Ich kann Züge nicht mehr hören

Hallo Ihr alle,
ich weiß beim besten Willen nicht, in welchem Brett ich meine (eventuell) interdisziplinäre Frage stellen soll, denn bei dem Problem, das ich gelöst haben möchte, sind Lösungen aus mehreren wissenschaftlichen Disziplinen möglich.
Nun denn, also hier meine Frage:
Als Kind habe ich oft meinen Opa vom Zug abgeholt, wenn er von der Arbeit kam. Ich habe den Zug schon Minuten vor Eintreffen gehört, weil das Gleis Geräusche machte (dieses Summen). Unlängst ist mir aufgefallen, dass ich die Züge nicht mehr herankommen höre. Das Summen höre ich nun nur noch, wenn der Zug schon in den Bahnhof einfährt.

Ich habe mehrere Lösungen parat.
1.) Die Züge von heute sind leiser geworden.
Problem dabei: es fahren aber noch die alten Dieselloks (Güterzüge) und die höre ich auch nicht.
2.) Die Gleisbettanlagen (oder wie auch immer man das nennt) sind leiser geworden.
Problem dabei: mag sein, aber keine 100m von meiner Haustür weg ist eine Bahnstrecke, die zwar gerade neu gemacht wird, bis vor einem viertel Jahr aber in einem wahrlich gesegneten Alter war und ich da die Züge auch nicht gehört habe.
3.) Das Summen liegt im Bereich jener Frequenzen, die man ab Anfang/Mitte 20 nicht mehr wahrnehmen kann.

Ich tendiere zu Antwort 3. Aber ich hätte lieber eine andere. Denn mit Mitte 20 schon etwas derart Alltägliches nicht mehr hören zu können, ist schon erschreckend.

Danke schonmal für Eure Antworten!

Grüße
Sarah

P.S.: Wenn jemand ein Brett findet, in das diese Frage besser passt, bitte verschieben!

Hallo,

Ich tendiere zu Antwort 3.

ich auch.

Aber ich hätte lieber eine andere.
Denn mit Mitte 20 schon etwas derart Alltägliches nicht mehr
hören zu können, ist schon erschreckend.

Möglicherweise ist ja nur ein Ohrenschmalz-Propf das Problem ->beim HNO spülen lassen. Aber auch laute Musik und häufige Verwendung von Kopfhörern können problematisch sein.
Mal einen Hörtest zu machen schadet sicher auch nicht, dann hat man für die Zukunft etwas zum Vergleichen und man sieht direkt ob und bei welchen Frequenzen man evenutell Probleme hat.

Gruß
Maja

Moien

1.) Die Züge von heute sind leiser geworden.
Problem dabei: es fahren aber noch die alten Dieselloks
(Güterzüge) und die höre ich auch nicht.

Die Radsätze haben sich verändert und zwar an fast alles Modellen. Aber surren tun die neuen auch.

3.) Das Summen liegt im Bereich jener Frequenzen, die man ab
Anfang/Mitte 20 nicht mehr wahrnehmen kann.

Ich tendiere zu Antwort 3.

Ich auch. Läst sich mit einem simplen Hörtest klären.

Aber ich hätte lieber eine andere.
Denn mit Mitte 20 schon etwas derart Alltägliches nicht mehr
hören zu können, ist schon erschreckend.

Es hängt von der persönlichen Gewohnheiten ab. Man kann mit 2 Jahren Disco die Ohren recht weit runter bringen.

Aber es hat auch Vorteile: Man hört Schaltnetzteile nicht mehr, kann in Swindon problemfrei einkaufen ( http://www.bbc.co.uk/wiltshire/content/articles/2006… . Der Onlinetontest funktioniert nur bei richig guten Lautsprechern), …

cu

In Opas Zeiten waren die Gleise Einzelstücke.

Heute sind sie geschweißt und geben mit Sicherheit eine andere Frequenz wieder.

