Erfahrungen mit Sepia comp.?

Buenas Días Senoras,

hat jemand von Euch Erfahrungen mit Sepia comp. (http://www.weleda.de/Arzneimittel/RatgeberGesundheit…) gemacht?

Ich nehme die Tropfen seit knapp drei Wochen in der Dosierung 3 x 10 Tropfen täglich.

Seit ziemlich genau 14 Tagen wache ich jede Nacht schweißgebadet auf, mir ist latent übel und ich kann eine Weile nicht mehr einschlafen. So was kannte ich vorher nicht. Außerdem habe ich seitdem generell Magenprobleme.

Seit gestern bekomme ich auch tagsüber massive Hitzewallungen (und derzeit können sei nicht von tropischen Bürotemperaturen kommen) - die hatte ich vor der Einnahme nicht.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Hört das irgendwann auf?

Vielen Dank für Eure Berichte, so vorhanden -
Gruß
Demenzia

Hallo Gerry

hat jemand von Euch Erfahrungen mit Sepia comp.
(http://www.weleda.de/Arzneimittel/RatgeberGesundheit…)
gemacht?

mit dem speziellen nun nicht, aber mit so Mitteln im Allgemeinen schon.

Ich nehme die Tropfen seit knapp drei Wochen in der Dosierung
3 x 10 Tropfen täglich.

In meinen Augen hoffnungslos überdosiert.

Seit ziemlich genau 14 Tagen wache ich jede Nacht
schweißgebadet auf, mir ist latent übel und ich kann eine
Weile nicht mehr einschlafen. So was kannte ich vorher nicht.
Außerdem habe ich seitdem generell Magenprobleme.

Seit gestern bekomme ich auch tagsüber massive Hitzewallungen
(und derzeit können sei nicht von tropischen Bürotemperaturen
kommen) - die hatte ich vor der Einnahme nicht.

Die Idee hinter homöopathischen Mitteln ist ja nun, das sie das heilen können, was sie in der Lage sind hervorzubringen.
Die einzelnen Mittel, die in diesem Kombipräparat zusammengefaßt worden sind, sind alles Wechseljahresmittel.
Das heißt sie sind in der Lage solcherlei Symptome zu lindern, aber auch hervorzubringen, je nach Dosierung und ob ich die Symptome vorher hab oder nicht.
Die einzelnen Mittel sind in einer sehr tiefen Potenz, das hat den verstärkenden Effekt, das sie sehr leicht überzudosieren sind.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Noch nicht selber - zumindestens nicht mit diesem Präparat, aber Überdosierungen sind Tagesgeschäft.

Hört das irgendwann auf?

Von selber nicht und schon gar nicht, wenn du das Mittel so weiter nimmst.
Absetzten - Besserung abwarten - noch länger warten, bis deine ursprünglichen Symptome wiederkommen - dann erneut nehmen, aber viel niedriger dosiert. Ich würde anfangen mit sowas wie dreimal zwei Tropfen und dann rumprobieren. Wirds besser - schön. Reichts noch nicht - etwas höher gehen. Wirds wieder schlechter oder die neuen Symptome kommen wieder - erst wieder absetzen und dann wieder niedriger anfangen.

Noch sinnvoller wäre natürlich ein Mittel, das für dich speziell rausgesucht wurde.
Wobei, wenn dir dies mit der richtigen Dosierung hilft, dann ist ja alles gut.

Gute Besserung und liebe Grüße auch an den Herrn
Kerstin

Hallo Kerstin,

In meinen Augen hoffnungslos überdosiert.

ok - (eigentlich sollen wohl sogar 3 x 15 genommen werden, ich hab’s schon von Anfang an runter geschraubt…)

Noch nicht selber - zumindestens nicht mit diesem Präparat,
aber Überdosierungen sind Tagesgeschäft.

ok - das beruhigt mich zumindest dahingehend, dass ich nicht zu doof bin :wink:

Absetzten - Besserung abwarten - noch länger warten, bis deine
ursprünglichen Symptome wiederkommen - dann erneut nehmen,
aber viel niedriger dosiert. Ich würde anfangen mit sowas wie
dreimal zwei Tropfen und dann rumprobieren. Wirds besser -
schön.

Alles klar, das mach ich. Vielen Dank für Deine Hinweise! :smile:

Noch sinnvoller wäre natürlich ein Mittel,
das für dich speziell rausgesucht wurde.

ja - in der Tat. Es ist der zweite Versuch, nachdem Mönchspfeffer mich zur Baywatch-Nixe hat werden lassen, meinen Zyklus wieder in den Griff zu bekommen. Mal schauen, was noch so alles kommt.

