und seine )Mühe wert wäre. Wie ich darauf komme:
Ich bin 25 Jahre als und vor gut zehn Jahren hat der Kinderarzt festgestellt das mein rechtes Bein 7-8mm kürzer ist als das linke. Ich bin mit starken Knieschmerzen im rechten Bein zu ihm gekommen. Ich bekam eine Einlage zum Ausgleichen was alle nur noch viel schlimmer gemacht hat. Jetzt tat mir das Gehen allgemein sehr weh, vor allem im linken Knie. Nach sechs Wochen habe ich die Einlage in den Müll geschmissen und alles war bestens und die Schmerzen kamen nie wieder. Außerdem hat er festgestellt das meine Wirbelsäule eine S-Form hat. Außerdem hat mich eine Bekannte mal darauf hingewiesen das ich wohl ein recht starkes Hohlkreuz habe. (Ich versuche mich schon seit der Grundschule gerade zu halten, Brust raus - Schultern zurück, ich fand das schon immer schön und bequem noch dazu). Außerdem habe ich vorne links wohl einen Fehler in den unteren Rippen, man kann den Knicks sehen und deutlich fühlen.
Probleme hab ich grundsätzlich eigentlich nicht, halt ab und zu mal Rücken oder Nackenschmerzen, aber nicht öfter als andere auch. Ich würd sagen maximal einmal im Monat…
Also, soll ich den Arzt mal damit behelligen und mich durchchecken lassen? Ich überleg halt ob ich später darurch irgendwelche Nachteile haben könnte oder sich Schäden langsam einschleichen. Damit es nicht nacher heißt „Wären sie früher gekommen hätten wir noch etwas daran machen können, aber jetzt…“
Auf der anderen Seite hab ich keine Lust dazustehen, wertvolle Zeit zu rauben und zu sagen „Ich hab zwar nix, können sie aber trotzdem mal gucken?“
Wie ist eure Meinung, lohnt es sich einen Ferientag zu opfern?
Schonmal danke!
LG, Kari