Hörst oder verstehst Du in einem Fernsehfilm oft nur die dämliche Begleitmusik, während die Sprache kaum verständlich ist?

mfgConrad

Frage am Rande
Hi,

ich hätte da mal eine kleine Frage am Rande:
Benutzt Du einen Walkman mit so kleinen Knopfkopfhörern (ich meine jetzt nicht beim Zügelauschen, sondern überhaupt)?
Diese Frage ist ernst gemeint und ich würde mich über Deine Antwort freuen.

Dank im Voraus
und natürlich auch freundliche Grüsse
Ray

Moin Ray,

in der Tat besitze ich sogar sog. In-Ear-Kopfhörer. Allerdings bin ich keine Freundin von lauter Musik aufm iPod, falls du meinst, ich hätte damit meine Öhrchen geschädigt… :wink:

Grüße
Sarah

Moin,

Die Radsätze haben sich verändert und zwar an fast alles
Modellen. Aber surren tun die neuen auch.

Das wäre natürlich auch eine Idee.

Es hängt von der persönlichen Gewohnheiten ab. Man kann mit 2
Jahren Disco die Ohren recht weit runter bringen.

Sicher kann man das, aber hier gehts ja darum, ob dieses Surren in eben diesem Frequenzbereich liegt, den dieser verrückte Brite in seinen „Kinder-vertreib-Kästchen“ nutzt.
Klar sind meine Ohren nicht mehr die allerbesten, ich hab ja auch ein Jahr in einer Disco gearbeitet. Allerdings gehts nicht nur mir so, dass ich das Surren nicht mehr hören kann.

Aber es hat auch Vorteile: Man hört Schaltnetzteile nicht
mehr, kann in Swindon problemfrei einkaufen (
http://www.bbc.co.uk/wiltshire/content/articles/2006…
. Der Onlinetontest funktioniert nur bei richig guten
Lautsprechern), …

Genau den Briten meinte ich. Hat mich schon vor Jahresfrist erschrocken, dass man auf so einen Einfall kommen kann.

cu

re:cu
sarah

Soundtest (sry wg. Doppelpost)

http://www.bbc.co.uk/wiltshire/content/articles/2006…
. Der Onlinetontest funktioniert nur bei richig guten
Lautsprechern), …

So, noch kurz den Test gemacht und ich höre das Fiepen (noch). Aber ziemlich leise, auch wenn ich die Boxen aufdrehe. Die Frage ist nun, obs an den Boxen oder an mir liegt. *grübel*
Und jetzt ist auch geklärt, dass das Verschwinden des Surrens zumindest nicht an der Frequenzgeschichte hängt.

hmm.

Moien

Es hängt von der persönlichen Gewohnheiten ab. Man kann mit 2
Jahren Disco die Ohren recht weit runter bringen.

Sicher kann man das, aber hier gehts ja darum, ob dieses
Surren in eben diesem Frequenzbereich liegt

Die Frequenzbereiche bauen nicht unbedingt gleichmässig ab und der Abbau durch Schäden fängt auch nicht immer oben an. Mach einen Hörtest. Dabei werden dir Töne in unterschiedlichen Bereichen vorgespielt und deine Hörschwelle für diese Bereiche bestimmt.

Genau den Briten meinte ich. Hat mich schon vor Jahresfrist
erschrocken, dass man auf so einen Einfall kommen kann.

Man kommt auf ganz erstaunliche Einfälle wenn man 15x pro Jahr die Fassade neu streichen muss weil die Kids mal wieder Spraydosen dabei hatten und die Stadtreinigung nicht mehr kommt weil die Spritzen überhand nehmen…

cu

Hi

in der Tat besitze ich sogar sog. In-Ear-Kopfhörer. Allerdings
bin ich keine Freundin von lauter Musik aufm iPod, falls du
meinst, ich hätte damit meine Öhrchen geschädigt… :wink:

du würdest dich wundern, wenn du wissen würdest, wie laut diese Musik wirklich ist, die du vermeintlich „leise“ hörst

Im übrigen sind die Gleisbette wirklich deutlich leiser geworden ;o)

Gruß H.