Gute Besserung und liebe Grüße auch an den Herrn

Danke, danke ebenso :smile:

Grüße zurück

Gerry

Hallo Demenzia,

Es ist der zweite Versuch, nachdem
Mönchspfeffer mich zur Baywatch-Nixe hat werden lassen, meinen
Zyklus wieder in den Griff zu bekommen.

Es wäre besser du würdest dir von einem klassisch arbeitenden Homöopathen ein für dich passendes Mittel geben lassen.
Mit Probieren bringst du u.U. deinen Hormonhaushalt noch mehr aus dem Takt.

Mal schauen, was noch so alles kommt.

Gruß Steffi

Hallo Steffi,

danke für Deinen Hinweis, aber dieses Mittel habe ich von einer klassisch arbeitenden Homöopathin verschrieben bekommen.

Gruß
Demenzia

Hallo nochmal,

ok - (eigentlich sollen wohl sogar 3 x 15 genommen werden, ich
hab’s schon von Anfang an runter geschraubt…)

Uh - wie klug von dir.

Noch nicht selber - zumindestens nicht mit diesem Präparat,
aber Überdosierungen sind Tagesgeschäft.

ok - das beruhigt mich zumindest dahingehend, dass ich nicht
zu doof bin :wink:

Nee überhaupt nicht - ist ja auch meist durchaus verständlich, viel hilft ja vermeintlich viel und wenns schlechter wird, brauch ich mehr. Also gar nicht dumm, man muß halt umdenken.

Absetzten - Besserung abwarten - noch länger warten, bis deine
ursprünglichen Symptome wiederkommen - dann erneut nehmen,
aber viel niedriger dosiert. Ich würde anfangen mit sowas wie
dreimal zwei Tropfen und dann rumprobieren. Wirds besser -
schön.

Alles klar, das mach ich. Vielen Dank für Deine Hinweise! :smile:

Jederzeit und gerne

Noch sinnvoller wäre natürlich ein Mittel,
das für dich speziell rausgesucht wurde.

ja - in der Tat. Es ist der zweite Versuch, nachdem
Mönchspfeffer mich zur Baywatch-Nixe hat werden lassen, meinen
Zyklus wieder in den Griff zu bekommen. Mal schauen, was noch
so alles kommt.

Hier bekomm ich jetzt Probleme mit meiner Phantasie!
Ich habe viele unterschiedliche sich teilweise widersprechende Assoziationen zu diesem Bild.
Wenn du magst, erklär mir das doch mal - ich lerne gerne dazu - im zweifel per mail, weil das dann doch zu privat ist für hier.

Lieben Gruß
Kerstin

Moin

danke für Deinen Hinweis, aber dieses Mittel habe ich von
einer klassisch arbeitenden Homöopathin verschrieben bekommen.

Ich war’s nicht und ich hätte es auch nicht sein können.
Das ist/wäre kein klassischer Ansatz, nach meinem Verständnis.
Aber es gibt keine echte Klarstellung darüber, was wohl wirklich alles so klassische Homöopathie ist.
Gruß
Kerstin

Hallo Kerstin,

klassisch ist Hahnemann’s Arbeitsweise. Ist’s nicht so?
Und Hahnemann sagt ganz klar, daß man DAS (also eines) der Krankheit ähnlichste Mittel gibt.

Ich meine, es gibt schon Klarheit darüber was „klassisch“ bedeutet, aber leider keine Klarheit darüber wer sich so bezeichnen darf.
Das ist das Problem.

Wer seine Arbeitsweise „klassisch“ nennt und so verordnet hat’s nicht begriffen. Ich an Demenzias Stelle würde mir einen anderen Homöopathen suchen.

Gruß Steffi

Abwägung
Hallo Steffi,

Wer seine Arbeitsweise „klassisch“ nennt und so verordnet
hat’s nicht begriffen.

leider ist es nicht immer so, wie man sich das wünscht.

Ich denke mal, dass es derzeit noch genügend Gründe gibt, warum ich meinen Hausarzt NICHT wechseln werde. Es sei mal dahin gestellt, ob sie sich zu Unrecht „klassische“ Homöopathin nennt; bisher lag sie jedenfalls in 95% aller meiner Belange goldrichtig.

Und eine Vertrauensbasis nach 6 Jahren ist halt bei einem neuen Arzt auch nicht so schnell aufzuholen.

Ich an Demenzias Stelle würde mir einen
anderen Homöopathen suchen.

sicher werde ich das nicht tun (zumindest nicht aus diesem einen Grund). Aber ich werde ihr sagen, dass dieses Mittel nicht die richtige Wahl war.

Gruß
Demenzia

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Hallo Steffi,

klassisch ist Hahnemann’s Arbeitsweise. Ist’s nicht so?

Tja, grundsätzlich schon, aber wie das so ist mit Leuten, die schon länger tot sind, sie können sich nicht mehr verteidigen, wenn sie mißverstanden werden und man kann sie im Zweifel sehr unterschiedlich verstehen. Und dann bleibt die Welt ja nicht stehen, sondern entwickelt sich weiter und so ist das auch mit klassischen Lehren.

Und Hahnemann sagt ganz klar, daß man DAS (also eines) der
Krankheit ähnlichste Mittel gibt.

Tja auch hier hast du grundsätzlich recht.
Aber schon stellen sich zwei Fragen: Was ist „die Krankheit“ und ähnlich wozu?
Ähnlichkeit kann sein zu:

  • dem körperichen Prozeß
  • den aktuellen Symptomen
  • der Krankengeschichte
  • der Familiengeschichte
  • dem pathologischen Prozeß
  • der angenommenen Ursache
  • der Art wie ich auf die Krankheit reagiere (Gemütssymptome)
    und und und
    Das sehen viele Homöopathen ganz unterschiedlich.
    Ich hab noch nie soviel mißgünstige Feindschaft erlebt, wie unter Homöopathen, die sich versuchen darüber einig zu werden, wie man klassisch homöopathisch behandelt.
    Da sind die Diskussionen hier im Brett, zu der Frage, ob es überhaupt Sinn macht echt zahm dagegen.

Ich meine, es gibt schon Klarheit darüber was „klassisch“
bedeutet, aber leider keine Klarheit darüber wer sich so
bezeichnen darf.

Das eine hängt doch mit dem anderen zusammen.
Wenn wirklich klar abgegrenzt wäre, was klassisch ist oder wenigstens als klassisch gilt, dann wäre auch klarer, wer sich so nennen sollte und wer für seine eigene Identität lieber eine andere Bezeichnung wählen sollte.
Aber dazu wird es nicht mehr kommen, glaube ich. Zuviele verschiedene Fische tummeln sich im großen Pool der Homöopathie.
Ich sag nicht, das sie alle gut sind, das sie alle klassisch sind, aber Einigkeit unter Homöopathen ist noch unwahrscheinlicher als ein Himmel voller Engel oder das es den magnetischen Dienst wirklich gibt.

Wer seine Arbeitsweise „klassisch“ nennt und so verordnet
hat’s nicht begriffen. Ich an Demenzias Stelle würde mir einen
anderen Homöopathen suchen.

Nun im Rahmen deiner Defintion war zumindestens Agnus castus klassisch verschrieben. Hat toll geholfen, aber Dinge gemacht, die es nicht sollte. Das kommt vor.
In meiner ebenfalls klassischen Behandlungsrichtung, kommt dieses Mittel soooo nicht vor, da es von mir eher organotrop eingesetzt würde und dann macht es sowas nicht.

Ob man als Arzt heute und bezahlbar echte klassische Homöopathie machen kann, steht auf einem anderen Blatt und gehört als Diskussion nicht hierher.
Wir sind jetzt schon offtopic und irgendeine böse Modöse macht uns dann bestimmt gleich zu. :smile:
Die zweite Verschreibung des Komplexmittel ist nicht mehr rein klassisch, allerdings ist es mindestens seit Burnett (gestorben 1903), durchaus üblich Mittel als Tiefstpotenzen organotrop einzusetzen und dabei auch zu mischen, normalerweise allerdings individuell.

Ich an Demenzias Stelle würde mir einen anderen Homöopathen suchen.

Soweit würde ich nicht gehen.
Jeder egal wie gut er ist und egal wie genau er sich an die Regeln hält, liegt mit einer Verschreibung mal neben der Spur.
Und wir wissen nicht, ob das Mittel bei angepaßter Dosierung nicht wunderbar helfen wird. Und Probleme bei der Dosierungsanpassung sind tatsächlich Tagesgeschäft, das kommt alle naselang vor. Es sei denn man gehört zu den Harten und sagt: Erstverschlimmerung - da mußt du durch!!

Lieben Gruß
Kerstin

Hallo Kerstin,

klassisch ist Hahnemann’s Arbeitsweise. Ist’s nicht so?

Tja, grundsätzlich schon, … Und dann bleibt die Welt ja nicht
stehen, sondern entwickelt sich weiter und so ist das auch mit
klassischen Lehren.