HAllo so ein Onlinetest ersetzt nicht den Weg zu einem echten Hörtest der ua in einer Schalldichten Kabine gemacht wird und noch weiter nach oben geht (sorry hab jetzt nicht erst geguckt, in welchem Frequenzbereich dieser Onlinetest geht, aber fißen ist nicht besongers hoch)
Ich geh da aber gleich nochmal drauf, auch wenn ich keine LAutsprecher hab.
Aber einen vernünftigen Hörtest bekommst für LAu bei jedem Hörgeräteakustiker.
Gruß Susanne

Ich geh da aber gleich nochmal drauf, auch wenn ich keine
LAutsprecher hab.

ok, das war vermutlich nur jenes Verscheuchgeräusch, aber beim Hörtest kann man meist auch jeden Ton hören, es ist nur eine Frage wie laut es sein muss. Aber wenn ein Ton von 16kHz erst auf 120 db (Lautstärke eines Düsenjägers direkt neben dir) gedreht werden muss, damit du ihn höst, dann ist da ein Hörschaden vorhanden.
drum je besser die LAutsprecher und je voller aufgedreht, sagt das weitaus weniger aus, als wie du wissen willst.
Gruß Susanne

Aber wenn ein Ton von 16kHz erst
auf 120 db (Lautstärke eines Düsenjägers direkt neben dir)
gedreht werden muss, damit du ihn höst, dann ist da ein
Hörschaden vorhanden.

Also ich bin nicht det Meinung, dass ich einen Hörschaden habe (Begründung siehe unten). Darum gings ja auch bei meiner Ursprungsfrage überhaupt nicht.
Lautsprecher aufdrehen heißt einfach „lauter machen“ und nicht „die Nachbarn beschallen“. Und die Tatsache, dass ich den Ton nicht mehr so gut wahrnehmen kann, ist ja in der Tat durch mein Alter bedingt und hat nichts mit Hörschäden zu tun.
Nun denn, es scheint hier keiner das Problem zu kennen. Dann warte ich eben noch was und stell die Frage mal im Physikbrett.

Grüße
Sarah

Also ich bin nicht det Meinung, dass ich einen Hörschaden habe
(Begründung siehe unten). Darum gings ja auch bei meiner
Ursprungsfrage überhaupt nicht.

Es kommt darauf an, was man unter Hörschaden versteht.
Wenn Du mal ein Audiogramm machen lassen würdest, würdest Du darauf eine Kurve erkennen die die gemessenen Werte über Lautstärke und Frequenz wiedergibt.
Weil ich schon bei -5db meine Hörschwelle habe, habe ich mal gefragt warum man besser als 0 hören kann.
Er erklärte dann dass dieser Nullpunkt festgelegt wird bei der Stelle an der eine ganze Gruppe junger Menschen ihre Hörschwelle haben.
Also habe ich Töne noch vor diesen Menschen wahrgenommen.
Dazwischen bis zu einem ordentlichen Hörschaden gibt es ja zig stufenlose Variationen…jenachdem wie beweglich das Trommelfell noch ist, die Sinneshärchen noch arbeiten und viele Faktoren mehr, die da Berücksichtigung finden.
Audiogramm:
http://de.wikipedia.org/wiki/Audiogramm
Der Hörvorgang:
http://www.hoeren-heute.de/gehoer.htm

Lautsprecher aufdrehen heißt einfach „lauter machen“ und nicht
„die Nachbarn beschallen“. Und die Tatsache, dass ich den Ton
nicht mehr so gut wahrnehmen kann, ist ja in der Tat durch
mein Alter bedingt und hat nichts mit Hörschäden zu tun.

Ja, und wenn Du das genau wissen willst, brauchst Du einen Verlauf…sprich mind. 2 Tests mit einer mehr oder weniger großen Zeitspanne dazwischen.

Nun denn, es scheint hier keiner das Problem zu kennen. Dann
warte ich eben noch was und stell die Frage mal im
Physikbrett.

Was willst Du denn jetzt eigentlich genau wissen? Mit welchen Frequenzen sich Schallwellen durch Züge über das Gleisbett übertragen, bzw. ob sich da seit x Jahren etwas verändert hat, oder ob etwas mit Deinem Gehör nicht in Ordnung ist?

Gruß
Maja