Aber Entwicklung wohin? Konsequent in klassischer Linie oder verwässert in Richtung „einfach“.

Aber schon stellen sich zwei Fragen: Was ist „die Krankheit“
und ähnlich wozu?

Auch das finde ich bei Hahnemann durchaus klar definiert. (genauere Ausführungen würden mir jetzt zu lang) Doch es ist zugegebenerweise schwer umzusetzen, was vermutlich die Ursache der Entwicklung der „Einfachrichtung“ ist und die Homöopathen so spaltet.

Ich hab noch nie soviel mißgünstige Feindschaft erlebt, wie
unter Homöopathen, die sich versuchen darüber einig zu werden,
wie man klassisch homöopathisch behandelt.

Da spielt viel die Ideologie mit rein. Und auch die noch mangelnde Beweisbarkeit hat ihren Anteil daran. Aber innerhalb der Richtungen gibt es durchaus gemeinsames Betreben.

Ich meine, es gibt schon Klarheit darüber was „klassisch“
bedeutet, aber leider keine Klarheit darüber wer sich so
bezeichnen darf.

Das eine hängt doch mit dem anderen zusammen.

Sicher ist der Übergang schwammig, aber wer Komplexmittel verschreibt arbeitet eindeutig nicht nach Hahnemanns Lehre, also nicht klassisch.

Zuviele verschiedene Fische tummeln sich
im großen Pool der Homöopathie.

Ja leider! Was auch mit daran liegt, daß es keine geordnete Ausbildung gibt. Das bedauerlichste daran ist, daß es der Homöopathie als solcher schadet.

Wer seine Arbeitsweise „klassisch“ nennt und so verordnet
hat’s nicht begriffen. Ich an Demenzias Stelle würde mir einen
anderen Homöopathen suchen.

Nun im Rahmen deiner Defintion war zumindestens Agnus castus
klassisch verschrieben. Hat toll geholfen, aber Dinge gemacht,
die es nicht sollte. Das kommt vor.

Na natürlich liegt man mit der Verordnung nicht immer im Schwarzen.

In meiner ebenfalls klassischen Behandlungsrichtung, kommt
dieses Mittel soooo nicht vor, da es von mir eher organotrop
eingesetzt würde und dann macht es sowas nicht.

Eben. Es ist nun mal kein besonders tiefenwirksames und schon gar kein miasmatisches Mittel. Es hat seinen organischen Wirkungsschwerpunkt, aber kaum mehr. Und genau das muß der klassische Homöopath wissen. Weiß er das, wird er es kaum für ein außer Tritt geratenes Hormonsystem verschreiben.

Ob man als Arzt heute und bezahlbar echte klassische
Homöopathie machen kann, steht auf einem anderen Blatt und
gehört als Diskussion nicht hierher.

Wenn, dann höchstens für privat zahlende oder ausschließlich als Homöopath unter Abschaffung des gesamten Praxisapparates.

Wir sind jetzt schon offtopic und irgendeine böse Modöse macht
uns dann bestimmt gleich zu. :smile:

Die Diskussion hat sich zwar von der Ausgangsfrage gelöst, gehört aber nach Brettdefinition eindeutig hierher. Und ich kann mir vorstellen, daß es für so manchen Leser hier auch interessant ist.

Die zweite Verschreibung des Komplexmittel ist nicht mehr rein
klassisch,

Korrektur: gar nicht klassisch!

allerdings ist es mindestens seit Burnett
(gestorben 1903), durchaus üblich Mittel als Tiefstpotenzen
organotrop einzusetzen

wogegen innerhalb einer klassischen Behandlung nichts einzuwenden ist. :und dabei auch zu mischen, normalerweise allerdings individuell.
Eben, individuell und kein fertiges Gemix der Pharmahersteller.

Jeder egal wie gut er ist und egal wie genau er sich an die
Regeln hält, liegt mit einer Verschreibung mal neben der Spur.
Und wir wissen nicht, ob das Mittel bei angepaßter Dosierung
nicht wunderbar helfen wird. Und Probleme bei der
Dosierungsanpassung sind tatsächlich Tagesgeschäft, das kommt
alle naselang vor. Es sei denn man gehört zu den Harten und
sagt: Erstverschlimmerung - da mußt du durch!!

Stimmt, aber es berechtigt nicht dazu „klassisch“ im Namen zu führen und gleichzeitig Komplexmittel zu verschreiben.
Womit wir wieder bei der Ausgangsfrage sind und hier stehenbleiben dürfen.

Lieben Gruß
Kerstin

Ebenso lieben Gruß
Steffi